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  • FILMDETAILS | Hallam Foe ‑ Anständig durchgeknallt
  • Hallam Foe ‑ Anständig durchgeknallt

    Drama | Großbritannien 2006
  • Originaltitel:
    Hallam Foe ‑ This is my story | Mister Foe
    Genre:
    Drama
    Deutschlandstart:
    30.08.2007
    USA Kinostart:
    06.06.2008
    Produktionsland:
    Großbritannien 2006
    Verleih:
    Prokino
    Länge:
    96 Minuten
    FSK:
    ab 16 Jahren
    Offizielle Seite:
    www.hallamfoe.de/
    Auszeichnungen:
    Berlinale:  2 x nominiert | 1 x gewonnen  

WERBUNG
    • | KURZINHALT

    • Weil ihm das eigene Leben nach dem Selbstmord seiner Mutter zunehmend schwer fällt, spioniert der 17jährige Hallam Foe mit Vorliebe das der anderen aus. Besonders misstrauisch beobachtet er seine Stiefmutter Verity, in der er die Mörderin seiner Mutter sieht. Als er nach einem ungeplanten Zwischenfall nach Edinburgh flieht, trifft er auf die junge Kate. Sie gleicht seiner Mutter bis aufs Haar, was Hallam dazu zwingt, sich endlich seiner Vergangenheit zu stellen.
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    • | KURZKRITIK

    • "Hallam Foe" überzeugt sowohl darstellerisch als auch technisch. Die innere Zerrissenheit der Hauptfigur spiegelt sich in der visuellen Gestaltung des Films. Extreme Nahaufnahmen, ungewöhnliche Kamerapositionen und Bilder minimaler Tiefenschärfe werden gekonnt in Szene gesetzt. Ein besonderes Vergnügen bietet sich dem Zuschauer dabei durch den voyeuristischen Blick, mit dem Hallam die Privatsphäre seiner Mitmenschen erforscht. Ein Highlight ist außerdem der – mit einem Bären ausgezeichnete – Britpop-Soundtrack des Films, der unter Mitarbeit der Kultband Franz Ferdinand entstand.
    •  

    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • „Hallam Foe“ macht besonders deshalb Spaß, weil er sich einem Urvergnügen des Kinozuschauers widmet: Dem voyeuristischen Blick. Dem Helden Hallam Foe bleibt nichts verborgen. Ungestraft dringt er – und somit der Zuschauer selbst – in die Privatsphäre der Menschen ein, enthüllt das Verborgene und beobachtet das Leben hinter den Kulissen.
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    •  

    • | VIDEOS ZUM FILM

    • Hallam Foe: Trailer

    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   David Mackenzie
    Buch:   David Mackenzie als Screenplay  
      Peter Jinks als Story  
      Ed Whitmore als Screenplay  
    Kamera:   Giles Nuttgens
    Produzent:   Gillian Berrie  
    Darsteller:   John Paul Lawler als Carl  
      Ruth Milne als Jenny  
      Claire Forlani als Verity Foe  
      Sophia Myles als Kate Breck  
      Jamie Sives als Alasdair  
      Ciaran Hinds als Julius Foe  
      Ewen Bremner als Andy  
      Jamie Bell als Hallam Foe  
      Maurice Roeves als Raymond  
      Lucy Holt als Lucy  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Ein schräger Vogel
    • Wenn es das Wesen einer Groteske ist, nur halbe Sachen zu machen, dann ist das eine ganz tolles Beispiel. Die Hauptfigur ist ein Spanner und Außenseiter, der im höchsten Maße ödipiert. Er versucht die verhasste Stiefmutter umzubringen – holt sie aber wieder aus dem Wasser. Er verliebt sich in die seiner Mutter ähnliche, bindungsunfähige Personalchefin. Als das schief, geht sagt sie „Komm doch in fünf Jahren wieder mal vorbei.“ Das Boot als corpus delicti hat ein Leck, er macht es überflüssigerweise einfach nur größer. Das alles wird in düsteren, zwischen äußerst dunklen bis unerkennbaren Bildern geschildert. Keineswegs langweilig, aber halt grotesk.
    • 19.03.2009 Bewertung:
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