Die Menschheit befindet sich in ihrer dunkelsten Stunde: "Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kommen die Toten auf die Erde." Zombies erwachen und bringen auch im Remake von Romeros Klassiker die Lebenden in Bedrängnis.
In einem Einkaufszentrum finden einige Überlebende Zuflucht und versuchen, sich von der Außenwelt abzuriegeln. Glücklicherweise findet sich genügend Proviant, um es dort einige Zeit auszuhalten, lediglich die Munition wird knapp. Auf dem Dach des Hauses gegenüber haust der Besitzer eines Waffengeschäftes, er hat genügend Munition, bekommt aber langsam Hunger. Als die Zeit vergeht und sich bereits Scharen von Untoten vor den Türen versammeln wird ihnen bewusst: Sie können keine Hilfe mehr von Außen erwarten und sie können auch nicht ewig in ihrer Lage verharren. Mit gepanzerten Bussen versuchen Sie gemeinsam der misslichen Lage zu entrinnen, um mit einem Boot auf eine Insel zu fliehen.
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| FILMKRITIK
Was kann man vom Remake eines Sequels erwarten? Vor allen Dingen eines: mehr. Mehr Blut, mehr Grausamkeit, mehr Action. Zombies, die nicht langweilig und träge sind, sondern dämonisch und wild durch die Straßen hetzen. Bereits nach wenigen Minuten beginnt die blutige Action, die einen amerikanischen Vorort ins Chaos stürzt. Mit letzter Kraft schaffen es die Krankenschwester Ana (Sarah Polley), der Cop Kenneth (Ving Rhames) und eine kleine Gruppe von überlebenden in ein Einkaufszentrum zu fliehen. Im Kaufhaus gefangen lastet auf allen ein enormer Druck, zumal der Security-Mann CJ (Michael Kelly) sich als Boss aufspielt und ihm nur sein eigenes Wohlergehen am Herzen liegt.
Bei dem hier stattfindenden Psychodrama zwischen Angst und Wahnsinn bleiben die schauspielerischen Leistungen leider überaus flach - es ist ja auch nur ein Horrorfilm. Immer wieder wird die Spannung angehoben, als Neuankömmlinge das Einkaufszentrum erreichen oder als man versucht, dem im Haus gegenüber gefangenen Waffenhändler Nahrung zukommen zu lassen. Zum Zeitvertreib steht er auf dem Dach und spielt mit den Anderen Zombieschießen. Es entsteht eine erstaunlich lockere Atmosphäre, doch diese kann über die stets geringer werdende Zahl der Lebenden kaum hinwegtäuschen.
Freunde des Spladderfilms werden an verschiedenen Formen der Schädeldurchlöcherung ihre Freude haben und letztlich erhalten auch noch traditionelle Werkzeuge - wie die Axt oder die Kettensäge - ihren fachgerechten Einsatz. Trotzdem dehnt sich die Zeit im Kaufhaus etwas sehr, umso spannender wird die Flucht gen Hafen. Selbst gepanzerte Busse drohen dem stürmenden Meer von Zombies nicht Stand halten zu können, dem lässt sich natürlich nur mit geballter Feuerkraft abhelfen. Dass sich bei dem Gemetzel auch bedauerliche Unfälle ereignen, ist fast schon selbstverständlich.
Denn sie sind überall, und mit jedem Biss ist es einer mehr. Sie zappeln, zucken und veranstalten überall ein Blutbad. Selbst Babys werden infiziert und zeichnen ein Bild des Grauens. Schnelligkeit im Einsatz gegen die Zombies ist jetzt gefragt. Doch zum Glück sind sie noch genauso "Clever" wie eh und jäh, schaffen es kaum in Häuser einzudringen und müssen sich stundenlang vor verschlossenen Türen drängeln, die armen.
| FAZIT
Der Film ist wie "erhofft" ekelerregend und gruselig, ob er jedoch eine so große Beliebtheit wie seine Vorgänger erreichen wird, ist fraglich. Dafür ist er sehr unterhaltend und spannend.
| BEWERTUNG
Dieser Film erreichte auf einer Skala von 0 - 5 Punkten (5 = sehr gut) folgende Wertung