Dienstag | 29. Mai 2012 | 00:46 Uhr
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  • FILM REVIEW | Werwolf von Tarker Mills - Silver Bullet
  • Werwolf von Tarker Mills - Silver Bullet

    Thriller, Horror, Fantasy | USA 1986
  • | INHALTSANGABE

  • Stephen Kings Roman "Das Jahr des Werwolfs" war nicht so wie die üblichen King-Romane. So baute er seine Geschichte als Kalendergeschichte auf, ließ diese mit blutig-schaurigen Bildern unterlegen und im Endeffekt wirkte das Ganze dann wie ein Märchen. Schade, die Verfilmung hat diesen Reiz völlig verloren und ist leider nicht mehr als ein durchschnittlicher Horrorfilm.

    In dem kleinen Städtchen Tarker Miles geht ein Mörder um, der sich einmal im Monat bei Vollmond einen Menschen greift und in Stücke reißt. Das interessiert den elfjährigen Marty Coslow (Corey Haim) jedoch wenig. Seine Probleme sind dafür viel zu groß. So ist er seit Jahren auf den Rollstuhl angewiesen. Seine einzigen Freunde sind sein versoffener Onkel Red (Gary Busey) und seine Schwester Jane (Megan Follows).

    Doch als er mitansehen muss, wie einer seiner Mitschüler von der Bestie getötet wird und ihm niemand glaubt, dass es sich um einen menschengroßen Wolf gehandelt hat, erwacht seine Neugier und er will herausfinden, wer der Werwolf ist. Den hat er auch bald in Gestalt des freundlichen Reverend Lowe (Everett McGill) gefunden, was ihm natürlich auch wieder keiner glauben will – abgeshen von Onkel Red.

    Da Marty nun für den Reverend eine viel zu große Bedrohung darstellt, hat der Werwolf sein nächstes Opfer bereits gefunden. In der nächsten Vollmondnacht erwarten ihn Marty und Red allerdings mit einer Silberkugel im Pistolenlauf.
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      • | FILMKRITIK

      • Klingt ja alles ganz nett, und in Romanform ist es das auch. Aber der Film kann überhaupt nicht überzeugen, was allein schon an der Besetzung des ehemaligen Jungstars Corey Haim liegt, dem man den behinderten und schwer gebeutelten Jungen nie abnimmt. Die Inszenierung ist behäbig und die amerikanischen Kleinstadtmenschen werden wie immer als Dorftrottel dargestellt.

        Den einzigen Pluspunkt gibt es für die Besetzung von Gary Busey, der wie immer seine Rolle voll ausfüllt. Schade eigentlich, dass ein so talentierter Darsteller (1979 Oscarnominierung für "Die Buddy Holly Story") in solchen Filmen verrottet. Und ganz nebenbei noch: Der Werwolf ist so beängstigend wie ein Zirkusclown.
      • | FAZIT

      • Ein behäbig inszenierter Horrorfilm, der nicht überzeugen kann.
      • | BEWERTUNG

      • Dieser Film erreichte auf einer Skala von 0 - 5 Punkten (5 = sehr gut) folgende Wertung
      • Gesamtwertung:
      • Autor: Sebastian Schmidt

      • | Userwertung

      Wertung: 0.0/10 (0 votes)

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