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  • Intimacy

    Erotik, Drama | Frankreich 2000
  • Originaltitel:
    Intimacy
    Genre:
    Erotik, Drama
    Deutschlandstart:
    07.06.2001
    Produktionsland:
    Frankreich 2000
    Verleih:
    Prokino
    Länge:
    117 Minuten
    FSK:
    ab 16 Jahren
    Auszeichnungen:
    Berlinale:  3 x nominiert | 3 x gewonnen  

WERBUNG
    • | KURZINHALT

    • Ein Mann und eine Frau. Jay und Claire. An jedem Mittwochnachmittag besucht sie ihn und dies aus einem einzigen Grund - Sex. Wortlos und hingebungsvoll schlafen sie miteinander, draußen wartet das Taxi. So ist es an jedem Mittwoch. Claire kommt an, sie ziehen sich aus und danach sind sie beide ein wenig befangen. Aber zu sagen haben sie sich nichts. Claire zieht sich wieder an und geht. Jay weiß nichts über Claire, weder wer sie ist, noch woher sie kommt. Eigentlich ist es ein Arrangement, mit dem beide gut zurecht zu kommen scheinen. Bis zu jenem verhängnisvollem Tag, an dem Jay Claire nach ihrem Treffen folgt. In einem kleinen Vororttheater entdeckt er sie - sie ist Schauspielerin, Mutter und verheiratet. Claire, die diese Mittwochnachmittage immer als eine Flucht vor ihrem Alltag betrachtet und gebraucht hat, kann das Eindringen von Jay in ihr normales, ihr anderes Leben nicht dulden. Ansprüche von Jay kann und will Claire nicht akzeptieren. Und zum ersten Mal seit sie miteinander schlafen werden beide von der Realität der menschlichen Beziehungen eingeholt und gezwungen, sich mit dem anderen auseinader zu setzen. Als Jay endlich merkt, das er begonnen hat zu lieben, ist Claire längst für ihn verloren.
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    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Patrick Chereau
    Buch:   Patrice Chereau  
      Anne-Louise Trividic  
      Hanif Kureishi  
    Musik:   Eric Neveux
    Kamera:   Eric Gautier
    Darsteller:   Marianne Faithfull  
      Alastair Galbraith  
      Susannah Harker  
      Mark Rylance  
      Kerry Fox  
      Timothy Spall  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Mittwochs von 2 bis 4
    • Die sehr freizügigen Sex-Szenen (6 an der Zahl!) sind nur die halbe Miete. Sie kommen aber an die Darstellungsweise von Nagisha Oshima durchaus heran, der sich ja bekanntlich ’Im Reich der Sinne’ tummelte. Die Dreiecksgeschichte spielt sich darüber hinaus noch auf zwei weiteren Ebenen ab: im Ehe- und Berufsleben der beiden Wilden Jay und Claire. In Gesprächen mit Freunden oder zwischen Ehemann (überzeugend Tim Spall) und Lover (Mark Rylance) versucht jeder, etwas über den anderen herauszufinden, glaubt einen angeblichen Wissensvorsprung einholen zu müssen. Fragt sich, was weiß der andere über mich, dass ich noch nicht kenne? Da geht es echt philosophisch zu, wenn behauptet wird ’Reden zerstört alles, Schweigen schützt’.
      Es ist anscheinend unwichtig, wie sich Jay und Claire (Kerry Fox) trafen. Ebenso unbedeutend ist die Frage ’Und wie wird es weitergehen?’ Klar ist, es gibt keine gemeinsame Zukunft für die beiden. Sie genossen schweigend den Augenblick, schwelgten vorübergehend im Hier und Jetzt, frönten ihrer animalischen Gier. Doch das ist vorbei! Für Claire ist es das Ende der Lust. Die hatte sich über Jahre aufgestaut. Doch für Jay geht der Weg von der Lust zum Frust. Er kann sie nicht festhalten, obwohl er das am liebsten möchte. Derbe Kost, die vielleicht eine neue Sichtweise auf den Sex bewirken kann.
    • 02.07.2011 Bewertung:
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    Wertung: 4.6/10 (5 votes)

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