Montag | 28. Mai 2012 | 21:03 Uhr
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    • | KURZINHALT

    • Der junge Damien (Cillian Murphy) gibt seine Arztkarriere auf, um für die irische Unabhängigkeit zu kämpfen. Er schließt sich den Verbündeten seines Bruders Teddy (Pádraic Delaney) an, die nach dem irischen Oster-Aufstand 1916 und der international nicht anerkannten irischen Unabhängigkeit gegen die übermächtige britische Krone ins Feld ziehen. Bewaffnet und doch wehrlos, zahlreich und doch zu wenige, leidenschaftlich und doch verwundbar, bündeln sie ihre Kräfte und treiben ihre einzige Chance, den Guerilla-Krieg gegen die Weltmacht, bis ins Inferno.

      Doch die Waffen, die gestern noch ihr Ziel trafen, sind am nächsten Tag schon verbraucht. Der zweifelhafte Friedensvertrag mit den Briten zerbricht nicht nur die Widerstandsbewegung, sondern sprengt auch die Brüder Damien und Teddy auseinander. Viel zu spät verstehen sie, dass der Gegner längst erkannt hat, wie er sich die individuellen Interessen der Aufständischen zu Nutze machen kann. Die radikale Konfrontation hat sich in innere und äußere Zerrissenheit aufgelöst – Damien und Teddy stehen sich im nun folgenden Bürgerkrieg als Todfeinde gegenüber und nur die Liebe zu Sinead (Orla Fitzgerald) scheint für Damien nichts an Reinheit eingebüßt zu haben...
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    • | CAST & CREW

    Regie:   Ken Loach
    Buch:   Paul Laverty  
    Musik:   George Fenton
    Kamera:   Barry Ackroyd
    Produzent:   Nigel Thomas als Executive Producer  
      Rebecca OBrien als Producer  
      Andrew Lowe als Executive Producer  
    Darsteller:   Orla Fitzgerald  
      Mary Riordan  
      Gerard Kearney  
      Padraic Delaney  
      Mary Murphy  
      William Ruane  
      Liam Cunningham  
      Cillian Murphy  
      Laurence Barry  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Rebellische Heimatliebe
    • Ken Loach ist ein erschütternder Film über den englisch-irischen Konflikt gelungen.
      Drei Dinge sind bemerkenswert: man erfährt etwas über die Uneinigkeit der Iren untereinander. Hier gab es Realos und Fundis, die sich letztlich, nachdem sich die politische Lage verändert hat, gegenseitig bekämpften, wobei die Trennlinie mitten durch Familien verlaufen konnte. Der Konflikt ist also ein echter Bruderkrieg. Diese Individualisierung der Auseinandersetzung geht an die Nieren, weil sie bis zur letzten Konsequenz verfolgt wird.
      Außerdem trifft der lyrische Titel, der auf eine alte Ballade zurückgreift, das Wesen der irischen Seele. Die Liebe zur irischen Heimat schafft Rebellen und ist immer eng verbunden mit der zu einem irischen Mädchen. Beide enden tragisch.
      Und dann ist da noch die mehrfache Bedeutung der Gerste für die Untergrundkämpfer: als Wegzehrung und als letzte Ruhestätte. Aber auch als symbolische ewige Wiedergeburt des irischen Widerstandes.
    • 21.05.2010 Bewertung:
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