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  • Angel - Ein Leben wie im Traum

    Drama | Belgien / Frankreich / Großbritannien 2007
  • Originaltitel:
    Angel | The Real Life of Angel Deverell
    Genre:
    Drama
    Deutschlandstart:
    09.08.2007
    USA Kinostart:
    18.03.2009
    Produktionsland:
    Belgien / Frankreich / Großbritannien 2007
    Verleih:
    Concorde Filmverleih GmbH
    Bilformat:
    1,85:1
    Tonformat:
    Dolby Digital, DTS
    Länge:
    120 Minuten
    FSK:
    ab 06 Jahren
    Offizielle Seite:
    www.angel-lefilm.com/
    Auszeichnungen:
    Berlinale: 1 x nominiert  

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    • | KURZINHALT

    • Aufstieg und Fall der Angel Deverell: zu Beginn des 20. Jahrhunderts, in einer englischen Kleinstadt, schickt eine schreibwütige, naive Schülerin ein Romanmanuskript an einen der wichtigsten Verleger des Landes – und der ist begeistert. Mit ihren kitschigen Herzschmerzromanen erobert die Tochter einer Lebensmittelhändlerin bald ganz England. Doch das glückliche Luxusleben mit ihrem Ehemann, dem expressionistischen Maler Esmé, in ihrer Traumvilla „Paradise House“ währt nicht ewig.
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    • | KURZKRITIK

    • François Ozon inszeniert mit „Angel“, einer Adaption des Romans von Elizabeth Taylor, ein typisches period piece: aufwendiges Set, üppige Kostüme, große Gefühle. Doch seine Heldin Angel Deverell mag zwar lieb und naiv sein und von der Welt, über die sie schreibt, keine Ahnung haben – harmlos ist sie ganz und gar nicht. Als ihre geheimen Träume wahr werden gehen die Probleme erst los. Manchmal ironisch, oft aber sehr liebevoll zeichnet Ozon diese Welt des Englands der Jahrhundertwende, deren Künstlichkeit er nie in Frage stellt.
    •  

    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Es ist ein richtiges period piece, das der französische Regisseur François Ozon mit „Angel“ inszeniert: aufwändiges Dekor, üppige Kleider, große Gefühle – ganz stilecht. Und das scheint er auch durchaus ernst zu meinen. Unbekümmert lebt er die dem Stoff innewohnende Künstlichkeit aus. Die Adaption eines Romans von Elizabeth Taylor strotzt nur so von süß-klebrigen Verweisen auf die Film-Melodramen der 40er und 50er Jahre. Die Distanzierung funktioniert dabei nur in manchen Fällen. Wenn zum Beispiel ein Roman von Angel, in beinahe sexueller Erregung geschrieben, auf die Bühne gebracht und damit die ganze Absurdität ihrer Stoffe auch dem letzten Zuschauer offenbar wird. „Das Realitätsprinzip interessiert mich nicht“, verkündet Angel stolz, als die Frau ihres Verlegers (Charlotte Rampling wie gewohnt wunderbar unterkühlt) sie auf die offenbar fehlende Nähe zur Wirklichkeit anspricht.
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    • | VIDEOS ZUM FILM

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    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Francois Ozon
    Buch:   Elizabeth Taylor als Story  
      Martin Crimp  
      Francois Ozon  
    Musik:   Philippe Rombi
    Kamera:   Denis Lenoir
    Produzent:   Tanya Seghatchian als Executive Producer  
      Marc Missonnier als Producer  
      Olivier Delbosc als Producer  
    Darsteller:   Jemma Powell als Angelica  
      Janine Duvitski als Cousine Lottie  
      Michael Fassbender als Esme  
      Jacqueline Tong als die Mutter  
      Christopher Benjamin als Lord Norley  
      Simon Woods als junger Journalist  
      Charlotte Rampling als Hermione  
      Sam Neill als Theo  
      Romola Garai als Angel  
      Lucy Russell als Nora Howe-Nevinson  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Traurig iijm Paradies
    • Es ist schon ein heftiger Kostümschinken. Dabei sollte es doch um den Aufstieg und Niedergang einer Trivialschriftstellerin (Romola Garai) gehen, die aus bescheidenen Verhältnissen kommt und sich in einen nicht anerkannten Maler quasi als Antipode verliebt, der sie später betrügt. Viele Themen werden angesprochen: die Weltkriegsproblematik: Held oder Pazifist. Macht der Wohlstand satt und träge? Kann man Glück kaufen oder es wenigstens festhalten? Ein außereheliches Kind taucht auf. Krankheit und Selbstmord lassen sich nicht verhindern, ebenso wenig wie Einsamkeit. Alles bleibt letztlich doch an der Oberfläche der monomentalen Ausstattung hängen und hinterlässt einen herben Geschmack. Man pilchert von Event zu Event. Immerhin war ja ganz schön was los in diesem tristen Leben in einem Dornröschen-Schloss, das ’Paradies’ heißt. Vielleicht leben ja Schriftsteller so abgehoben von der Realität, leiden am schuldlos selbstverschuldeten Unglück.
    • 06.04.2010 Bewertung:
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    • | TV-TERMINE

      TitelSenderTermin
      Angel - Ein Leben wie im Traum   ORF 2 12.06.2012 um 00:00 
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    • | Userwertung

    Wertung: 5.5/10 (2 votes)

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