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  • Elegy oder die Kunst zu Lieben

    Drama | USA 2008
  • Originaltitel:
    Elegy
    Genre:
    Drama
    Deutschlandstart:
    14.08.2008
    USA Kinostart:
    08.08.2008
    Produktionsland:
    USA 2008
    Verleih:
    Tobis
    Bilformat:
    1,85:1
    Tonformat:
    Dolby Stereo, DTS
    Länge:
    108 Minuten
    FSK:
    ab 12 Jahren
    Offizielle Seite:
    www.elegy-derfilm.de
    Auszeichnungen:
    Berlinale: 1 x nominiert  

WERBUNG
    • | KURZINHALT

    • David Kepesh ist Professor, Schöngeist und selbstverliebter Frauenheld. Gerne lässt er sich auf Techtelmechtel mit Studentinnen ein; immerhin hatte er die Integrität, sich scheiden zu lassen. Nun, als er sein Alter mit schnellen Schritten nahen sieht, verliebt er sich tatsächlich unsterblich in die junge Consuela – doch seine Angst vor einem schmerzhaften Ende der Liebesbeziehung lässt ihn nicht ruhen. Er trennt sich von ihr, obwohl ihn dies so sehr schmerzt – und erst Jahre später sehen sich die beiden wieder.
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    • | KURZKRITIK

    • Isabel Coixet ist eine Regisseurin der Einfühlsamkeit, die innere wie äußere Verletzungen und Verletzlichkeiten ihrer Figuren wie kaum eine andere zu emotionalen Dramen verdichten kann, die jeder Sentimentalität ausweichen. „Elegy“, nach Philipp Roths „The Dying Animal“, lebt von seinen Charakteren und den Darstellern, die so meisterhaft in ihren Rollen aufgehen. Besonders Ben Kingsley als kluger, charmanter, verführerischer, eloquenter, gelehrter, selbstironischer, witziger, gewitzter, eitler geiler Kepesh sticht heraus; und Penelope Cruz als dessen Geliebte, die er nach seinem Antlitz formen will, spielt mit seltener Stärke auf.
    •  

    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Der ganze Film spiegelt sich in den Auge von Ben Kingsley, der so klein und so wirkungsvoll spielt. Mal keck, mal charmant, verführerisch, wissend, gewitzt, selbstironisch, gelehrt, arrogant, eitel, alt, jung, resigniert, voll Selbstmitleid, voll Liebe, voll Trauer: das ist David Kepesh, Mittelpunkt und wortgewandter Erzähler des Films, ein alternder Professor, der mit Vorliebe mit jungen Dingern rummacht. Ein Macho, ein Genussmensch, ein selbstverliebter Geck – den eine Frau inszeniert. Isabel Coixet hat sich bisher eher mit Krankheit und physischen Leiden befasst, in „Mein Leben ohne mich“ oder „Das geheime Leben der Worte“ – nun geht es um das moralische Leiden eines Mannes, der sich im Alter verschwinden sieht und der Angst hat, dass sein zweiter Frühling mit der schönen Consuela (Penelope Cruz) verblüht.
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    • Elegy: Trailer

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Isabel Coixet
    Buch:   Philip Roth als Story  
      Nicholas Meyer als Screenplay  
    Kamera:   Jean-Claude Larrieu
    Produzent:   Tom Rosenberg als Producer  
      Gary Lucchesi als Producer  
      Andre Lamal als Producer  
      Eric Reid als Executive Producer  
      Richard Wright als Executive Producer  
    Darsteller:   Ben Kingsley als David Kepesh  
      Dennis Hopper als George OHearn  
      Penelope Cruz als Consuela Castillo  
      Patricia Clarkson als Carolyn  
      Antonio Cupo als Consuelas Liebhaber  
      Peter Sarsgaard als Kenneth Kepesh  
      Laura Mennell als Mädchen  
      Ryan McDonell als Student  
      Sonja Bennett als Beth  
      Deborah Harry als Amy OHearn  
      Michelle Harrison als Student  
      Alessandro Juliani als Schauspieler  
      Kris Pope als Consuelas Bruder  
      Marci T. House als Krankenschwester  
      Shaker Paleja als Kris Banjee  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Das sterbende Tier
    • Bei diesem ’Klagelied’ nach dem Roman von Phillip Roth hat sich Isabel Croixet
      sehr eng an die literarische Vorlage angelehnt. Das kommt der hohen Qualität der Dialoge zugute. Im Mittelpunkt steht das Liebesverhältnis zwischen David einem Professor (Ben Kingsley) und seiner Studentin Consuela (Penelope Cruz). Es ist dieser ewige Gegensatz zwischen Jugend und Schönheit auf der einen Seite und Alter und Weisheit auf der anderen. Dadurch wird er gezwungen über sein Leben nachzudenken. Sie ist für ihn ein Kunstwerk und besitzt ’eine gewisse elegante Ernsthaftigkeit’. Er erschrickt über die Erkenntnis, dass er sich bisher stets verhalten hat wie ein Teenager. Und natürlich ist er besitzergreifend und eifersüchtig. Leise und sehr gefühlvoll kommen sich die beiden näher. Viele Großaufnahmen zeigen ihre Gesichter als Spiegel innerer Seelenkämpfe. Die Zukunft macht ihm jedoch Angst. Eine Vertrauenskrise entzweit die beiden. Er muss feststellen, dass sein Verhältnis zu Consuela ein Fehler war. Er hat das Unmögliche herausgefordert. Nach Jahren kommt sie zurück und hat Brustkrebs. Es kommt zu einem letzten Versuch, ihre Schönheit auf einem Aktfoto zu konservieren. Nach der OP zieht sich die Kamera diskret zurück. Wenn es eine echte Elegie ist, dann war’s das. Eine Klage über die verlorene Liebe oder über die Vergänglichkeit der Männlichkeit? Bei Roth steht allerdings David im Mittelpunkt: ‚Das sterbende Tier’. Nicht schlecht.
    • 29.07.2011 Bewertung:
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    • | TV-TERMINE

      TitelSenderTermin
      Elegy oder die Kunst zu Lieben   Südwest 3 04.06.2012 um 23:30 
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    • | Userwertung

    Wertung: 3.0/10 (3 votes)

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