und ein weiterer Leihfilm aus dem iTS den ich wieder mal im Kino und auf DVD verpasst habe.
Der Trailer dieses Films ist etwas irreführend, wer hier einen Film in Richtung Bloodsport und Co. erwartet dürfte enttäuscht werden.
Es ist ein eher ruhigerer Film der die Geschichte von Mike Terry erzählt - hat mir aber trotzdem sehr gut gefallen.
Geschaut habe ich das ganze mit einem G4 mini über VGA auf einem 47er Philips LCD (leider nur in Stereo da der alte mini kein Digital Out hat) Dialoge sind etwas leise aber das Bild ist recht gut und kann sich mit so mancher DVD messen.
Normalerweise kennt man Filme, die sich mit Kampfkünsten und Meistern bestimmter Kampfsportarten beschäftigen, hauptsächlich aus dem Bereich Action oder Komödie. „Redbelt“ spricht hingegen ein ganz anderes Publikum an, sogar ein anderes welches die Inhaltsangabe der Pressemitteilungen vorgibt. Denn dieser Streifen ist kein Kampffilm, sondern vielmehr ein gelungenes und meist auch spannendes Drama, dass sich mit der Philosophie und der Denkweise des Kampfsports Jiu-Jitsu beschäftigt. Und gerade in dieser Hinsicht, ein nachdenkliches Sportdrama zu inszenieren, welches die Philosophie über die Kampfbeherrschung stellt, kann als durchaus gelungen bezeichnet werden. Auch kann der Film mit Tiefgründigkeit punkten, denn es wird auch geschildert, mit welchen Problemen man konfrontiert werden kann, wenn man eigentlich nur dem scheinbar guten Weg folgen möchte.
„Redbelt“ ist ein in sich stimmiges und gelungenes Sportdrama geworden, welches wahre Kenner des Sports bestimmt ansprechen wird. Actionliebhaber oder reine Jackie Chan-Fans werden mit dem Film hingegen weniger anfangen können.