„Krabat“ gehört wohl zu den bekanntesten Werken von Ottfried Preußler, des bekannten deutschen Verfassers zahlreicher Kinder- und Jugendbücher. Aus diesem Grund waren die Erwartungen an diesen Kinofilm aus unseren Landen entsprechend hoch. Teilweise ist der Film auch diesen Anforderungen gerecht geworden. Als sehr passend, hochwertig und detailverliebt lässt sich dabei die Ausstattung des Films beschreiben. Es wurden keine Kosten und Mühen gescheut, was man z.B. an der aufwendig errichteten Mühle des Meisters erkennen kann. Auch die Schauspieler sind gut gewählt und gehen in ihren Rollen spürbar auf. Ebenso können sich die wenigen aber guten Special Effects wirklich sehen lassen. Leider hat der Film aber auch die eine oder andere Länge. Das ist umso ärgerlicher, weil interessante Szenen des Buches, wie z.B. das 2. Lehrjahr oder das Duell des Meisters der Mühle mit dem wandernden Pumphutt bei der Verfilmung außen vor gelassen wurde. Dennoch ist „Krabat“ trotz seiner Schwächen, vor allem wegen seiner Stärken eine Bereicherung für den aufstrebenden deutschen Film.
Trotz diverser Durchhänger in der Handlung und einigen „wichtigen“ fehlenden Szenen der Buchvorlage ist „Krabat“ eine insgesamt überdurchschnittliche Verfilmung des Buches geworden und dürfte vielleicht auch "Harry Potter"-Liebhabern gefallen.
14.11.2008
Bewertung:
Sigmund_Freud| Schöne Verfilmung, die leider zu kurz geraten ist
Ein schöner Film, auch wenn einige der Motive nicht so gut heraus kommen wie im Bild, und es zum Teil massive Kürzungen im Vergleich zum Buch gab. So fehlt z.B. das 2. Lehrjahr komplett. Es lohnt sich aber den Film zu sehen.
Was allerdings sehr störend ist, ist das Lied im Abspann. Hier hätte ein ruhigeres Lied besser hinein gepasst und nicht ein Partysong.