Dienstag | 29. Mai 2012 | 03:14 Uhr
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    • | KURZINHALT

    • Die junge Jara hat ein geregeltes Leben in Jerusalem vor sich: Sie ist verheiratet mit einem Mann, der sie liebt, und sie hat eine Stelle an der Universität in Aussicht. Doch dann lernt sie einen viel älteren Mann kennen, der ein Studienfreund ihres Vaters ist: Arie mit seiner animalischen Anziehungskraft. Jara beginnt eine sexuelle Beziehung mit Arie, die sie völlig aus der Bahn wirft. Sie lässt Uni und Ehemann links liegen, während Arie wenig für sie zu empfinden scheint.
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    • | KURZKRITIK

    • Das Regiedebüt von Maria Schrader basiert auf dem gleichnamigen Roman von Zeruya Shalev. Ein grauhaariger Mann mit ungekämmtem Haar und wildem Blick weckt in der jungen, fast noch kindlich unschuldigen Jara abgründige Leidenschaft.Die junge Israelin Netta Garti und der aus Kroatien stammende Rade Sherbedgia harmonieren in ihrem heißblütigen Spiel gut vor der Kamera. Stimmungsvolle Aufnahmen von Straßenszenen im modernen Israel ergänzen die überzeugende Literaturverfilmung, die in den sexuellen Szenen zurückhaltend bleibt und die Atmosphäre des Romans dennoch trifft.
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    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Die deutsche Schauspielerin Maria Schrader suchte sich für ihr Regiedebüt einen israelischen Stoff aus und verfilmte das Bestsellerbuch von Zeruya Shalev. Eine Geschichte obsessiver Liebe, eine Geschichte vom Ausbruch aus dem Alltag und vom Gefangensein in einer Lebensweise, in einer Lethargie, die nur schwer abzuschütteln sind.
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    • Liebesleben: Trailer

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Maria Schrader
    Buch:   Maria Schrader  
      Laila Stieler  
      Zeruya Shalev als Story  
    Musik:   Niki Reiser
    Kamera:   Benedict Neuenfels
    Produzent:   Andro Steinborn  
      Stefan Arndt  
    Darsteller:   Caroline Silhol als Josephine  
      Stephen Singer als Leon  
      Netta Garti als Jara  
      Assi Dayan als Jaras Professor  
      Ishai Golan als Joni  
      Clara Khoury als Shira  
      Tovah Feldshuh als Hannah  
      Rade Serbedzija als Arie  
      Arie Moskona als Nathan  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Lover und Beinahe-Vater
    • Wenn man mit Logik an das ’Liebesleben’ herangeht, versteht man zunächst gar nichts vom eigentlichen Problem und folgt der Handlung nur verwundert. Es ist nicht uninteressant, was man da so zu sehen bekommt. Mit dieser Haltung des Zuschauers spielt Maria Schrader über weite Strecken des Films, denn der will ja alles irgendwie verstandesmäßig nachvollziehen. Was am Anfang wie eine sexuelle Abhängigkeit aussieht, entpuppt sich fast als Inzest-Drama. Alter, satter Mann und hungrige, junge Frau, die seine Tochter sein könnte - vielleicht sogar ist. Dabei geht es recht turbulent zu. Die schrittweise Auflösung des Beziehungsrätsels ist so gut gemacht, dass es am Ende überrascht und sogar eine zukünftige Entwicklung andeutet. Schrader hat einen gewagten Film gemacht, der optisch und thematisch beeindruckt ohne abzustoßen.
    • 04.03.2010 Bewertung:
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            • 2 User haben den Film gesehen
            •   Balzac
            •   xxxxxx