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  • Strajk - Die Heldin von Danzig

    Drama | Deutschland / Polen 2006
  • Originaltitel:
    Strajk - Die Heldin von Danzig | Strike
    Genre:
    Drama
    Deutschlandstart:
    08.03.2007
    USA Kinostart:
    15.06.2007
    Produktionsland:
    Deutschland / Polen 2006
    Verleih:
    Progress
    Länge:
    108 Minuten
    FSK:
    ab 12 Jahren
    Offizielle Seite:
    www.strajk-derfilm.de

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    • | KURZINHALT

    • Es sind oftmals die Frauen, die den Stein ins Rollen bringen. Die Polin Agnieszka (Katharina Thalbach) hat es mit Fleiß und Disziplin von der Hilfsarbeiterin zur Kranführerin auf der Danziger Werft gebracht. Doch die Arbeitsbedingungen sind katastrophal und menschenverachtend. Als Agnieszka Zeugin eines tödlichen Unfalls wird, der eindeutig auf mangelnden Arbeitsschutz zurückzuführen ist, gerät ihr unerschütterliches Vertrauen in die Werksleitung ins Wanken. Agnieszkas ausgeprägter Gerechtigkeitssinn ist mobilisiert und sie wird das Herz der Solidarnos-Bewegung in Danzig.
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    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Altmeister Volker Schlöndorff lässt beim Betrachten von „Strajk – Die Heldin von Danzig“ keinen Zweifel aufkommen, wie sehr ihm sein Thema am Herzen liegt. Und dass er ihm ein Denkmal auch im Sinne der deutsch-polnischen Freundschaft, ja der europäischen Identitätsbildung setzen will. Nicht umsonst zieht seine Hauptdarstellerin Katharina Thalbach in der Schlussszene 25 Jahre nach den Ereignissen fast neckisch die Bilanz: „Die Mauer war gefallen, und Polen gehört nun zu Europa“. Es darf bezweifelt werden, ob die reale polnische Werftarbeiterin den Mauerfall in einen solchen Kontext einreihen würde.
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    • | VIDEOS ZUM FILM

    • Strajk: Trailer

    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Volker Schlöndorff
    Buch:   Andreas Pflüger  
      Sylke Rene Meyer  
    Darsteller:   Krzysztof Kiersznowski als Mateusz  
      Ewa Telega als Mirka  
      Jowita Miondlikowska als Dobrowolska  
      Maria Maj als Chomska  
      Dariusz Kowalski als Bochnak  
      Wojciech Pszoniak als Kaminski  
      Barbara Kurzaj als Elwira  
      Andrzej Grabowski als Lech Walesa  
      Dominique Horwitz als Kazimierz  
      Katharina Thalbach als Agnieszka  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Stille Heldin
    • Es ist nicht nur ein sehr guter Film, den Volker Schlöndorff hier abgeliefert hat, sondern auch ein ganz wichtiger. Mit feinem Gespür für echte menschliche Tragik erteilt er uns außerdem noch eine Lektion in Sachen Zeitgeschichte.
      Die alleinerziehende Agnieszka, eindrucksvoll dargestellt von Katharina Thalbach, arbeitet sich, obwohl Analphabetin, von einer Hilfsarbeiterin zur Kranführerin empor und prangert mutig die Missstände auf der Werft gegenüber Partei und Betriebsleitung an.
      Als 1980 die Arbeiter der Danziger Werft streikten und kurz danach die Solidarnosc die politische Landschaft in Polen total in Richtung Demokratisierung umkrempelte, wusste jeder im Westen, dass der Held der Gewerkschaft Lech Walesa war, der dann ja auch später mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. Doch jetzt dokumentiert dieser Film, dass Anna Walentynowicz (hier die Agnieszka) die eigentliche Vorkämpferin war. Sie hatte die weitsichtigeren Perspektiven und den großen Rückhalt bei den Arbeitskollegen, während Walesa nicht über den Tellerrand der Verbesserung der Arbeitsbedingungen hinaus denken konnte. Die Walentynowicz blieb aber im Hintergrund, weil sei der Meinung war, dass an die Spitze ein Mann gehöre. Nach damaligem Verständnis hätte er mehr Aussicht auf Erfolg.
      Schlöndorff setzt Anna Walentynowicz ein Denkmal, ohne Lech Walesa zu demontieren.
    • 27.09.2008 Bewertung:
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