FILM REVIEW | Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt
Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt
Action,
Science Fiction,
Horror
| Großbritannien / USA 1979
| INHALTSANGABE
In der Zukunft hat die Menschheit das Weltall besiedelt. Mehrere Monate dauert der Transport von Handelsgütern, die die Besatzung im Kälteschlaf verbringt. Einer dieser Handelstransporter ist der Raumfrachter Nostromo, ein großer, schwarzer Berg aus Stahl, der lautlos durch die Dunkelheit des Alls schwebt. Vom Hilferuf eines nahen Planeten geweckt, ändert die Besatzung, den Vorschriften der Regierung angemessen, ihren Kurs und steuert auf den Planeten zu.
Die Mannschaft besteht aus sieben Personen: dem Captain Dallas (Tom Skerritt), dem ersten Offizier Ripley (Sigourney Weaver), dem Bordarzt Ash (Ian Holm), der Pilotin Lambert (Veronica Cartwright) und den Technikern Kane (John Hurt), Brett (Harry Dean Stanton) und Parker (Yaphet Kotto).
Auf dem Planeten, einer öden, staubtrockenen Wüste ohne Sauerstoff, findet die Besatzung das Raumschiff einer nicht bekannten Art. Dallas, Kane und Parker verlassen ihr Schiff und betreten dieses Etwas. Im Inneren entdecken die drei Tausende von eiartigen Gebilden, von denen sich eines beim Näherkommen öffnet. Heraus springt ein kleines Monster, das sich durch den Schutzanzug an Kanes Gesicht festsaugt.
Zurück an Bord startet die Mannschaft schnell und geht wieder auf alten Kurs, während Kane von Ash versorgt wird. Am Abend liegt das Ding tot am Boden und Kane fühlt sich wieder ausgesprochen gut. Während des Essens beginnt er jedoch unter Schmerzen zu zucken, seine Brust explodiert und heraus kommt ein kleines Wesen mit verdammt großen Zähnen. An Bord des Schiffes beginnt daraufhin eine Treibjagd auf das kleine Vieh, das jedoch sehr schnell wächst und einen hohen Tötungsdrang entwickelt.
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| FILMKRITIK
Regisseur Ridley Scott benutzt zwei grundlegende Dinge zur Spannungserzeugung: eine ständige Dunkelheit im Raumschiff, und zweitens die nur schemenhafte Darstellung des Aliens bis zum Schluss des Films, wodurch erst die klaustrophobische Atmosphäre entstehen kann. Auch wenn seine Geschichte nicht gerade viel Neues bietet (böse Militärs, gemeine Aliens und Metzeleien nach dem "Zehn kleine Negerlein"-Prinzip), so ist ihm ein außergewöhnlicher Schocker gelungen, sehr spannend und mit einem faszinierenden Geschöpf.
Die Erfindung des Schweizer Surrealisten H.R.Giger ist ein neuer Organismus, der weit über dem Menschen steht. Ein Wesen, das, perfekt in allen Einzelheiten, niedere Lebensformen als Wirte nutzt und das zum Töten in allen Lebenslagen konzipiert ist, wurde zu einem der alptraumartigsten Geschöpfe in der Filmgeschichte.
Produziert wurde das Ganze von Walter Hill, der damit wohl mehr Geld verdient haben dürfte als mit seinen eigenen Filmen. Die Folge waren bisher drei Fortsetzungen, sowie auch eine der üblichen Merchandising-Wellen, die sich in Comics, Computerspielen und, eher unüblich, Kunstdrucken und Kalendern äußerte.
| FAZIT
Ein spannender, außergewöhnlcher Schocker mit einer alptraumartigen, klaustrophobischen Atmosphäre.
| BEWERTUNG
Dieser Film erreichte auf einer Skala von 0 - 5 Punkten (5 = sehr gut) folgende Wertung