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  • Letters from Iwo Jima

    Drama, Kriegsfilm | USA 2006
  • Originaltitel:
    Letters from Iwo Jima
    Genre:
    Drama, Kriegsfilm
    Deutschlandstart:
    22.02.2007
    USA Kinostart:
    20.12.2006
    Produktionsland:
    USA 2006
    Verleih:
    Warner Bros. Pictures
    Länge:
    140 Minuten
    FSK:
    ab 16 Jahren
    Offizielle Seite:
    www.lettersfromiwojima.de
    Auszeichnungen:
    Oscars:  4 x nominiert | 1 x gewonnen   Golden Globe:  2 x nominiert | 1 x gewonnen   Berlinale: 1 x nominiert  

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    • | KURZINHALT

    • Nach „Flags of our fathers“ präsentierte Clint Eastwood den zweiten Teil seiner Filme über die Schlacht um die strategisch wichtige japanische Insel Iwo Jima im Zweiten Weltkrieg. In „Letters from Iwo Jima“ schildert er die Ereignisse aus japanischer Sicht. Auch auf dieser Seite finden sich junge, unbedarfte Soldaten, oft zwangsrekrutiert, die gar nicht in diesen Krieg ziehen wollten. Doch sie leisten erbitterten Widerstand gegen die überlegenen Amerikaner. In Briefen nach Hause offenbaren sie ihre Gefühle, die zwischen heroischem Patriotismus und Verzweiflung schwanken.
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    • | KURZKRITIK

    • Während der Regisseur den historischen Hintergrund weitgehend ausblendet und eine klare politische Aussage verweigert, indem er sich hauptsächlich auf Einzelschicksale konzentriert, so inszeniert er doch immer wieder monumentale, spektakuläre Schlachtszenen. Dunkel ist es in den Höhlen, in denen sich die japanischen Soldaten verschanzt haben, nur flackernde Lampen werfen hin und wieder einen Lichtschein auf die Gesichter der Soldaten. Wie schon in „Flags from our fathers“ nutzt Eastwood entsättigte Farben und klare hell-dunkel-Kontraste, die den Filmbildern eine fast irreale Schönheit verleihen.
    •  

    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Unternahm Clint Eastwood in „Flags of our fathers“ zumindest noch den Versuch, sich mit dem Krieg und der damit zusammenhängenden PR-Maschinerie kritisch auseinanderzusetzen und die Entstehungsgeschichte des berühmten Fotos flagenhissender Soldaten auf Mount Suribachi zu entmythologisieren, so ist in „Letters from Iwo Jima“ von diesem kritischen Ansatz nicht mehr viel übrig geblieben. Waren im ersten Teil die Japaner eine gesichtslose Masse, sind es jetzt die amerikanischen Soldaten, die als anonyme Übermacht einer kleinen Gruppe japanischer Individuen gegenüberstehen. Die wiederum bieten jede Menge Identifikationspotential. Da gibt es den General Kuribayashi, der sich als einziger um das Wohl der ihm unterstellten Soldaten zu sorgen scheint. Selbst lange in den USA gewesen ist er eigentlich gegen den Krieg, unterstützt dann aber doch sein Vaterland in einer weder politisch noch militärisch sinnvollen Schlacht – das versteht Eastwood wohl unter wahrem Patriotismus. Oder Saigo, eigentlich Bäcker, der zwangsrekrutiert wurde und jetzt ums Überleben kämpft, damit er seine neugeborene Tochter sehen kann, und Baron Nishi, ehemaliger Gewinner der Olympischen Spiele im Springreiten, der nicht nur ein herausragender Sportler, sondern vor allem ein aufrichtiger Ehrenmann ist. Und schließlich der einzige „Böse“, Leutnant Ito, der die Soldaten zum Selbstmord zwingen will. Wenn die militärische Niederlage nicht mehr abzuwenden ist, dann will er wenigstens die Ehre retten.
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    • | VIDEOS ZUM FILM

    • Letters from Iwo Jima: Trailer

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Clint Eastwood
    Buch:   Iris Yamashita  
      Tadamichi Kuribayashi  
      Paul Haggis  
    Musik:   Michael Stevens
      Kyle Eastwood
    Kamera:   Tom Stern
    Produzent:   Robert Lorenz als Producer  
      Steven Spielberg als Producer  
      Clint Eastwood als Producer  
    Darsteller:   Hiroshi Watanabe als Lieutenant Fujita  
      Takashi Yamaguchi als Kashiwara  
      Nobumasa Sakagami als Admiral Ohsugi  
      Takumi Bando als Captain Tanida  
      Yuki Matsuzaki als Nozaki  
      Tsuyoshi Ihara als Baron Nishi  
      Kazunari Ninomiya als Saigo  
      Ken Watanabe als General Kuribayashi  
      Ryo Kase als Shimizu  
      Shido Nakamura als Lieutenant Ito  
      Eijiro Ozaki als Lieutenant Okubo  
    • | USERKOMMENTARE

    • Flapman| Solider Eastwood-Film trotz kleiner Schwächen
    • Wie schon bei "Flags Of Our Fathers" fand ich den Film schlichtweg zu lang, außerdem hat mich die seit einigen Jahren ja wirklich schon inflationär angewandte Farbentsättigung gestört, die hier in einigen Szenen derart penetrant ins Auge sticht, daß es mich teilweise schon vom eigentlichen Inhalt abgelenkt hat.
      Unterm Strich aber dennoch ein guter Film, der zusammen mit "Flags Of Our Fathers" ein recht beeindruckendes Gesamtwerk ergibt.
    • 01.07.2007 Bewertung:
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    Wertung: 1.5/10 (2 votes)

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