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  • James Bond 007: Ein Quantum Trost

    Thriller, Action | Großbritannien / USA 2008
  • Originaltitel:
    Quantum of Solace
    Genre:
    Thriller, Action
    Deutschlandstart:
    06.11.2008
    USA Kinostart:
    14.11.2008
    Produktionsland:
    Großbritannien / USA 2008
    Verleih:
    Sony Pictures
    Studio:
    MGM
    Bilformat:
    2,40:1
    Tonformat:
    Dolby Digital, DTS, SDDS
    Länge:
    105 Minuten
    FSK:
    ab 12 Jahren
    Offizielle Seite:
    www.ein-quantum-trost.de
    Auszeichnungen:
    BAFTA: 2 x nominiert  

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    • | KURZINHALT

    • Geheimagent James Bond (Daniel Craig) macht sich auf die Suche nach den Hintermännern, die den Tod seiner Geliebten verursacht haben – die Organisation „Quantum“, deren Leute sogar im britischen Secret Service zu finden sind. Über Italien, Haiti und Österreich geht die Jagd bis nach Bolivien. Dort will der Ökomagnat und heimlich Top-Mann von „Quantum“, Dominic Greene (Mathieu Amalric) mit Hilfe eines Generals das System destabilisieren und so an die Wasserrechte des Landes herankommen. Bei seinem Kampf gegen Greene erhält Bond Hilfe von der schönen Camille (Olga Kurylenko), die ebenfalls auf Rache aus ist.
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    • | KURZKRITIK

    • Nach dem Neustart der James-Bond-Reihe mit „Casino Royale“ schlüpft Daniel Craig in „Ein Quantum Trost“ zum zweiten Mal in die edle Garderobe des Agenten mit der Nummer 007. Als dritter Teil einer Trilogie knüpft der Film direkt an seinen Vorgänger an und erzählte die Geschichte Bonds weiter, der hier – ganz ähnlich wie in „Lizenz zum Töten“ – vor allem auf eigene Faust unterwegs ist. Mit halsbrecherischem Tempo bietet „Ein Quantum Trost“ ein Actionfeuerwerk, das sich rau und schnell geschnitten an den „Bourne“-Filmen orientiert, dabei aber auch manches Mal die Handlung und die Figuren überholt und wieder als flotte Achterbahnfahrt an alte 007-Reißer anknüpft.
    •  

    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Nach dem Supererfolg des letzten 007-Streifens „Casino Royale“, Daniel Craigs Debüt in der Rolle des Geheimagenten im Edelzwirn, war man sich sicher: Die neue, harte Action, wie sie die Jason-Bourne-Filme („Bourne Verschwörung“ bis -„Ultimatum) vorgemacht haben, kommt an, also mehr davon und deutlicher das Ganze. Eine ruhige Minute in einer verwickelten Story – auch neu, auch gerne gesehen? Her damit! Doch muss das wirklich, so fragten sich die Produzenten offenbar, 140 Minuten dauern? Geht das nicht schneller, viel schneller?
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    •  

    • | VIDEOS ZUM FILM

    • Ein Quantum Trost: B-Roll
      Ein Quantum Trost: Bond Girl
      Ein Quantum Trost: Dreharbeiten in Panama
      Ein Quantum Trost: Dreharbeiten in London
      Ein Quantum Trost: Trailer (2)
      Ein Quantum Trost: Trailer (1)

    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Marc Forster
    Buch:   Paul Haggis als Screenplay  
      Robert Wade als Screenplay  
      Neal Purvis als Screenplay  
    Musik:   David Arnold
    Kamera:   Roberto Schaefer
    Produzent:   Anthony Waye als Executive Producer  
      Barbara Broccoli als Producer  
      Callum McDougall als Executive Producer  
      Michael G. Wilson als Producer  
    Darsteller:   Daniel Craig als James Bond 007  
      Mathieu Amalric als Dominic Greene  
      Judi Dench als M  
      Olga Kurylenko als Camille  
      Gemma Arterton als Agentin Fields  
      Jeffrey Wright als Felix Leiter  
      Stana Katic als Corinne Veneau  
      Giancarlo Giannini als Rene Mathis  
      Jesper Christensen als Mr. White  
      Neil Jackson als Mr. Slate  
      Oona Chaplin als Hotel-Rezeptionistin  
      Anatole Taubman als Elvis  
      Tim Pigott-Smith als Sekretärin  
      Rory Kinnear als Bill Tanner  
      Fernando Guillen Cuervo als Polizei-Colonel  
      Simon Kassianides als Yusef  
      David Harbour als Gregg Beam  
      Joaquin Cosio als General Medrano  
      Jesus Ochoa als Leutnant Orso  
      Glenn Foster als Henry Mitchell  
      Laurence Richardson als Police Officer  
      Tracy Redington als MI6 Agent  
    • | USERKOMMENTARE

