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  • Julia

    Thriller, Drama | Frankreich 2007
  • Originaltitel:
    Julia
    Genre:
    Thriller, Drama
    Deutschlandstart:
    19.06.2008
    USA Kinostart:
    08.05.2009
    Produktionsland:
    Frankreich 2007
    Verleih:
    Kinowelt Filmverleih
    Bilformat:
    2.35:1
    Tonformat:
    Dolby Digital
    Länge:
    138 Minuten
    FSK:
    ab 16 Jahren
    Offizielle Seite:
    www.julia.kinowelt.de
    Auszeichnungen:
    Berlinale: 1 x nominiert  

WERBUNG
    • | KURZINHALT

    • Julia, Alkoholikerin in LA, schließt sich dem Plan einer verrückten Nachbarin an, die ihren Sohn aus den Fängen des Großvaters entführen will – und versucht gleichzeitig, diese zu bescheißen, das Kind allein zu kidnappen und eine Menge Geld zu erpressen. Das geht reichlich schief, Julia überfährt einen Mann, ist auf der Flucht, versteckt sich in der Wüste, die Geldübergabe scheitert – und urplötzlich finden sich die beiden in Tijuana wieder. Wo das junge Entführungsopfer von mexikanischen Gangster aufs Neue entführt wird.
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    • | KURZKRITIK

    • Tilda Swinton ist eine Wucht, sie spielt mit ganzer Seele, mit einer Menge Herzblut die ganz ausgeflippte Julia, die immer spontan agiert, völlig unberechenbar, ganz unkontrollierbar, launisch und mit wilden Stimmungssprüngen und die doch immer meint, die Lage in der Hand zu haben. Erick Zonca schwenkt in seinem ersten englischsprachigen Film von einem Genre ins nächste, vom Sozialdrama über den Entführungsthriller zum Gangstermovie, und es passiert nie das, was erwartbar wäre – das sind drei, vier Filme in einem!
    •  

    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Der Film nimmt viele Wege, ohne Vorwarnung begibt er sich ständig auf neue Pfade, schlägt eine Schneise durch alle Genres, und dabei versäumt er nichts, kommt vom hundertsten ins tausendste und sieht doch immer den Wald hinter den Bäumen – anders als Julia, seine Titelfigur, die wir hier kennenlernen, der wir folgen, die ganz nach dem Affekt lebt, völlig losgelöst, haltlos und ganz außer Kontrolle, mit falscher Realitätswahrnehmung und ungebändigter Wildheit. Eine Verrückte, die das Glück hat, in einer verrückten Welt zu leben, so dass sie doch durchkommt.
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    •  

    • | VIDEOS ZUM FILM

    • Julia: Trailer

    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Erick Zonca
    Buch:   Erick Zonca als Screenplay  
      Aude Py als Screenplay  
    Kamera:   Yorick Le Saux
    Produzent:   Bertrand Faivre als Producer  
      Francois Marquis als Producer  
    Darsteller:   Jake Koenig als Barkeeper  
      Ian Ray als Undercover Agent  
      Marshal Silverman als Commuter  
      Priscilla Leona Horne als Frau im Bahnhof  
      Sally Berman als Frau im Auto  
      Tania Verafield als Reinigungsfrau  
      Tom Poole als Detektiv  
      Tilda Swinton als Julia  
      Ursula Tania als Cooker  
      Gaston Peterson als Miguel  
      John Bellucci als Phillip  
      Mauricio Moreno als Jose  
      Horacio Garcia Rojas als Santos  
      Dave Gist als Mann im Bahnhof  
      Carl Dillard als Henry  
      Saul Rubinek als Mitch  
      Kevin Kilner als Johnny  
      Eugene Byrd als Leon  
      Camille Natta als Karen  
      Bruno Bichir als Diego  
      Roger Cudney als Frank  
      Jude Ciccolella als Nick  
      M.J. Karmi als Frau  
      Ezra Buzzington als George  
      Kate Del Castillo als Elena  
      Neko Parham als Ejay  
      Aidan Gould als Tom  
      Sandro Kopp als Marcus  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Geld oder Tom
    • Wir sehen hier eine grandiose Tilda Swinton. Sie beherrscht die Szene von der ersten bis zur letzten Minute. Inmitten von übertölpelten Tölpeln versucht sie erst ihr finanzielles Süppchen zu kochen. Sie passt sich geschickt sich ständig veränderten Situationen erstaunlich gut an und behält den Kopf über Wasser. Interessanterweise gelingt ihr dabei noch die Wandlung von der erpresserischen Entführerin zur mitfühlenden Ersatzmutter. Eine schauspielerische Höchstleistung, die zeigt, welche unterschiedlichen Rollen Swinton überzeugend spielen kann. Sie ist überpräsent und spielt intensiv konzentriert. Und die Rolle als Alkoholikerin verlangt ihr dabei besonders viel ab. Die Geschichte wird in recht farbigen Bildern erzählt, hat aber einige logische Fragezeichen und auch monologartige Längen. Kein Wunder bei 140 Minuten. Unterm Strich ist es annehmbare, recht spannende Unterhaltung mit überraschenden Wendungen und einer umwerfend guten Tilda Swinton.
    • 30.10.2010 Bewertung:
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    Wertung: 5.0/10 (2 votes)

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