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  • Die Verachtung

    Drama | Frankreich / Italien 1963
  • Originaltitel:
    Le Mépris
    Genre:
    Drama
    Deutschlandstart:
    14.05.1987
    Produktionsland:
    Frankreich / Italien 1963
    Länge:
    99 Minuten
    FSK:
    ab 06 Jahren

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    • | KURZINHALT

    • Der Regisseur Fritz Lang dreht für den Produzenten Jeremy Prokosh (Jack Palance) einen Film über den griechischen Helden Odysseus. Paul Javal (Michel Piccoli), ein junger Autor, wird engagiert, um das Drehbuch umzuschreiben. Nach einer ersten Besprechung lädt Prokosh Javal und dessen Frau Camille (Brigitte Bardot) in seine Villa ein. Prokosh ist an Camille sehr interessiert und lässt nichts unversucht, um sie nach Hause zu fahren. Ihr Mann Paul hat nichts dagegen, im Gegenteil: Er besteht darauf, dass Camille Prokoshs Angebot annimmt. Camille ist überzeugt, dass Paul nur seine Karriere im Kopf hat und sie deshalb mit Prokosh verkuppeln will. Sie schreibt an Paul einen Brief, in dem sie ihre Verachtung für sein Handeln unmissverständlich darlegt. Doch zu einer Aussprache soll es nicht mehr kommen...
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    • Die Verachtung: Trailer

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Jean-Luc Godard
    Buch:   Jean-Luc Godard  
    Musik:   Piero Piccioni
    Kamera:   Raoul Coutard
    Produzent:   Georges de Beauregard  
    Darsteller:   Fritz Lang  
      Georgia Moll  
      Jean-Luc Godard  
      Michel Piccoli  
      Brigitte Bardot  
      Linda Veras  
      Jack Palance  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Keine echte Liebe
    • Das ist Arthouse at its best. Es geht um das Ende einer Ehe: der intellektuelle Schreiberling Paul (Michel Piccoli) und seine Frau Camille (Brigitte Bardot), eine Stenotypistin. Anfangs versichern sie sich noch ihre Liebe. Am Ende empfindet sie nur noch die titelgebende ’Verachtung’ für ihn. Das wird nicht näher erläutert, eher nur durch Gefühlsausbrüche angedeutet. Die Dialoge bleiben oftmals vage und enthalten überraschende Wendungen, die im Gegensatz zu den sich wiederholenden Bildern stehen. Wie der Abzählvers mit den Blättern der Margarite sagt die Bardot mal sie liebt ihn, dann wieder nicht. Die Beziehung hängt in der Schwebe. Aber auch die Filmindustrie spielt hier eine Rolle und wird ironisch beleuchtet. Ein Odysseus-Film soll verdeutlichen, dass er seine Penelope gar nicht geliebt hat. Sonst wäre er früher zu ihr zurückgekehrt. Auch ein Anti-Liebesfilm! Verbunden mit einer Kritik des Kapitalismus, in dem alles käuflich ist, will Paul das Drehbuch nicht schreiben. Seine Frau folgt jedoch dem Lockruf des Geldes. Und dann der Knaller am Schluss. Wir sehen in großen Buchstaben Camilles Abschiedsbrief, hören was geschieht und sind beeindruckt.
    • 02.12.2010 Bewertung:
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