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  • FILMDETAILS | Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
  • Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

    Drama | USA 1966
  • Originaltitel:
    Who´s afraid of Virginia Woolf?
    Genre:
    Drama
    Produktionsland:
    USA 1966
    FSK:
    ab 16 Jahren
    Auszeichnungen:
    Oscars:  13 x nominiert | 5 x gewonnen   BAFTA:  3 x nominiert | 3 x gewonnen   Golden Globe: 7 x nominiert  

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    • | KURZINHALT

    • Martha (Elizabeth Taylor) und George (Richard Burton) sind bereits viele Jahre verheiratet, Nick (George Segal) und Honey (Sandy Dennis) erst seit kurzem, als sie den gemeinsamen Abend verbringen. Beide Männer sind College-Professoren, doch der nette Abend schlägt um in eine offene Feldschlacht zwischen Martha und George, die die gemeinsame Haßliebe schon bis auf die Knochen zerfressen hat. Erst gehen sie aufeinander los, dann werden die beiden Gäste in ihre teilweise handfesten Auseinandersetzungen hineingezogen. Am nächsten Morgen werden alle eine Menge mehr übereinander wissen...
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    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Mike Nichols
    Buch:   Edward Albee als Story  
      Ernest Lehman als Screenplay  
    Musik:   Alex North
    Kamera:   Haskell Wexler
    Produzent:   Ernest Lehman als Producer  
    Darsteller:   Sandy Dennis  
      George Segal  
      Richard Burton  
      Elizabeth Taylor  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Die Zimmerschlacht
    • Drei Glücksfälle sind hier zusammengekommen: da war zunächst ein geniales Theaterstück, das Furore machte, dann wurde das kongenial in einen Film umgesetzt und schließlich fand sich noch ein echtes Ehepaar, das hier vor der Kamera großartig und glaubwürdig agierte, weil es einen Zustand ihrer persönlichen Beziehungen darstellen durften. Sie waren miteinander zeitlebens in einer Hass-liebe verbandelt. Es ist die berühmteste Zimmerschlacht der Theater- und Filmgeschichte. Und die ultimativ Denkbarste dazu, denn nach diesem Film musste jeder Versuch, sein Niveau zu erreichen, scheitern. Burton/Taylor provozieren, beleidigen und beschimpfen sich gegenseitig in einer atemberaubenden Redeschlacht, wobei sie die derberen Sprüche draufhat, also mit dem groben Säbel zuschlägt, während er das Florett bevorzugt, also mit Ironie und Euphemismen ihre Angriffe pariert. In diesem Vier-Personen-Stück können Freundlichkeiten blitzschnell in Gemeinheiten umschlagen, denn alle Beteiligten - auch das junge Paar (Segal/Dennis)- haben eine Leiche im Keller. Ein literarisch-filmisches Juwel von zeitloser Relevanz wagt einen Blick in die Abgründe der menschlichen Seele, wo erlittene Kränkungen wiederum durch Verletzungen des geliebten Menschen kompensiert werden. Vor allem berührt der Schluss, nachdem man sich durch Hölle und Fegefeuer gejagt hat.
    • 30.03.2011 Bewertung:
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