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  • The Year My Parents Went on Vacation

    Drama | Brasilien 2006
  • Originaltitel:
    O Ano em Que Meus Pais Saíram de Férias
    Genre:
    Drama
    USA Kinostart:
    15.02.2008
    Produktionsland:
    Brasilien 2006
    Länge:
    104 Minuten
    Offizielle Seite:
    www.oano.com.br/english/
    Auszeichnungen:
    Berlinale: 1 x nominiert  

WERBUNG
    • | KURZINHALT

    • Brasilien, 1970: im Land herrscht die Diktatur, doch für den 12-jährigen Mauro dreht sich das Leben hauptsächlich um Fussball. „Wir fahren in Ferien“ verkünden die Eltern ihrem Sohn eines Tages. Bis zur Fussballweltmeisterschaft seien sie aber wieder zurück. Der Junge soll solange bei seinem Grossvater in Sao Paulo bleiben. Doch als er dort ankommt, ist der Grossvater bereits tot. Die Nachbarn in dem jüdisch-orthodoxen Viertel nehmen Mauro auf, solange seine Eltern „verreist“ sind. Die Weltmeisterschaft beginnt, doch die Eltern kommen nicht zurück.
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    • | KURZKRITIK

    • Präzise und humorvoll inszeniert Cao Hamburger, wie Mauro lernt, sich in dieser ihm fremden Welt zurechtzufinden. Der Regisseur hält die Balance zwischen großen Gefühlen, tragischen Momenten und dem Humor, der in vielen Szenen ganz unerwartet aufblitzt. Er feiert das Zusammenleben von Menschen, die aus allen Ecken und Enden der Welt kommend, in Sao Paulo ihre Heimat gefunden haben. Die fröhliche Mischung aus Klezmer- und Samba-Rhythmen, tut ihr übriges dazu, dass die positive Grundstimmung des Films über die tragischen Momente überwiegt.
    •  

    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • In entsättigten Bildern zeigt uns der brasilianische Regisseur Cao Hamburger in seinem Wettbewerbsbeitrag der 57. Berlinale sein Heimatland in den 70er Jahren. Seit 1964 ist die Militärdiktatur an der Macht, doch auf den ersten Blick scheint dies die Bewohner des Landes nur am Rande zu berühren. Der Fußball ist immer noch wichtiger, vor allem, da bald Weltmeisterschaft ist. Doch als eines Tages die kommunistischen Eltern von Mauro mitten im Schuljahr beschließen, in Ferien zu fahren, merkt auch der kleine Junge, das etwas nicht stimmt. Als Mauro beim Großvater, einem orthodoxen Juden, ankommt, ist dieser schon tot. Die Nachbarn kümmern sich zunächst nur widerwillig um den Jungen. Schnell stellt sich heraus, dass dieser eigentlich ein „Goy“ ist, unbeschnitten und ohne Kentniss der jüdischen Sitten und Gebräuche.
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    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Cao Hamburger
    Buch:   Cao Hamburger  
      Claudio Galperin  
    Musik:   Beto Villares
    Kamera:   Adriano Goldman
    Produzent:   Fabiano Gullane als Executive Producer  
      Caio Gullane als Executive Producer  
      Cao Hamburger als Producer  
    Darsteller:   Abrahao Farc als Anatol  
      Edu Guimaraes als Alfredo  
      Felipe Hanna Braun als Caco  
      Gabriel Eric Bursztein als Bóris  
      Haim Fridman als Duda  
      Caio Blat als Ítalo  
      Rodrigo dos Santos als Edgar  
      Liliana Castro als Irene  
      Simone Spoladore als Mauros Mutter Bia  
      Daniela Piepszyk als Hanna  
      Paulo Autran als Großvater Mótel  
      Germano Haiut als Shlomo  
      Michel Joelsas als Mauro  
      Hugueta Sendacz als Dona Eidel  
    • | USERKOMMENTARE

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