Dienstag | 29. Mai 2012 | 17:18 Uhr
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    • | KURZINHALT

    • Der Wiener Hans Hölzel wollte schon als Kind Popstar werden. In den achtziger Jahren macht er unter dem Namen Falco eine steile Karriere mit Hits wie "Der Kommissar" und "Rock Me Amadeus", der es sogar an die Spitze der US-Charts schafft. Falcos Lebenslauf schwankt zwischen Riesenerfolgen und Flops, zwischen umjubelten Konzerten und geplatzten Tourneen. Der stilbildende Popmusiker begegnet dem Erfolgsdruck mit Drogen- und Alkoholexzessen, seine Ehe wird geschieden. 1998 stirbt Falco in der Dominikanischen Republik bei einem Autounfall.
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    • | KURZKRITIK

    • Der österreichische Regisseur Thomas Roth setzt seinem berühmten Landsmann Falco ein Denkmal in berauschenden Bildern. Der Popstar mit dem bürgerlichen Namen Hans Hölzel wird von Manuel Rubey in diesem Biopic kongenial dargestellt. Künstlerische Höhenflüge, die Drogenexzesse der achtziger Jahre, ein Lebensgefühl zwischen Arroganz und Versagensangst sind charakteristisch für Falco in diesem videoclipartigen Fest für die Sinne. Der frühe Ruhm und seine Kunstidentität verstärken Falcos Hang zum Abgründigen. Sein von Christian Tramitz gespielter Manager wirkt ausgleichend, sein privates Glück aber zerbricht.
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    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • „Muss ich denn sterben, um zu leben?“ Der österreichische Pop-Gigant Falco starb 1998 im Alter von 40 Jahren, doch seine Musik lebt weiter in den täglichen Radioprogrammen. Wer war dieser Mann, der von Hans Hölzel zur coolen Kunstfigur mit Hut und Sonnenbrille mutierte, die zwischen Morbidität und Höhenflug schwankte? Der Film des Österreichers Thomas Roth gibt darauf eine Antwort in betörend-rauschhaften Bildern: Falco war das Kind der achtziger Jahre, in der die Musik das Träumen auf Video lernte, das Lebensgefühl einen hedonistischen Kulminationspunkt erreichte.
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    • | VIDEOS ZUM FILM

    • Falco: Teaser
      Falco: Trailer

    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Thomas Roth
    Buch:   Thomas Roth als Writer  
    Musik:   Markus Spiegel
      Thomas Rabitsch
      Lothar Scherpe
    Kamera:   Jo Molitoris
    Produzent:   Oliver Auspitz als Producer  
      Andreas Kamm als Producer  
      Ferdinand Dohna als Producer  
    Darsteller:   Ray Cokes als MTV Moderator  
      Stefan Bernhard als Wickerl Adam  
      Simon G. Müller als Bouncer  
      David Haderer als Hans  
      Dorian Steidl als Reporter Steiermark  
      Jim Libby als MTV Moderator  
      Kathie Strasser als Frau im Turnsaal  
      Katja Gerstl als Conny  
      Magdalena Achleitner als Katharina / Bianca  
      Sebastian Gerlich als Billy  
      Mola Adebisi als Viva-Moderator  
      Rainer Frieb als Kronzucker  
      Martin Loos als Billy Filanowski  
      Stefanie Dvorak als Moderatorin Ö3  
      Susi Stach als Maria Hölzel  
      Christian Tramitz als Horst Bork  
      Heribert Sasse als Arzt  
      Arno Frisch als Alois Hölzel  
      Nicholas Ofczarek als Markus Spiegel  
      Christoph von Friedl als Thomas Rabitsch  
      Markus Mössmer als Hansi Lang  
      Julian Sharp als Robert Ponger  
      Nina Hartmann als Elke  
      Manuel Rubey als Johann  
      Michael Dangl als Mann mit Brille  
      Doris Golpashin als Chouchou  
      Karl Künstler als Stefan Weber  
      Patricia Aulitzky als Jacky  
      Alexander Jagsch als Redakteur Ö3  
      Sunnyi Melles als Prostituierte  
      Stuart Freeman als Moderator - Solid Gold  
    • | USERKOMMENTARE

    • schinagl| Porträt
    • Gegen lineares Erzählen ist wenig einzuwenden, gegen inhaltliche Unausgewogenheit indes schon. So etwa sind die Szenen mit seiner großen (Hass-)Liebe Jacqueline (im echten Leben Isabell) eine einzige lange, ermüdende Streiterei ... Mächtig dagegen die Konzertsequenzen, die nachgestellten Videoclips sowie Hauptdarsteller Manuel Rubey, der Gestik, Mimik und Gesangsstil des Falken geradezu gespenstisch gut intus hat. Respekt!
    • 16.11.2009 Bewertung:
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    Wertung: 2.5/10 (2 votes)

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