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  • Der Frauenmörder von Paris

    Drama, Krimi | Frankreich / Italien 1963
  • Originaltitel:
    Landru | Bluebeard
    Genre:
    Drama, Krimi
    Deutschlandstart:
    17.04.1964
    USA Kinostart:
    09.04.1963
    Produktionsland:
    Frankreich / Italien 1963
    Länge:
    115 Minuten

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    • | KURZINHALT

    • Henri-Désiré Landru ist mit seiner Glatze und seinen stechenden Augen nicht unbedingt ein schöner Mann. Dennoch kommt er bei den Damen glänzend an; sein Charme, seine Beredsamkeit und seine diskreten Hinweise auf ein (nicht existierendes) Vermögen wirken Wunder. Und so folgen ihm viele Frauen willig in sein Liebesnest. Bei allen Unterschieden haben sie eines gemeinsam: Sie kehren nie von dort zurück!

      Claude Chabrols hintergründiger Grusel-Krimi benutzt den Fall des berüchtigten Frauenmörders Landru zu einer bissigen Satire auf das Kleinbürgertum und den Blaubart-Mythos.
    •  
    • | CAST & CREW

    Regie:   Claude Chabrol
    Buch:   Francoise Sagan  
    Musik:   Pierre Jansen
    Kamera:   Jean Rabier
    Produzent:   Carlo Ponti  
      Georges de Beauregard  
    Darsteller:   Charles Denner als Henri-Desire Landru  
      Danielle Darrieux als Berthe Heon  
      Michele Morgan als Celistine Buisson  
      Hildegard Knef als deutsche Dame  
      Juliette Mayniel als Anna Colomb  
      Stephane Audran als Fernande Segret  
      Catherine Rouvel als Andree Babelet  
      Francoise Lugagne als Catherine Landru  
      Mary Marquet als Madame Guillin  
      Denise Provence als Madame Laporte  
      Serge Bento als Maurice Landru  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Der Mann der die Frauen nicht liebte
    • Das Auffallendste an diesem Krimi des Altmeisters von 1963 ist, dass man weder die vielen Morde noch die Hinrichtung des Mörders sieht. Lediglich durch wiederholt gleiche Einstellungen (rauchender Schornstein) kann man ahnen wie er es angestellt hat. Bemerkenswert ist die Riege von Leinwandikonen (Morgan, Darrieux, Knef, Audran u.a.) die hier die Opfer darstellen. Es wird offenbar kein großer Wert auf blutrünstiges Meucheln gelegt. Das Ambiente ähnelt Theaterkulissen - eine künstlich errichtete Scheinwelt - und die Darstellungsweise offenbart eine gewisse Theatralik, die unterstützt durch die Wortwahl der Dialoge einen gewissen ironischen Unterton einbringt. Als pointierter Seitenhieb wird das zeitgleiche Sterben der Männer im 1. Weltkrieg an der Front erwähnt: dort sterben die Männer, daheim werden die Frauen ermordet. So entsteht ein groteskes Bild einer Gesellschaft, in der der Tod mal offiziell mal kriminell ganz normal auf der Tagesordnung steht. In beiden Fällen ist er aber keineswegs gerechtfertigt.
    • 22.06.2010 Bewertung:
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