    • Staniel| Ein Quäntchen Bond
    • Der einzige Trost für die vielen Fans des smarten Superagenten ihrer Majestät ist wohl jetzt der, dass es vor dem Werk „Ein Quantum Trost“ von Marc Forster noch eine Menge echter Bondfilme gegeben hat. Allerdings ließ seit Pierce Brosnan die Qualität der Drehbücher und der Gegenspieler von Bond sehr zu wünschen übrig. War es damals in „Stirb an einem anderen Tag“ ein Gesichtsoperierter Koreaner (!!!), der ihm und Großbritannien das Leben schwer machte, bekam es Daniel Craig in seinem zweiten Film mit einem französischen Umweltkriminellen zu tun, der eigentlich nur farblos wirkte und keine Sekunde lang bedrohlich.
      Wo von Klaus Maria Brandauer als Maximilian Largo in „Sag niemals nie“ bis zu Telly Savalas und andere als Erzschurke Ernst Stavro Blofeld in „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ hatte man sich früher auch immer um große Schauspieler bemüht, die gegen Bond antraten. Daran scheint man nun genauso zu sparen wie an einem guten Drehbuch. In „Ein Quantum Trost“ war dieses Drehbuch jedenfalls ziemlich wirr. Es gab zwar eine Menge Action, aber es fehlte einfach der rote Faden. Ein James Bond war eigentlich immer ein Garant für Kontinuität bei Ablauf und handelnden Personen, aber damit ist es wohl nun endgültig vorbei.
      Schon, als auf den cleveren „Q“ verzichtet wurde, der Bond immer mit durchdachten Gadgets und smarten Tools versorgte, die seinen Gegnern das Fürchten lehrte, fehlte der Reihe etwas Entscheidendes.
      Auch die zu große Hast, die nach „Casino Royale“ mit dem Dreh des nächsten Bonds zum Tragen kam, hat dem Film offensichtlich nicht gut getan. Man hat früher nicht umsonst mindestens zwei Jahre ins Land gehen lassen, bevor der nächste Bond in die Kinos kam. Das ist nun seit „Casino Royale“ alles ganz anders, aber machte es nicht besser, denn die Kontinuität, die Bond verkörperte, ist ganz einfach weg.
      Daniel Craig ist sicher ein sehr guter Schauspieler, aber ein echter James Bond ist er nicht. Alle Schauspieler vor ihm in dieser Rolle hatten das Charisma von Aristokraten und lösten anfallende Probleme mit dem Kopf und den vielseitigen Tools von „Q“.
      Der neue Bond ist da anders konzipiert und für eine ganz neue Generation gedacht, von denen aber auch nicht alle zufrieden sind, wie ich so hörte, beim neuen Bond setzt man auf viel brachiale Gewalt, vulgo, auf Action.
      Sowas geht bei Vin Diesel, Sylvester Stallone, wenn der in "Rambo 19" im Central Park Penner jagt und früher mal bei Will Smith, aber bei James Bond passt das einfach nicht. Selbst der zu Unrecht gescholtene Pierce Brosnan hatte seine überzeugenden Momente, wie bspw. in „Golden Eye“. Für meinen Teil nimmt sich dieser Bond auch einfach zu ernst. Er lacht nicht und der lässige Witz, mit dem ein Roger Moore in „Moonraker“ sogar im Weltall herumsprang, ist wohl endgültig ein Relikt der Filmgeschichte.
      Kein „Q“ mehr, keiner „Miss Moneypenny“ mehr, die Bond heimlich anschmachtet, keine flapsigen Sprüche mehr, wenig Witz, Ironie und Sarkasmus, aber dafür mehr Action und das tut dem Film nicht gut, denn das gehörte bisher einfach zu James Bond.
      Fast alle Filme dis zu Pierce Brosnan waren auf FSK 16 und seitdem sie dann für FSK 12 geschrieben wurden, ging es abwärts, was Story und Anspruch angeht.
      Nur „Golden Eye“ war besser und auch gleich FSK 16.
      „Ein Quantum Trost“ ist ein Zugeständnis an eine Jugend, die in den entsprechenden Foren des Internets einen James Bond forderten, der eine wilde Mischung der Film und Fernsehhelden Matt Damon als Jason Bourne, das Steingesicht Vin Diesel als Agent XXX und den mimischen Minimalisten Kiefer Sutherland als Kiefer Sutherland als Jack Bauer aus einer unechten „Echtzeitserie“ ist, in der die Stunde "Echtzeit" ohne Werbung nur 40 bis 50 Minuten dauert.
      Im letzten Bond scheint das nun gelungen, aber das macht ihn für mich eher weniger interessant und daher geht meine persönliche Wertung auch nicht über gutherzige 5/10 hinaus. Was mit „Casino Royale“ wie ein Tiger als Neuauflage der Bond Reihe sprang, ist für mich schon mit dem zweiten Film als Bettvorleger gelandet, denn ich habe mich diese 100 Minuten einfach nicht so gut unterhalten, wie bei früheren Filmen.
      Reine Actionstars in entsprechenden Rollen gibt es in Hollywood genug und da muss man nicht noch James Bond zu einem machen. Eine Filmfigur wie James Bond braucht sowas wie eine gewisse Beständigkeit, denn man will sich auf den nächsten Bond wieder freuen können. Für reine Action gibt es Jason Statham, Vin Diesel, Bruce Willis und nicht zuletzt auch Matt Damon. Wenn James Bond wieder unterhaltend sein soll, dann braucht er seine Standards wieder und vor allem Leute, die gute und spannende Drehbücher schreiben, denen auch der britische Humor nicht so völlig fehlt.
      Als bei „Casino Royale“ völlig auf das Intro und das Bond Thema verzichtet wurde, hielt ich das für eine einmalige Abweichung, aber offenbar gehört das zum neuen Konzept und das geht vor allem für die älteren Fans von James Bond nicht auf. James Bond ist Agent ihrer Majestät und kein Versuchskaninchen für Autoren.
      Auch ein James Bond wird nicht besser oder spannender, wenn man dessen psychologisches Problem im Film zu sehen bekommt. Er wird nur langweiliger.
      Die neue deutsche Verpackung, mit der eine überforderte deutsche Regierung die Kinder vor was auch immer schützen will, rundet den schlechten Eindruck vom Film nur noch ab und es erübrigt sich jede Empfehlung. Das ist für mich kein James Bond, sondern eher der humorlose Pförtner des BND, der sich zu wichtig nimmt und Frust schiebt!
    • 19.11.2009 Bewertung:
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    Wertung: 4.7/10 (6 votes)

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