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  • Eine Schwalbe macht den Sommer

    Komödie | Frankreich 2000
  • Originaltitel:
    Une hirondelle a fait le printemps
    Genre:
    Komödie
    Deutschlandstart:
    01.08.2002
    Produktionsland:
    Frankreich 2000
    Verleih:
    Prokino
    Länge:
    99 Minuten

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    • | KURZINHALT

    • Sandrine ist 30, gutaussehend, erfolgreich und ­ unzufrieden. Zulange hat sie schon nichts mehr wirklich gespürt. Zu schnell vergehen die Augenblicke ohne Sinn. Und zuwenig Zeit bleibt ihr für das Wichtigste: ihr Leben. Die junge Frau träumt vom sanften Wind der Felder auf Ihrer Haut, von einem Himmel ohne Dächer und weicher, gesunder Erde, für die ihre Füße keine Schuhe brauchen. Desillusioniert und des Grostadtlebens überdrüssig entschließt sich Sandrine Paris zu verlassen und Farmerin zu werden. Ihr Umfeld reagiert mit Unverständnis, doch mit eisernem Willen beginnt Sandrine Ihren Traum von der großen Freiheit gegen alle Widerstände zu verwirklichen. Nach einem Kurs an der Landwirtschaftsakademie findet sie in dem Hof des eigenbrötlerischen Adrien mitten in den französischen Alpen Ihre Vorstellung von Heimat. Sie kauft das Anwesen und beginnt unter den argwöhnischen Blicken des Alten, ihre Ideen vom Landleben tatkräftig umzusetzen. Die Idylle ist perfekt. Saftige Weiden, wogende Kornfelder und wollige Schäfchen soweit das Auge reicht. Doch Adrien ist soviel sprühender Lebensmut ein Dorn im Auge. Der frühe Tod seiner Frau hat den alten Mann bitter gemacht und auch Sandrines behutsame Annäherungsversuche prallen an ihm ab wie die verwehten Blätter des beginnenden Herbstes. Der Sommer ist vorbei und nach Tagen voller Sonne, Lachen und Leben beginnt für Sandrine eine Zeit einsamer Tage und Nächte. Adrien, mittlerweile fest entschlossen das Feld, im wahrsten Sinne des Wortes, auf keinen Fall zu räumen, versucht noch dazu sie mit allerlei fiesen Tricks vom Hof zu ekeln. Was ihm auch beinahe gelingt. Doch Sandrine gibt nicht auf. Und am Ende des Winters entdecken beide etwas ganz Erstaunliches: sie sind Freunde geworden ­fürs Leben.
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    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Christian Carion
    Buch:   Christian Carion  
    Darsteller:   Michel Serrault  
      Mathilde Seigner  
      Jean-Paul Roussillon  
      Frederic Pierrot  
      Marc Berman  
      Roland Chalosse als Barman  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Die Aussteigerin
    • Eine äußerst sensible, realitätsnahe Handlung, in der sich der alte, mürrische Bauer (ganz toll Michel Serrault) und die junge Agrarökonomin (Mathilde Seigner, nie war sie besser!) auf einander zu bewegen. Außer dem Gegensatz zwischen Stadt und Land, zwischen Computern und konventioneller Tierhaltung, alt-erprobten Anbaumethoden und neuen Formen, wie ’Urlaub auf dem Bauernhof’, besticht vor allem, eingebettet in eine wunderschöne Landschaft, der beeindruckende menschliche Faktor bei der Begegnung der Generationen. Der Zuschauer kann das Ausmaß der überzeugenden Charmeoffensive an der eigenen Betroffenheit ablesen, wenn er plötzlich mit einem Todesfall konfrontiert wird. Und im Laufe der Zeit balanciert das Geschehen trotz des Altersunterschiedes auf dem schmalen Grat zwischen echter Zuneigung, vielleicht Liebe möglicherweise und Respekt. Die gekonnte Überblendung am Anfang z.B. und der mutige Schluss belegen die Klasse dieses Films.
      In Abänderung des Sprichwortes ist hier ja wohl die Botschaft: ein Versuch lohnt sich immer!
    • 06.07.2010 Bewertung:
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