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  • Mr. Klein

    Spielfilm | Frankreich / Italien 1976
  • Originaltitel:
    Monsieur Klein
    Genre:
    Spielfilm
    Produktionsland:
    Frankreich / Italien 1976
    Länge:
    115 Minuten

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    • | KURZINHALT

    • Robert Klein, ein Elsässer, macht in Paris während der deutschen Besatzungszeit gute Geschäfte, indem er verfolgten Juden Kunstgegenstände und Antikes für einen Bruchteil des tatsächlichen Werts abkauft. Eines Tages sieht er sich von mysteriösen Machenschaften bedroht, die offenbar darauf abzielen, ihn vor den Behörden selbst als Juden erscheinen zu lassen. Er wird zunehmend mit einem jüdischen Namensvetter verwechselt. Auf der Suche nach dem Unbekannten gleichen Namens gerät er am Ende selbst in die Vernichtungsmaschinerie der Nazis. Alain Delon spielt die Titelrolle in dieser faszinierenden Filmparabel.
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    • | CAST & CREW

    Regie:   Joseph Losey
    Buch:   Fernando Morandi  
      Franco Solinas  
    Musik:   Egisto Macchi
      Pierre Porte
    Kamera:   Gerry Fisher
    Produzent:   Raymond Danon  
    Darsteller:   Louis Seigner als Mr. Klein Senior  
      Francine Berge als Nicole  
      Francine Racette als Nathalie / Françoise / Cathy / Isabelle  
      Michel Aumont als Polizeibeamter  
      Massimo Girotti als Charles  
      Michel Lonsdale als Pierre  
      Suzanne Flon als Concierge  
      Juliet Berto als Janine  
      Jean Bouise als Mann mit Gemälde  
      Jeanne Moreau als Florence  
      Alain Delon als Robert Klein  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Mr Klein sucht Mr Klein
    • Joseph Losey hat eine politische Parabel von zeitloser Bedeutung geschaffen. Dabei ist es nur von marginaler Bedeutung, dass es um Judenverfolgung im von den Deutschen besetzten Paris geht. Wichtiger ist einerseits die Suche nach der eigenen Identität: Wer ist dieser Mr Klein eigentlich? Und andererseits die Bedeutungslosigkeit des Einzelnen, der in die Mühlen einer (faschistischen) Diktatur gerät. Dabei spielt Losey mit den Erwartungen der Zuschauer, und enttäuscht sie gelegentlich. Er legt neue Fährten aus, die ins Nichts führen. Alain Delon (sexiest man of the 70s) ist diese Rolle auf den Leib geschrieben: der Womanizer mit dem Gesicht des eiskalten Engels. Wenn man von Ende zurückblickt wird deutlich, dass jeder ein potentielles Opfer sein kann; egal ob Sympathisant oder Mitläufer. Sehr kritisch wird außerdem noch die Rolle der kollaborierenden französischen Behörden dargestellt, sowie der etwas undurchsichtige Part der Vertreter der Justiz. Rechte nationalistische Kreise haben damals Delon diese Rolle übel genommen, obwohl er heute einstellungsmäßig gar nicht so weit weg von ihnen anzusiedeln ist. Großartig und prominent besetzt, verdient preisgekrönt.
    • 09.11.2010 Bewertung:
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