Mal wieder ein paar Zeilen über einen Film, den ich auch eher grenzwertig finde, denn es ist eine Fortsetzung, die es gar nicht geben kann, weil der Hauptdarsteller im ersten Teil mit sehr viel Aufwand verblichen ist. An sich war ich ja schon sehr skeptisch als ich vom einer Fortsetzung von Crank hörte, denn ein Mann, der vergiftet aus einem Hubschrauber auf eine Straße fällt, ist nach allen biologischen und physikalischen Gesetzen ein Haufen blutiger Biomüll oder 80 Kilo Gehacktes und als Mensch einfach nur tot. Aber Mark Neveldine und Brian Taylor, die sich mit Crank eine goldene Nase verdient haben müssen, ließen keinen cineastischen Kunstgriff aus, um ihren Helden Chev Chelios am Leben zu halten. Allerdings fallen nicht nur studierte Kardiologen vom Glauben ab, wenn sie sehen, wie Chev Chelios bei einer Operation am offenen Herzen aufwacht und Sekunden später die Chirurgen vermöbelt. Auch wie er, sieben Minuten nach dem Aufwachen, mit frischer Wunde auf der Brust und ja noch immer mit dem tödlichen Gift aus dem ersten Teil im Körper schon Karate machen kann und praktisch als Rekonvaleszent, der eigentlich für Monate in eine Reha gehört, mit einem künstlichem Herzen und einer Batterie in und auf der Brust den coolen Schläger gibt, der nur genug Strom braucht, um die künstliche Pumpe am Laufen zu halten, kann man eigentlich nur in das Reich der Legende verweisen, denn soviel und so makaber, wie Chev Chelios da so seinen Strom tankt, hätte er sich auch die letzte Ecke Haut verbrannt. Wenn man sich diese medizinischen und logischen Feinheiten mal kritiklos wegdenkt, ist das der Auftakt eines sehr rasanten Thrillers, der einem atemlose 96 Minuten beschert. Ich bin eigentlich aus einer anderen Zeit und mag den Plot solcher Filme eher unkompliziert, wobei ich da an „Lethal Weapon“ und „stirb langsam“ denke. Aber „Crank 2: High Voltage“ und Chev Chelios sind Produkte dieser Zeit und da hat es schon etwas Unterhaltendes, wenn der an sich kürzlich Verstorbene putzmunter mit seiner Freundin direkt auf der Rennbahn eine Nummer schiebt. Nur da kommt dann die affige Prüderie der Amerikaner zu Tage, die in der FSK 18 Version verzweifelt jedes jede Stelle zu überblenden, an der im Normalfall ein Genital zu sehen wäre, aber keine Scheu haben, blutigste Einzelheiten in Großaufnahme zu zeigen. Da der Film mich trotz aller Fehler in der zweiten Hälfte recht gut unterhalten hat, vergebe ich in meiner persönlichen Wertung reine recht großzügige 5/10 Punkten, vor allem wegen dem zweiten Teil des Films und für Actionfans, die nicht auf so überflüssige Feinheiten wie Logik oder Naturgesetze achten, dennoch eine Kaufempfehlung. Sorge bereitet mir nur der geplante dritte Teil, denn da müsste Chef Chelios dann als ein Haufen Knochen aus der Kühlkammer springen, um den Leichenbeischauer zu vermöbeln. Die Macke mit den Fortsetzungen erweist immer mehr als eine cineastische Plage du ist blankes Gift für die Kreativität in Hollywood.
