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  • Die Zeit ohne Grace

    Drama | USA 2006
  • Originaltitel:
    Grace Is Gone
    Genre:
    Drama
    Deutschlandstart:
    28.08.2008
    USA Kinostart:
    07.12.2007
    Produktionsland:
    USA 2006
    Verleih:
    Central
    Bilformat:
    1,85:1
    Tonformat:
    Dolby Digital
    Länge:
    85 Minuten
    FSK:
    ab 12 Jahren
    Offizielle Seite:
    www.graceisgone-themovie.com
    Auszeichnungen:
    Golden Globe: 2 x nominiert  

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    • | KURZINHALT

    • Der glühende Patriot Stanley Phillips ist ein überzeugter Anhänger von Bushs Irakpolitik. Nur seine Sehschwäche ist daran schuld, dass nicht er in den Irak gezogen ist, sondern seine Frau, Sergeant Grace Phillips. Zurück bleiben Stanley und die beiden kleinen Töchter Heidi und Dawn. Als Stanley eines Tages die Nachricht erhält, seine Frau sei gefallen, bricht seine Welt zusammen. Er weiß nicht, wie er seinen Töchtern die schlimme Nachricht überbringen soll und fasst den spontanen Entschluss, eine Reise mit ihnen zu machen.
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    • | KURZKRITIK

    • "Grace Is Gone" ist ein authentisches Familiendrama, das mit einer schönen und sehr gut durchdachten Bildsprache aufwartet. In den entleerten Bildern wird in jedem Moment deutlich, wie sehr den zurückbleibenden Familienmitgliedern die Mutter fehlt, von der sie sich nur unzureichend verabschieden konnten. Das Festhalten am eigenen Patriotismus wird für Stanley zur Überlebensstrategie, da er nur so einen Sinn im Tod seiner Frau sehen kann. Sein Kampf um die richtigen Worte wird dabei gleichzeitig auch zum Kampf, das eigene Leben den neuen Gegebenheiten anzupassen.
    •  

    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Die ernsthaften Filme, die derzeit aus den USA zu uns in die Kinos kommen, hinterlassen den Eindruck, die Themen Tod und Trauer würden in ihnen immer häufiger in den Mittelpunkt gestellt. Ob sich darin nun im weiteren Sinne enttäuschte Hoffnungen einer fehlgeschlagenen Politik oder vielleicht das Realisieren der Tatsache, dass auch US-Soldaten sterblich sind widerspiegeln, sei jetzt mal dahingestellt. Fest steht, dass immer wieder der Versuch unternommen wird, den abstrakten Begriff "Trauer" auf die Leinwand zu bannen. In "Grace is gone" wird das in erster Linie durch entleerte Bilder erreicht. Entleert in dem Sinne, dass sie auf fast merkwürdige Weise menschenleer sind oder sich die einzelnen Figuren nur am äußersten Bildrand aufhalten und so den Großteil der Fläche frei halten.
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    •  

    • | VIDEOS ZUM FILM

    • Grace Is Gone: Trailer

    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   James C. Strouse
    Buch:   James C. Strouse  
    Musik:   Clint Eastwood
    Kamera:   Jean-Louis Bompoint
    Produzent:   Stephen Benedek als Executive Producer  
      Celine Rattray als Producer  
      Galt Niederhoffer als Producer  
      John Cusack als Producer  
      Grace Loh als Producer  
    Darsteller:   John Cusack als Stanley Phillips  
      Shelan OKeefe als Heidi Phillips  
      Gracie Bednarczyk als Dawn Phillips  
      Alessandro Nivola als John Phillips  
      Doug Dearth als Captain Riggs  
      Doug James als Chaplain Johnson  
      Suzanne Lang als Soldaten Ehefrau  
      Michael Thomas Dunn als Tourist  
      Natalie Berg als Prinzessin  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Von uns gegangen
    • Das ist Emotionskino pur. Wie und wann bringt ein Vater seinen Töchtern (8 und 12) bei, dass ihre Mutter von einem Auslandseinsatz nicht mehr zurückkehren wird. Man mag ja von diesem emotionalen Sahnetopf halten was man will, aber eines spricht auf alle Fälle für diesen Film: er thematisiert gekonnt die Tatsache, dass auch Soldatinnen fallen können. Meistens ist nur von den männlichen Helden die Rede.
      Die mitfühlende Einstellung der Zuschauer wird gegen Ende nicht nur mit jeder Menge Tränen gewässert, sondern auch noch optisch mit Balsam und Wohlfühlöl beträufelt, wunderschöne Sonnenuntergänge am Meer etc.
      Die Tatsache, dass Vater John Cusack und die Zuschauer mehr wissen als die beiden Mädchen, lässt das Ganze als ein schwebendes Verfahren erscheinen und weckt Interesse nach dem ’Wie’ und dem ’Wann’. Und auch die Gefühlsausbrüche des Vaters sind überzeugend gesetzt, sowohl seinen Töchtern als auch seinem Bruder gegenüber. Cusack gibt sich mal aufbrausend aggressiv, dann wieder gefühlvoll verletzlich.
      Manchen mag’s rühren vom Thema und der Machart her, wenn man dazu in Stimmung ist.
    • 17.01.2012 Bewertung:
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