Dienstag | 29. Mai 2012 | 18:51 Uhr
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  • FILM REVIEW | Der Rasenmäher-Mann
  • Der Rasenmäher-Mann

    Science Fiction | Großbritannien / Japan / USA 1992
  • | INHALTSANGABE

  • Stephen King kann - verständlicherweise - diese Leute nicht leiden, die sich einfach unerlaubterweise den Titel einer seiner Kurzgeschichten nehmen, einen Film drehen, der mit der Geschichte rein gar nicht zu tun hat und das Ganze dann auch noch mit einem freundlichen "Stephen Kings" vor dem Titel garnieren.

    Frech ist das schon, was Konsorten wie Brett Leonard da verzapfen. In Kings Geschichte ging es um einen bestellten Gärtner, der durchdreht, nackt den Rasen des Kunden auffrisst und danach auch noch den Kunden als Nachtisch verspeist. In Leonards Film geht es um den geistig behinderten Jobe Smith (Jeff Fahey), der für den Pfarrer der Kleinstadt die Kirche pflegt, von diesem sadistisch gequält wird und der Dorftrottel überhaupt ist.

    Da besteht irgendwie kein Zusammenhang. Jedenfalls trifft Jobe dann auf Dr. Lawrence Angelo (Pierce Brosnan), der gerade aus seinem Institut geflogen ist, weil er seine Kenntnisse nicht dem Militär zur Verfügung stellen wollte. Dr. Angelo arbeitet übrigens an künstlicher Intelligenz. Da dieser natürlich weiter experimentieren will, ist Jobe das perfekte Versuchskaninchen für ihn.

    Innerhalb weniger Wochen macht er aus ihm ein Genie, jedoch mit der Folge, dass Jobe wahnsinnig wird, und beschließt, sich an seinen Peinigern, wie dem Pfarrer und den Rowdies, die ihn immer ärgerten, brutal zu rächen. Und es kommt noch schlimmer, denn Jobe beschließt, dass er die ganze Welt regieren will. Kann Dr. Angelo ihn noch aufhalten?
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      • | FILMKRITIK

      • Nun, diese letzte Frage dürfte wohl mit "nein" betitelt werden, da 1996 ein Sequel entstand. Da steht aber nicht wieder "Stephen Kings" drüber, ansonsten wäre der Horrorking wohl völlig ausgerastet. King ist aber auch wirklich zu Recht sauer, denn "Der Rasenmäher Mann" ist langweilig und Jeff Fahey (verschwendet sein Talent wie immer) und Pierce Brosnan (brauchte anscheinend dringend Geld) fanden’s anscheinend auch recht dröge, da sie sich dem niedrigen Niveau so ziemlich anpassen.

        Gut ist "Der Rasenmäher Mann" jedoch in seinen Sequenzen aus dem Computer. Jobe lernt im Cyberspace und was da abgeht ist einmalig inszeniert. Schade eigentlich, dass der Film nicht nur aus solchen Szenen besteht. Neben der 98minütigen Kinofassung existiert übrigens noch ein 142minütiger Director’s Cut auf Video.
      • | FAZIT

      • Ein langweiliger Film auf niedrigem Niveau, der allerdings mit recht ansehnlichen Computeranimationen aufwarten kann.
      • | BEWERTUNG

      • Dieser Film erreichte auf einer Skala von 0 - 5 Punkten (5 = sehr gut) folgende Wertung
      • Gesamtwertung:
      • Autor: Sebastian Schmidt

      • | Userwertung

      Wertung: 4.9/10 (7 votes)

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