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  • Reise nach Indien

    Abenteuer, Drama | Großbritannien / USA 1984
  • Originaltitel:
    A Passage to India
    Genre:
    Abenteuer, Drama
    Produktionsland:
    Großbritannien / USA 1984
    Länge:
    157 Minuten
    FSK:
    ab 06 Jahren
    Auszeichnungen:
    Oscars:  11 x nominiert | 2 x gewonnen   Golden Globe:  5 x nominiert | 3 x gewonnen   BAFTA:  9 x nominiert | 1 x gewonnen  

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    • | KURZINHALT

    • Die junge Engländerin Adela Quested reist nach Indien, um ihren Verlobten Ronny Heaslop zu heiraten. Der verklemmte Snobismus der Kolonialisten ist ihr bald zuwider, stattdessen entflammt ihr Interesse an der Kultur des exotischen Landes. Der indische Arzt Dr. Aziz bietet sich an, ihr die berühmten Höhlen von Marabar zu zeigen. Doch der Ausflug endet in einem Eklat, als man Adela blutig und verwirrt auffindet. Dr. Aziz wird wegen Vergewaltigung angeklagt, doch was tatsächlich den Marabar-Höhlen vorgefallen ist, bleibt weiter rätselhaft...
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    • | CAST & CREW

    Regie:   David Lean
    Buch:   David Lean  
      E.M. Forster als Story  
      Santha Rama Rau  
    Musik:   Maurice Jarre
    Kamera:   Ernest Day
    Produzent:   Richard B. Goodwin als Producer  
      John Heyman als Executive Producer  
      John Brabourne als Producer  
    Darsteller:   Victor Banerjee  
      Antonia Pemberton  
      Alec Guinness  
      Nigel Havers  
      Art Malik  
      Peggy Ashcroft  
      Richard Wilson  
      Judy Davis  
      James Fox  
      Michael Culver  
    • | USERKOMMENTARE

    • Flapman| How is Britain justified in holding India?
    • David Leans letzter Film, erschienen 14 Jahre nach dem IMO völlig zu unrecht gefloppten "Ryan's Daughter", ist zwar nicht mehr so monumental wie seine berühmten Vorgänger aus den 60ern (v.a. natürlich "Lawrence Of Arabia" und "Dr. Zhivago"), aber neben einigen für Lean typischen wunderschönen Landschaftsaufnahmen erzählt auch dieser Film vom Aufeinanderprallen zweier völlig verschiedener Völker/Kulturen und von einzelnen Menschen, die die gegenseitigen Barrieren zu überwinden versuchen - ein immer wieder auftauchendes Motiv in seinen Filmen.
      Zwei zugeknöpfte englische Damen aus den prüden 20ern des letzten Jahrhundert sind fasziniert und überfordert zugleich vom wilden und fremdartigen Indien in all seiner Zügellosigkeit. Dies wird einem indischen Arzt zum Verhängnis, der nach einem ungeklärten Vorfall mit einer der besagten Damen in die Mühlen der englischen Justiz mit all ihrer rassistisch-kolonialistischen Großkotzigkeit gerät... während der Ruf des indischen Volkes nach Unabhängigkeit immer lauter wird.

      So ganz wollte bei mir der Funke zwar nicht überspringen, aber dennoch fand ich den Film sehenswert und technisch mal wieder von höchster Güte - auch wenn alles halt irgendwie ein wenig unspektakulärer rüberkommt als es noch in der Hochzeit David Leans der Fall war.
    • 03.05.2009 Bewertung:
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