Dienstag | 29. Mai 2012 | 19:01 Uhr
Sie befinden sich hier: KINO | Startseite > Datenbank > Filmdetails
  • FILMDETAILS | The Bubble - 4 Liebende, 2 Welten, 1 Grenze
  • The Bubble - 4 Liebende, 2 Welten, 1 Grenze

    Drama, Gay/Lesbian | Israel 2006
  • Originaltitel:
    Ha-Buah
    Genre:
    Drama, Gay/Lesbian
    Deutschlandstart:
    06.09.2007
    USA Kinostart:
    07.09.2007
    Produktionsland:
    Israel 2006
    Verleih:
    Pro Fun
    Bilformat:
    1,85:1
    Länge:
    117 Minuten
    FSK:
    ab 16 Jahren

WERBUNG
    • | KURZINHALT

    • Der israelische Reservesoldat Noam, gerade von einer Armeeübung zurückkehrend, lernt an einem Checkpoint den jungen Palästinenser Ashraf kennen. Die beiden verlieben sich und Ashraf zieht zu Noam in dessen WG in Tel Aviv. Mangels Papiere gibt er sich als Israeli aus. Doch als er zur Hochzeit seiner Schwester in sein Dorf zurückkehrt, wird seine Homosexualität entdeckt. Der zukünftige Ehemann droht, die Hochzeit platzen zu lassen. Ashraf muss sich zwischen seiner Familie und der Liebe entscheiden. Damit beginnt ein grausames Finale.
    •   mehr
    • | KURZKRITIK

    • „The Bubble“, die Blase, das ist Tel Aviv: Von den unmittelbaren Auswirkungen des israelisch-palästinensischen Konflikts weitgehend verschont treffen sich dort Künstler, Intellektuelle und junge Friedensbewegte, ganz wie in der WG von Noam. Mit Ashraf hält auch dort die Realität Einzug. Und die Blase zerplatzt. Der israelische Regisseur Eytan Fox zeigt die ganz „normalen“ Opfer des Nahostkonflikt. In diesem eindringlichen Film verbindet er in der Figur von Ashraf den politisch wie gesellschaftlich gleichermaßen marginalisierten Menschen, der in seiner Verzweiflung eine grausame Entscheidung trifft.
    •  

    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • „The Bubble“, die Blase, das ist Tel Aviv: Von den unmittelbaren Auswirkungen des israelisch-palästinensischen Konflikts weitgehend verschont treffen sich dort Künstler, Intellektuelle und junge Friedensbewegte, ganz wie in der WG von Noam. Sie versuchen ein Stück nicht-existenter Normalität zu zelebrieren. Doch mit dem Auftauchen Ashrafs hält auch in Tel Aviv die Realität Einzug. Und die Blase zerplatzt. Zunächst erscheint alles ganz harmlos: die Freunde gehen ins Theater, organisieren einen illegalen Friedensrave am Strand, es wird mit einer Leichtigkeit geliebt und gelebt, als wäre die Politik ganz weit weg. Und der israelische Regisseur Eytan Fox zelebriert hoffnungsfroh, mit viel Humor, gewagten homosexuellen Liebesszenen und einem Touch Romantik die Kraft der Liebe, das friedfertige Zusammenleben junger Israelis und Palästinenser, die sich nach Frieden sehnen und frei von Vorurteilen über Politik diskutieren.
    •   Komplette Kritik lesen
    •  

    • | VIDEOS ZUM FILM

    • The Bubble: Trailer

    • | SZENENBILDER

    •   mehr
    • | CAST & CREW

    Regie:   Eytan Fox
    Buch:   Eytan Fox  
      Gal Uchovsky  
    Musik:   Ivri Lider
    Kamera:   Yaron Scharf
    Produzent:   Amir Feingold  
      Ronen Ben Tal  
      Gal Uchovsky  
    Darsteller:   Dorin Munir als schwangere Frau  
      Ohad Knoller als Noam  
      Daniella Wircer  
      Zohar Liba  
      Oded Leopold als Sharon  
      Zion Barouch als Shaul  
      Shredi Jabarin als Gihad  
      Miki Kam als Lulus Mutter  
      Yousef Sweid als Ashraf  
      Daniela Virtzer als Lulu  
      Alon Friedman als Yelli  
      Lior Ashkenazi als Lior Ashkenazi  
      Ruba Blal  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Israelis und Palästinenser
    • Es geht um das Problem der Israelis und ihrer palästinensischen Nachbarn. Hier ist es eine homosexuelle Beziehung aus beiden Volkgruppen. Die politische Situation wird besonders am Checkpoint deutlich. Diese peinlichen, schikanösen Kontrollen gehen wirklich unter die Haut. Daneben erleben wir eine muntere WG, in der die Homos überwiegen. Der Sex ist da, der Witz ist allerdings weg. Die Handlung zieht sich hin ohne großen Unterhaltungswert. Und auch so etwas wie Spannung will nicht so recht aufkommen. Bis zum dramatischen Schluss plätschert die Handlung nur so vor sich hin. Alltag in Tel Aviv. Es passiert nichts aufregendes, wenn man vom latenten Gegensatz der Israelis und Palästinenser mal absieht. Und der wird immer wieder von oberflächlichen Albernheiten überdeckt, bevor er eine gewisse Bedeutung erlangen kann. Na gut, wir erfahren, dass es in Israel junge Leute gibt, die ein lockeres Leben zwischen Sex und Beruf führen wollen. Da haben es homosexuelle Paare besonders schwer. Und am Ende steht die Rache als neuer Anfang. Vergeltung für erlittenes Unheil. Kein friedliches Zusammenleben beider Volksgruppen im Nahen Osten. Leider! Tragisch ist das schon, aber komisch???
    • 29.04.2011 Bewertung:
    • Bitte melden Sie sich hier kostenlos an, um einen Kommentar abzugeben:



    • | INTERESSANTE FILME

    Bisher wurden noch keine Filme mit diesem Film verknüpft.
     Film vorschlagen

    • | Userwertung

    Wertung: 3.0/10 (3 votes)

    • | Cinefacts bei Facebook
    Facebook Logo
      • | WEITERE INFOS
          •   AKTIONEN