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  • Alexander der Große

    Drama, Monumentalfilm | USA 1956
  • Originaltitel:
    Alexander the Great
    Genre:
    Drama, Monumentalfilm
    Produktionsland:
    USA 1956
    Länge:
    130 Minuten

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    • | KURZINHALT

    • Alexander von Makedonien gehört bis heute zu den faszinierendsten Figuren der Weltgeschichte: Als der brillante Feldherr im Alter von nur 33 Jahren stirbt, hinterlässt er das größte Reich, das jemals von einem Mann regiert wurde. In seinem Film „Alexander der Große“ hat Regisseur Robert Rossen („Haie der Großstadt“) nicht mit imponierenden Massenszenen und grandiosen Landschaftsaufnahmen gespart. Richard Burton überzeugt in der Rolle des Alexander, der auf dem Schlachtfeld alle Siege erringt - aber die Menschen, die ihm etwas bedeuten, verlieren muss: seine in Liebe und Hass leidenschaftliche Mutter, seinen willensstarken Vater (Frederic March), seine Geliebte Barsine (Claire Bloom).
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    • | CAST & CREW

    Regie:   Robert Rossen
    Buch:   Robert Rossen  
    Musik:   Mario Nascimbene
    Kamera:   Robert Krasker
    Produzent:   Robert Rossen  
    Darsteller:   Barry Jones  
      Danielle Darrieux als Olympias  
      Gustavo Rojo  
      Stanley Baker  
      Fredric March  
      Harry Andrews als Darius  
      Claire Bloom  
      Peter Cushing  
      Michael Hordern  
      Richard Burton als Alexander  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Makedone, Perser, Gott
    • Der Film von Robert Rossen ist keine historische Dokumentation. Er erhebt auch keinen Vollständigkeitsanspruch oder den der letzten Wahrheiten. Es entsteht ein lebendiges Bild einer wichtigen Persönlichkeit der Menschheitsgeschichte. Was ihn von anderen Alexander-Filmen unterscheidet, ist einerseits der Versuch einer ausführlichen Darstellung seines für ihn prägenden Verhältnisses zu Vater und Mutter. So lässt sich erahnen, was hier für eine Persönlichkeit heranwächst, mit allen Brüchen, Schwächen aber auch einem gewissen Hang zur Hybris. Er ist Krieger und Dichter und fühlt sich als Gott. Zum anderen überzeugt Richard Burton in dieser alles beherrschenden Rolle. Vor allem das Ende des großen Alexanders erscheint gelungen: noch Grieche, fast schon Perser auf dem Weg zur Unsterblichkeit und innerlich von seinen alten Kampfgenossen inzwischen meilenweit entfernt.
      Die Kampfszenen sind etwas betulich, dafür passt sich die Sprache etwas antiquiert und pathetisch dem 4. Jahrhundert v. Chr. an. Hierher gehören auch die vielen historisch verbürgten Zeitgenossen, die zum Einsatz kommen. Neben Alexander beeindruckt vor allem Claire Bloom als eine der Frauen an seiner Seite. Sie ist sein Gewissen und verliert zusehends an Einfluss. Nicht schlecht. Über kleine Unebenheiten kann man hinwegsehen. Mit dem Remake kann er durchaus mithalten.
    • 13.11.2011 Bewertung:
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