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  • Am Ende kommen Touristen

    Drama, Liebesfilm | Deutschland 2007
  • Originaltitel:
    Am Ende kommen Touristen
    Genre:
    Drama, Liebesfilm
    Deutschlandstart:
    16.08.2007
    Produktionsland:
    Deutschland 2007
    Verleih:
    X-Verleih
    Länge:
    85 Minuten
    FSK:
    ohne Altersbeschränkung

WERBUNG
    • | KURZINHALT

    • Sven ist der neue Zivi in der Jugendbegegnungsstätte Auschwitz. Seine Aufgaben: Jugendgruppen betreuen und dem alten Krzeminski assistieren, einem überlebenden Ex-Häftling, der Zeitzeugenvorträge hält und die Koffer vergaster Juden restauriert. Krzeminski ist störrisch und barsch, mit ihm ist nicht leicht auszukommen – zumal sich Sven in Ania verliebt, bei der er wohnt, die demnächst wegziehen wird aus Auschwitz: ein ziemliches Gefühlschaos… Mit der Zeit begreift er durch Ania den Schreckensort besser, und er kommt auch Krzeminski, der so Schweres durchgemacht hat, näher.
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    • | KURZKRITIK

    • Robert Thalheim schafft es, Auschwitz, den Ort eines der schrecklichsten Menschheitsverbrechen, zu zeigen und gleichzeitig sein Augenmerk auf die heutige Stadt Oswiecim zu richten, wo ganz normale Menschen ihr normales Leben führen. Keine Gefühlsduselei, kein Betroffenheitshabitus, sondern der einfühlsame Blick auf einen symbolträchtigen Ort bestimmen den Film, der mit leichtfüßiger Inszenierung und großartigen Darstellern unseren Umgang mit Auschwitz betrachtet, die Schwierigkeiten mit der Vergangenheit und über die Unmöglichkeit wirklichen Verstehens. Dass er dafür nicht Oftgehörtes wiederkäut, sondern einen neuen Ansatz findet, das macht diesen Film ganz groß.
    •  

    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Über Auschwitz weiß man alles: KZ, Vernichtungslager, Holocaust. Über Oswiecim weiß man wenig, über den heutigen Ort, der ganz normale Menschen beherbergt und der zufällig der Schauplatz eines der größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte war. In dieser Stadt der Gegenwart mit seiner schlimmen Vergangenheit spielt der neue Film von Robert Thalheim, der mit „Netto“ einen beachtenswerten Debütfilm hingelegt hatte. Ein Film nicht über das Lager, sondern über dessen symbolische Ausstrahlung in die Gegenwart, über die Aura der Geschichtlichkeit, die ständig präsent ist, über den Umgang mit diesen Auswirkungen.
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    •  
    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Robert Thalheim
    Buch:   Robert Thalheim  
    Musik:   Anton K. Feist
      Uwe Bossenz
    Kamera:   Yoliswa Gärtig
    Produzent:   Hans-Christian Schmid  
      Britta Knöller  
    Darsteller:   Piotr Rogucki als Krzysztof Lanuszewski  
      Roman Gancarczyk als Restaurator Karol  
      Adam Nawojczyk als Restaurator Piotr  
      Lena Stolze als Andrea Schneider  
      Barbara Wysocka als Ania Lanuszewska  
      Ryszard Ronczewski als Stanislaw Krzeminski  
      Alexander Fehling als Sven Lehnert  
      Joachim Lätsch als Lehrer  
      Lutz Blochberger als Jürgen Demmler  
      Willy Rachow als Lehrling Micha  
      Rainer Sellien als Klaus Herold  
      Halina Kwiatkowska als Zofia Krzeminska  
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