Montag | 28. Mai 2012 | 23:13 Uhr
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    • | KURZINHALT

    • Im Mittelpunkt steht die Entschlossenheit von Interpol-Agent Louis Salinger und der New Yorker Staatsanwältin Eleanor Whitman, eine der mächtigsten Banken der Welt zu Fall zu bringen. Während sie eine Reihe illegaler Aktivitäten aufdecken, folgen Salinger und Whitman der Spur des Geldes von Berlin nach Mailand, New York und Istanbul. Bald schon befinden sie sich mitten in einer hochriskanten Hetzjagd rund um den Globus, bei der sie durch ihre kompromisslose Hartnäckigkeit auch ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen: Denn ihre Zielpersonen machen vor nichts halt – nicht einmal vor Mord – um auch weiterhin Terroranschläge und Kriege finanzieren zu können.
    •  

    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Tom Tykwers Hollywoodfilm „The International“ hat zur Eröffnung der Berlinale viel positive Beachtung erfahren. Der Verschwörungsthriller wurde mit James-Bond-Filmen verglichen, die unerwartete Aktualität seines Themas über die bedenkliche Macht der Banken erwies sich als Werbung für den Film und das Handwerkliche wurde gelobt. Darüber hinaus scheint es fast, als habe Tykwer das Hauptproblem actionreicher Thriller umschifft: eine neue Geschichte zu den spektakulären Jagd- und Fluchtszenen zu erfinden. „The International“ rettet sich ins Philosophische – insofern hat er auch etwas typisch Deutsches – und stellt die Sinnfrage.
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    • The International: Trailer

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Tom Tykwer
    Buch:   Eric Singer als Screenplay  
    Musik:   Reinhold Heil
      Johnny Klimek
      Tom Tykwer
    Kamera:   Frank Griebe
    Produzent:   Charles Roven als Producer  
      Richard Suckle als Producer  
      John Woo als Executive Producer  
    Darsteller:   Clive Owen als Louis Salinger  
      Naomi Watts als Eleanor Whitman  
      Armin Mueller-Stahl als Wilhelm Wexler  
      Ulrich Thomsen als Jonas Skarssen  
      Victor Slezak als Captain Martell  
      Jack McGee als Detective Bernie Ward  
      Robert Salerno als Whittman als Junge  
      Patrick Baladi als Douglas White  
      Alessandro Fabrizi als Inspector Alberto Cerutti  
      Lars Joermann als Rechtsanwalt  
      Ty Jones als Eli Cassel  
      Alex Cranmer als Museums Besucher  
      Fabrice Scott als Nicholai Yeshinski  
      Felix Solis als Detective Iggy Ornelas  
      Logan Crawford als CWNN Reporter  
      Luca Calvani als Enzo Calvini  
      Lucian Msamati als Gen Charles Koroma  
      Nicole Shalhoub als Zeugin  
      Nilaja Sun als Detective Gloria Hubbard  
      Remy Auberjonois als Sam Purvitz  
      Brian F. O'Byrne als The Consultant  
      Michel Voletti als Viktor Haas  
      Jay Villiers als Francis Ehames  
      Haluk Bilginer als Ahmet Sunay  
      Luca Barbareschi als Umberto Calvini  
      Axel Milberg als Klaus Diemer  
      Tibor Feldman als Dr. Isaacson  
      James Rebhorn als New York D.A.  
      Peter Jordan als Berliner Doktor  
      Thomas Morris als Chief Inspector Reinhard Schmidt  
      Ian Burfield als Thomas Schumer  
      Oliver Trautwein als Dietmar Berghoff  
      Luigi Di Fiore als Carabinieri Captain  
      Verena Schonlau als I.B.B.C. Sekretärin  
      Laurent Spielvogel als Commissioner Villon  
      Naomi Krauss als I.B.B.C. Sekretärin  
      Jon DeVries als Bürgermeister von New York  
      Chris Henry Coffey als Museumsbesucher  
      Alex Cranmer als Museumsbesucher  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Einer gegen die Bank
    • Ein spannender Krimi mit ernüchternd visionärem Inhalt aus der Bankenbranche. Gleich die Anfangsszene bringt Spannung auf hoher Ebene und hält sie auch mit guten Tempowechseln über die eindrucksvolle Schießerei im Guggenberg bis hin zu einer verblüffenden Lösung, die mit einem lapidaren ’Gracie!’ beendet wird. Eine Aussage zum Schmunzeln, die alles ein wenig relativiert. Die Mordanschläge verfolgen das Prinzip der Kennedy-Morde und verdeutlichen die tödliche Macht des Kapitals. Die Dialoge enthalten Aussagen wie ’Gerechtigkeit ist eine Illusion’ und ’Man kann der Bank innerhalb des kapitalistischen Systems nicht das Handwerk legen’. Mit der Figur, die Armin Müller-Stahl darstellt, kommt dann noch echte menschliche Tragik ins Spiel. Und seine philosophischen Überlegungen haben durchaus Niveau. Sicherlich hat Tykwer mit dieser internationalen Koproduktion den Weltmarkt bedient. Der deutsche Rahmen ist für ihn längst zu eng. Gekonnte Action mit Tiefgang. Davon will man mehr sehen.
    • 23.05.2011 Bewertung:
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    Wertung: 9.0/10 (45 votes)

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