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  • Berlin Alexanderplatz

    Drama, Serie, TV | Deutschland 1980
  • Originaltitel:
    Berlin Alexanderplatz
    Genre:
    Drama, Serie, TV
    Produktionsland:
    Deutschland 1980
    Länge:
    1010 Minuten
    FSK:
    ab 12 Jahren

WERBUNG
    • | KURZINHALT

    • 1928. Franz Biberkopf wird aus der Strafanstalt Berlin-Tegel entlassen, wo er wegen Totschlags an seiner Geliebten Ida vier Jahre einsitzen musste. Er fasst schwer wieder Fuß in Berlin, aber schließlich gelingt es ihm doch, und er tut nun einen Schwur: Er will ehrlich bleiben, er will nie wieder etwas tun, was anständige Leute nicht tun. Und außerdem hat er die Lina kennengelernt, die wird ihm helfen beim Leben...
    •  
    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Rainer Werner Fassbinder
    Buch:   Alfred Döblin als Story  
      Rainer Werner Fassbinder als Writer  
    Musik:   Peer Raben
    Kamera:   Xaver Schwarzenberger
    Produzent:   Gunther Witte als Producer  
      Günter Rohrbach als Producer  
      Peter Märthesheimer als Producer  
    Darsteller:   Günter Lamprecht als Franz Biberkopf  
      Hanna Schygulla als Eva  
      Barbara Sukowa als Mieze  
      Gottfried John als Reinhold Hoffmann  
      Franz Buchrieser als Gottfried Meck  
      Claus Holm als Gastwirt Max  
      Brigitte Mira als Wirtin Bast  
      Roger Fritz als Herbert  
      Günther Kaufmann als Theo  
      Volker Spengler als Bruno  
      Barbara Valentin als Ida  
      Karin Baal als Minna  
      Elisabeth Trissenaar als Lina  
      Karlheinz Braun als Rechtsanwalt Löwenhund  
      Ivan Desny als Pums  
      Annemarie Düringer als Cilly  
      Marie-Luise Marjan als Dörchen  
    • | SERIENINFORMATION

    •   Berlin Alexanderplatz (1 Staffel mit 13 Folgen)
    •   Berlin Alexanderplatz   13 Folgen
    • | USERKOMMENTARE

    • Flapman| Ein zäher Brocken Filmgeschichte
    • Als "Berlin Alexanderplatz" zum ersten Mal im Fernsehen ausgestrahlt wurde, war ich gerade mal elf Jahre alt und bekam durch diesen Umstand im Grunde nichts von dieser Serie mit. Nichts, außer dem allgemeinen Gescherze darüber, daß sie fast komplett im Dunkeln spiele und der wagen Ahnung, daß es sich hier wohl um etwas künstlerisch sehr anspruchsvolles, etwas "für Erwachsene" handeln mußte. Diese wage Vorstellung reichte jedoch aus, um jene berühmte Romanverfilmung Fassbinders über all die Jahre auf meiner Liste der noch zu guckenden Klassiker zu halten.
      Im Februar 2007 war es dann endlich soweit: Ich legte die erste Scheibe der frisch restaurierten DVD Edition in meinen Player und schaute mir die erste Folge an. Nun ist es Anfang Juli 2007 und ich habe die Serie durch; 13 Teile und ein Epilog, 894 Minuten laut Wikipedia, liegen hinter mir und ich bin hin und her gerissen wie ich meine persönliche Bewertung gestalten soll. Zum einen hat diese Serie wirklich zahlreiche großartige Momente, sämtliche Schauspieler machen ihre Sache absolut großartig, ihre Figuren wirken glaubwürdig, lebendig und authentisch (allen voran Günter Lamprecht, Gottfried John und Barbara Sukowa), zum anderen hat sie jedoch auch viele ans Theater erinnernde Szenen, die häufig auf mich extrem "zäh" wirkten, was auch der Grund dafür ist, daß ich mich über ein recht lange Zeit ein wenig durch die Geschichte hindurchkämpfen mußte. Der Zuschauer wird beispielsweise oft Zeuge ewig langer Beziehungsdiskussionen in Franz Biberkopfs Wohnung, festgehalten durch beinahe quälend lange Kameratotalen, in der die Figuren wie auf einer Bühne aufs theatralischte agieren (so wälzen sich Franz und seine Mieze beispielsweise am Ende eines Streits nur noch Laute schreiend auf dem Boden herum). Am zweistündigen Epilog schließlich dürften sich die Geister dann endgültig scheiden. Einen derartigen Zusammenschnitt surreal abgefahrener Szenerien (unterlegt übrigens gekonnt unpassend u.a. mit Musik von Kraftwerk, Elvis Presley, Janis Joplin und Velvet Underground) habe ich bislang wirklich selten gesehen. Dagegen möchte ich die bizarren Filmwelten des David Lynch beinahe schon als Mainstream bezeichnen. ;-)
      Fazit: ein durchaus sehenswerter, aber auch zäher Brocken Filmgeschichte.
    • 07.07.2007 Bewertung:
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