Mal wieder ein paar Zeilen über einen Film, den ich auch eher grenzwertig finde, denn es ist eine Fortsetzung, die es gar nicht geben kann, weil der Hauptdarsteller im ersten Teil mit sehr viel Aufwand verblichen ist. An sich war ich ja schon sehr skeptisch als ich vom einer Fortsetzung von Crank hörte, denn ein Mann, der vergiftet aus einem Hubschrauber auf eine Straße fällt, ist nach allen biologischen und physikalischen Gesetzen ein Haufen blutiger Biomüll oder 80 Kilo Gehacktes und als Mensch einfach nur tot. Aber Mark Neveldine und Brian Taylor, die sich mit Crank eine goldene Nase verdient haben müssen, ließen keinen cineastischen Kunstgriff aus, um ihren Helden Chev Chelios am Leben zu halten. Allerdings fallen nicht nur studierte Kardiologen vom Glauben ab, wenn sie sehen, wie Chev Chelios bei einer Operation am offenen Herzen aufwacht und Sekunden später die Chirurgen vermöbelt. Auch wie er, sieben Minuten nach dem Aufwachen, mit frischer Wunde auf der Brust und ja noch immer mit dem tödlichen Gift aus dem ersten Teil im Körper schon Karate machen kann und praktisch als Rekonvaleszent, der eigentlich für Monate in eine Reha gehört, mit einem künstlichem Herzen und einer Batterie in und auf der Brust den coolen Schläger gibt, der nur genug Strom braucht, um die künstliche Pumpe am Laufen zu halten, kann man eigentlich nur in das Reich der Legende verweisen, denn soviel und so makaber, wie Chev Chelios da so seinen Strom tankt, hätte er sich auch die letzte Ecke Haut verbrannt. Wenn man sich diese medizinischen und logischen Feinheiten mal kritiklos wegdenkt, ist das der Auftakt eines sehr rasanten Thrillers, der einem atemlose 96 Minuten beschert. Ich bin eigentlich aus einer anderen Zeit und mag den Plot solcher Filme eher unkompliziert, wobei ich da an „Lethal Weapon“ und „stirb langsam“ denke. Aber „Crank 2: High Voltage“ und Chev Chelios sind Produkte dieser Zeit und da hat es schon etwas Unterhaltendes, wenn der an sich kürzlich Verstorbene putzmunter mit seiner Freundin direkt auf der Rennbahn eine Nummer schiebt. Nur da kommt dann die affige Prüderie der Amerikaner zu Tage, die in der FSK 18 Version verzweifelt jedes jede Stelle zu überblenden, an der im Normalfall ein Genital zu sehen wäre, aber keine Scheu haben, blutigste Einzelheiten in Großaufnahme zu zeigen. Da der Film mich trotz aller Fehler in der zweiten Hälfte recht gut unterhalten hat, vergebe ich in meiner persönlichen Wertung reine recht großzügige 5/10 Punkten, vor allem wegen dem zweiten Teil des Films und für Actionfans, die nicht auf so überflüssige Feinheiten wie Logik oder Naturgesetze achten, dennoch eine Kaufempfehlung. Sorge bereitet mir nur der geplante dritte Teil, denn da müsste Chef Chelios dann als ein Haufen Knochen aus der Kühlkammer springen, um den Leichenbeischauer zu vermöbeln. Die Macke mit den Fortsetzungen erweist immer mehr als eine cineastische Plage du ist blankes Gift für die Kreativität in Hollywood.
19.11.2009
Bewertung:
Maakay1401| Crank 2: Urkomischer und duchknallter als Quentin Tarantino
Crank 2 ist tatsächlich noch Cranker als der erste teil. In Sachen Komik und Durchknallheit übertrifft das Team um Taylor/Neverdine sogar Quentin Tarantino. Als beste Beste Beispiele dafür die Sex-Szene auf der Trabrennbahn und Kampfsequenz zwischen Chelios und Wang im stille von "King Kong vs. Goodzilla" der 50er und 60er Jahre. Auch in Sachen Tempo und Action wird ein Gang höher geschaltet. Zugegeben alle Szene sind sehr hart und gewissen Körpersaft-Humor behaftet, nicht für jeden geeignet. Zu den Schauspielern sind zu sagen, jeder Schauspieler hat Spass an seiner Rolle insbesondere Jason Statham. Das merkt man dem Film auch deutlich an.
Crank 2 ist mit Abstand der lustigsten Film des Jahres, wer aber ein Film mit Logik und Dramaturgie sucht ist total fehl am Platz.