Die Geschichte um Seth Brundle (Jeff Goldblum), einem jungen und idealistischen Wissenschaftler fängt so schön an. Er lernt auf einer Party die Journalistin Veronica (Geena Davis) kennen und bittet sie, sich seine Erfindung anzusehen und seine Fortschritte zu dokumentieren. Seine Erfindung ist ein Teleporter. Das zu befördernde Objekt wird in seine Bestandteile zerlegt und auf der anderen Seite neu errichtet. Veronica findet nicht nur Interesse an der Erfindung, sondern auch an dem Wissenschaftler selbst. In den folgenden vierzig Minuten wird die Liebe geschildert, die Seth und Veronica bald verbindet, ebenso die Weiterentwicklung der Maschine.
Gegenstände funktionieren ja, aber den Affen, den Seth Brundle als Versuchskaninchen benutzt, krempelts von innen nach außen (unschöner Anblick). Als Seth glaubt, dass er endlich den Durchbruch geschafft hat (weil die Teleportation die Affen plötzlich nicht mehr tötet), macht er einen Selbstversuch, der Anfang vom Ende beginnt. Seth kommt zwar unverändert und mit gutem Gefühl wieder heraus, aber er hat eine Kleinigkeit übersehen. In dem Teleporter war zur selben Zeit mit ihm eine Fliege. Und die Fliege ist nicht wieder heraus gekommen, jedenfalls nicht so, wie sie rein ging.
Seth bekommt plötzlich unglaubliche Fähigkeiten. Er hat eine unermüdliche Ausdauer, ist stärker als alle anderen und kann an der Decke kriechen. Schön für ihn, doch auch sein Körper verändert sich. Als er die Stacheln auf seinem Rücken bemerkt, trennt er sich von Veronica. Der mittlerweile wahnsinnig gewordene Seth macht sich bereit auf die vollkommene Mutation zum Fliegenmenschen. Veronica stellt mittlerweile fest, dass sie schwanger ist. Als sie es Seth erzählen will, hat sich dieser bereits sehr verändert.
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| FILMKRITIK
David Cronenberg zeigt in seinem Hollywoodeinstand die schrecklichen Ausmaße, die der Fortschrittsdrang bringen kann. Seth Brundle geht einen Schritt zu weit und Cronenberg will die Menschheit davor warnen, das gleiche zu tun. Und das tut er mit Spannung, Dramatik und Splatter. Wie fast immer bei Cronenberg gibt es viele abgerissene oder zerstückelte Gliedmaßen, so reißt Seth Brundle in seinem anfänglichen Fliegenstadium einem vorlauten Rocker beim Armdrücken fast denselbigen aus.
Der Film basiert auf einem Horrorfilm der 1958 mit Vincent Price in der Hauptrolle unter gleichem Titel erschienen war. Natürlich wird nur ein Teil der Ausgangssituation übernommen und der Rest dann modernisiert und völlig umgemodelt. 1988 fand der Film dann ein Sequel, in dem Seth Brundles Sohn geboren wird. Leider hat "Die Fliege II" das meiste der beeindruckenden Atmosphäre, die Teil 1 ausmachte, verloren. Einen Oscar gab es für das blutige Make-up an Chris Wales, der dann auch dieses Sequel drehte.
| FAZIT
Beeindruckende Atmosphäre gepaart mit Spannung, Dramatik und Splatter.
| BEWERTUNG
Dieser Film erreichte auf einer Skala von 0 - 5 Punkten (5 = sehr gut) folgende Wertung
Gesamtwertung:
Autor: Sebastian Schmidt
| FILMPLAKAT
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