Morgens früh in Los Angeles: Die Handys von 3 jungen hübschen Frauen klingeln und sie werden zu einem Einsatz gerufen, denn es handelt sich hier um die DREI ENGEL und sie arbeiten immer noch FÜR CHARLIE. Natalie, gespielt von Cameron Diaz, Dylan, verkörpert von Drew Barrymore und Lucy Liu in der Rolle der Alex.
Hier stellt sich eine neue Generation der Engel vor, die, zusammen mit Leutnant Bosley (Bill Murray) im Büro der Agentur harrend, von Charlie mit einem neuen, sehr heiklen Auftrag bedacht werden. Der Computerspezialist Eric Knox (Sam Rockwell) ist entführt worden und mit ihm ein von ihm entwickeltes Computerprogramm, dass Stimmen identifizieren kann.
Eine höchst brisante Technologie, für die sich auch schon sein größter Konkurrent Roger Corwin (Tim Curry) interessiert gezeigt hat. Dieser wird auch prompt verdächtigt, den Chef von Knox Technologies vor den Augen seiner hübschen Partnerin Vivian Wood (Kelly Lynch) entführt zu haben.
Mit Bosley zusammen machen sich die 3 Engel auf den Weg, um mit einigen Tricks und Kicks an Informationen über den Chef der Firma Red Star Systems heranzukommen. Roger Corwin ist kein lebensverneinender Mensch und somit ist es für das Vierergespann auch kein Problem, auf einer Party ihre Fühler auszustrecken.
Dabei entdecken sie auch einen düsteren Mann, den sie vorher schon als Mitarbeiter von Corwin durch Vivian Wood bildlich vorgestellt bekommen hatten. Dieser verhält sich arg verdächtig und schon sind die Engel alarmiert. Abgelenkt durch diesen bösen Handlanger und mit diesem zu Genüge beschäftigt haben sich die 3 Engel schnell von der Party entfernt und Bosley darüber total vergessen.
Dieser plagt sich mit den diversen Partyvergnügungen seines Gastgebers herum. Die Jagd lenkt die Engel durch Straßen und Gebäude und führt, nach einigen Kämpfen, letztendlich zu dem entführten Superhirn, Knox. Leider ist die Software nicht mit aufgetaucht. Das ist allerdings eine schlechte Nachricht für alle, denn dieses Programm in den falschen Händen würde das Ende jeglicher Intimsphäre bedeuten.
Die Engel planen also ein erneutes Manöver, um den Widersacher zu überlisten. Sie lotsen sich auf ganz eigene Weise in das Heiligtum der Firma, die Schaltzentrale. Doch die Lösung des von Charlie aufgetragenen Falles bedeutet nicht das Ende der Geschichte, denn auf alle 3 Engel werden ganz unerwartet Mordanschläge der übelsten Art verübt. Und dann ist auch noch Bosley plötzlich verschwunden.
Wer hat hier falsch gespielt? Aber Charlies Engel sind nicht umsonst die Seinen und machen sich mit Elan und Eile an die Lösung dieses kniffligen Falls....denn es geht um das Leben ihres vielgeliebten, wenn auch nie gesehenen Chefs...
WERBUNG
| FILMKRITIK
Die DREI ENGEL FÜR CHARLIE sind jedem bekannt als erste Fernsehserie, die vor ca. 20 Jahren mit weiblichen Agenten aufwartete. Drei schöne, intelligente Frauen, die im Dienste eines nie gesehenen Millionärs stehen und Fälle mit Hilfe von Bosley, dem Verbindungsmann von Charlie lösen.
Heute haben wir es mit der aufgepeppten Version zu tun. Man soll annehmen, dass es Generation um Generation von Engeln gab und die uns hier vorgestellten sind nun die Engel 2000. Junge dynamische und sehr hübsche Frauen mit überdurchschnittlicher Intelligenz und Schlagkraft, die aber nie zu einer Schusswaffe greifen.
Auch Bosley hat sich verändert. Er ist nicht mehr der Bürohocker, sondern aktiv am Geschehen beteiligt. Mit McG war hier ein brillanter Werbefilmer am Werk. Dies ist sein erster Spielfilm. Man erkennt allerdings sein Können, denn er stellt uns die Hauptpersonen knapp aber präzise beschrieben vor und schafft es, die Individualität eines jeden Engel herauszuarbeiten und zu betonen.
Wenn man die ersten Engel kennt und dann das liebe und ansteckende Lachen von Cameron Diaz in Nahaufnahmen vor sich hat und dann den locker flockig gerufenen Satz hört: "Gefährlich, ach was, das macht doch Spaß!", dann muss man doch unwillkürlich an Farah Fawcett denken und fühlt sich zurückversetzt ins Jahr 1980. Allerdings stockt dem Zuschauer nicht immer der Atem bei den groß angelegten Kampfszenen.
Die 3 Engel zeigen ein perfektes Zusammenspiel in Martial Arts und der Film bietet schöne Kampfvarianten, gerade, wenn alle drei zu einer Waffe werden und perfekt harmonieren. Doch sind viele "Matrix" - Effekte zu sehr herausgestellt und betont, und wirken damit oft sehr affektiert. So, als wolle man sagen, schaut her, auch wir beherrschen die besten Special Effects.
Es ist aber auf jeden Fall eine nette Unterhaltung und man entspannt sich angenehm, wenn man sich diese Engel bei Spiel und Spaß anschaut, denn das ist es für sie die meiste Zeit. Auch hat Bill Murray die Lacher wieder auf seiner Seite. Ansonsten lässt sich noch sagen, dass das männliche Auge in Betrachtung dieses Filmes auf keinen Fall enttäuscht wird, denn 3 wirklich attraktive Frauen in meist hautengem Schwarz bewirten es mit ausreichenden Genüssen.
Auch für die modebewusste Frau, die den schwarzen Look vorzieht, hat dieser Film viele schöne neue Varianten der Bekleidung zu bieten. Und so richtig in den 80ern fühlt man sich, wenn man die nassen Engel aus dem Wasser steigen sieht und 2 Minuten später in der Nahaufnahme die perfekt geschminkten Gesichter vor sich hat.
| FAZIT
Heiße Action mit beeindruckenden, aber schon etwas abgenutzten Actionszenen aus Fernost. Trotzdem ein angenehmes Vergnügen und eine kleine Abwechslung im grauer werdenden Winteralltag.
| BEWERTUNG
Dieser Film erreichte auf einer Skala von 0 - 5 Punkten (5 = sehr gut) folgende Wertung