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  • Malen oder lieben

    Komödie, Liebesfilm | Frankreich 2005
  • Originaltitel:
    Peindre ou faire l´amour
    Genre:
    Komödie, Liebesfilm
    Deutschlandstart:
    15.06.2006
    Produktionsland:
    Frankreich 2005
    Verleih:
    Prokino
    Bilformat:
    1,66:1
    Länge:
    94 Minuten
    FSK:
    ab 12 Jahren

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    • | KURZINHALT

    • William und Madeleine sind seit mehr als 30 Jahren glücklich verheiratet und führen ein bürgerliches Leben. Als die Tochter erwachsen wird und ins Ausland geht, begreifen die beiden erst wirklich, dass für sie nun ein neues Lebensalter beginnt. William ist zunächst unsicher und weiß mit seiner neuen Freiheit wenig anzufangen. Dann entdeckt Madeleine auf dem Land, wo sie sich als passionierte Hobbymalerin betätigt, ein altes Bauernhaus. Es steht zum Verkauf und die beiden Eheleute beschließen spontan noch einmal ganz neu anzufangen: Sie kaufen das Haus und ziehen um. Schon allein diese Entscheidung wirkt wie berauschend auf sie.
      Überglücklich richten sie sich ein und entdecken nicht nur die Natur, sondern auch sich selbst und ihr Liebesleben neu. Angesichts der wieder gewonnenen Daseinsfreude verblassen die Erinnerungen an ihr altes Leben und seine Maßstäbe recht schnell. Die beiden Städter begegnen ihren Nachbarn aus dem Dorf mit großer Offenheit und saugen alle Eindrücke voller Begierde auf.
      Auch auf eine neue Freundschaft mit Adam, den blinden Bürgermeister einer Nachbargemeinde und seiner Frau lassen die beiden sich ein und erkunden fasziniert eine für sie sehr andere Lebensweise. Als eines Nachts das Haus der Freunde bei einem Unglück von einem Feuer vernichtet wird und William und Madeleine die beiden bei sich aufnehmen, gewinnt die Freundschaft noch mehr Tiefe. Dann zeichnet sich hinter der Bereitschaft der Paare, nicht nur Zeit miteinander zu verbringen, sondern sich auch zu helfen und für einander da zu sein, eines Abends wie selbstverständlich die Möglichkeit einer sinnlichen Erfahrung ab. Dank ihrer neu gewonnenen Offenheit lassen William und Madeleine sich ganz ohne Vorurteile und wie selbstverständlich auf ein erotisches Abenteuer mit neuem Partner ein, das sie unbeschwert und ohne sich gegenseitig zu verletzen, genießen können.
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    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Wer sagt denn, dass seriöse Herrschaften auf neue sexuelle Erfahrungen verzichten müssen? Die ehrbaren Eheleute aus der Stadt, Madeleine und William, sind gebildet und haben gute Manieren. Und dann finden sie dieses alte Haus im Grünen, am Fuß der Alpen, und den Bürgermeister, der so nett und charmant ist, samt Frau. Der Blinde kann nicht nur Sprüche klopfen wie ein französischer Chansonnier, er heißt auch Adam, und seine Frau heißt Eva. Mit solchen poetischen Kurzschlüssen hantieren die beiden Filmemacher Arnaud und Jean-Marie Larrieu noch öfter, um den romantischen Fluss zu vertiefen: Irgendwie kommt es auch zum Partnertausch, bevor sich William oder Madeleine groß darüber aufregen können.
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    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Arnaud Larrieu
      Jean-Marie Larrieu
    Buch:   Arnaud Larrieu  
      Jean-Marie Larrieu  
    Musik:   Philippe Katerine
    Kamera:   Christophe Beaucarne
    Produzent:   Geraldine Michelot als Producer  
      Philippe Martin als Producer  
    Darsteller:   Sergi Lopez als Adam  
      Amira Casar als Eva  
      Sabine Azema als Madeleine Lasserre  
      Daniel Auteuil als William Lasserre  
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