Dienstag | 29. Mai 2012 | 17:19 Uhr
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    • | KURZINHALT

    • Die Geschichte spielt im Jahr 1931 unter den Dächern von Paris. Der 12-jährige Waisenjunge Hugo (Asa Butterfield) lebt alleine in den Gemäuern eines gigantischen Pariser Bahnhofs. Seit sein Vater (Jude Law), ein talentierter Uhrenmacher, bei einem Brand ums Leben gekommen ist, versteckt sich Hugo auf dem Dachboden hinter einer großen Bahnhofsuhr. Statt zur Schule zu gehen, muss er die Arbeit seines Onkels übernehmen: Täglich macht er einen Kontrollweg durch die großen Hallen, um alle Bahnhofsuhren in Schuss zu halten und aufzuziehen. Dabei muss er sich vor dem strengen Stationsvorsteher (Sacha Baron Cohen) in Acht nehmen, der keine Chance auslässt, seinem Geheimnis auf die Spur zu kommen.

      Hugos einzige Erinnerungsstücke an seinen Vater sind ein rätselhaftes Notizbuch und ein kaputter Roboter – eine Art Aufziehfigur – die Hugos Vater vor seinem Tod in seiner Uhrmacherwerkstatt zu reparieren versuchte. So lebt Hugo zwischen tickenden Uhren und mysteriösen Notizen, bis er eines Tages die neugierige Isabelle (Chloe Moretz) trifft, die sein Leben auf sensationelle Weise verändern wird: denn sie besitzt einen Schlüssel, der den Roboter zum Leben erwecken kann. Mit Hilfe von Isabelle und ihrem mysteriösen Onkel (Ben Kingsely), kommt Hugo einem außergewöhnlichen Geheimnis auf die Spur, das sein und das Leben aller Beteiligten auf magische Weise verändern wird...!
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    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Filme über die Anfänge des Kinos sind derzeit erfolgreich: „The Artist“ sammelt Preise für seine Wiederentdeckung des Stummfilms und Martin Scorseses „Hugo Cabret“ widmet einem französischen Pionier der bewegten Bilder, Georges Méliès, der noch vor dem Ersten Weltkrieg über 500 Filme drehte, gar seine erste Regiearbeit in 3D. Sie ist ein visuelles Abenteuer geworden, das tief in den Raum der Vorstellungskraft hineinführt und damit offenbar an zwei alte Prinzipien seiner Zunft erinnern soll: dass das Filmemachen ein Handwerk ist, das auf Tüftelei und technische Innovation setzt, und dass es seinen Zweck am besten erfüllt, wenn es das Publikum mit seinen Illusionen emotional erreicht.
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    • | VIDEOS ZUM FILM

    • Hugo Cabret: Trailer
      Hugo Cabret: Filmclip (6)
      Hugo Cabret: Featurette (1)
      Hugo Cabret: Filmclip (5)
      Hugo Cabret: Featurette (2)
      Hugo Cabret: Filmclip (4)
      Hugo Cabret: Filmclip (3)
      Hugo Cabret: Filmclip (1)
      Hugo Cabret: Filmclip (2)

    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Martin Scorsese
    Buch:   John Logan als Writer  
      Brian Selznick als Story  
    Musik:   Howard Shore
    Kamera:   Robert Richardson
    Produzent:   Johnny Depp als Producer  
      Tim Headington als Producer  
      Martin Scorsese als Producer  
      Graham King als Producer  
    Darsteller:   Asa Butterfield als Hugo Cabret  
      Chloe Grace Moretz als Isabelle  
      Ben Kingsley als Georges Melies  
      Sacha Baron Cohen als Bahnhofsvorsteher  
      Ray Winstone als Onkel Claude  
      Emily Mortimer als Lisette  
      Christopher Lee als Monsieur Labisse  
      Helen McCrory als Mama Jeanne  
      Michael Stuhlbarg als Rene Tabard  
      Frances de la Tour als Madame Emilie  
      Richard Griffiths als Monsieur Frick  
      Jude Law als Hugos Father  
      Kevin Eldon als Polizist  
      Gulliver McGrath als junger Tabard  
      Emil Lager als Django Reinhardt  
      Ben Addis als Salvador Dali  
      Robert Gill als James Joyce  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Hugo Oscar Cabret
    • Ort der Handlung ist größtenteils ein Pariser Bahnhof - ein kleines Universum - in dem der 12 Jährige Hugo (Asa Butterfield) lebt und die Uhren stellt. Bei seinen Entdeckungen nimmt er uns aufgrund der Hinterlassenschaft seines Vaters (Jude Law) auf eine abenteuerliche Reise mit. Es gibt schwindelerregende Kamerafahrten durch das Innere von Uhren sowie Ausblicke auf das nächtliche Paris, packende Traumsequenzen, bei denen dem Zuschauer der Atem stockt und bei Einstellungen mit deutlich abgehobenem Vordergrund gegenüber einer weiten Kulisse wirkt der 3D-Effekt besonders intensiv. Das beweist zunächst aber nur, dass Martin Scorsese technisch ein großer Könner ist.
      Doch er kann mehr. Es ist ein bildgewaltiges Märchen auf dokumentarischer Basis über die Anfänge des Films, eine Hommage and die Lumières und Georges Méliès, die Pioniere des Films, mit echten historischen Aufnahmen (Mondlandung, Lokomotivenfahrt) und Leinwandgrößen der Stummfilmzeit.
      Und das toppt er dann noch durch ein großartiges Ensemble mit namhaften Darstellern wie Ben Kingsley, Emily Mortimer, Christopher Lee und ganz ungewöhnlich Sacha Baron Cohen. Alle wirken zusammen daran mit, dass ein warmherziges, bewegendes und optisch eindrucksvolles Filmerlebnis entstehen kann. Ich würde dem Film mehrere Oscars verleihen s.o.
    • 25.02.2012 Bewertung:
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    Wertung: 8.9/10 (13 votes)

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