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  • Die Anruferin

    Drama, Komödie | Deutschland 2007
  • Originaltitel:
    Die Anruferin
    Genre:
    Drama, Komödie
    Deutschlandstart:
    20.03.2008
    Produktionsland:
    Deutschland 2007
    Verleih:
    NFP
    Bilformat:
    1,85:1
    Tonformat:
    Dolby Stereo
    Länge:
    84 Minuten
    FSK:
    ab 12 Jahren
    Offizielle Seite:
    www.dieanruferin-derfilm.de

WERBUNG
    • | KURZINHALT

    • Irm führt ein Doppelleben. Abends ruft sie mit verstellter Kinderstimme bei Fremden an und gibt sich als kleines Mädchen aus, das Angst hat. So verwickelt sie vor allem Frauen in Telefonbeziehungen, an deren Ende immer der Anruf von Irm als Mutter getarnt steht, die sagt, dass ihre Kleine leider gestorben ist. Doch dann gerät Irm an Sina und als sie ihr sagt, dass ihre Tochter tot ist, sieht die Witwe eine Seelenverwandte in ihr, nicht wissend dass all das auf einer Lüge basiert.
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    • | KURZKRITIK

    • Die hoch komplexe Geschichte voller psychologischer Ambivalenz lebt vor allem von dem herausragenden Spiel von Valerie Koch. Diese spielt Irm mit einer verspielten Virtuosität, und obwohl wir nicht verstehen was in ihrem Charakter vorgeht, sehen wird doch das strahlende Lächeln auf ihrem Gesicht, wenn sie sich als Kind ausgibt. Der Film webt sich um zwei ebenso resolute wie zerbrechliche Frauen, und zeigt eine besondere Art von Freundschaft, die voller Lügen aber auch Wahrheiten steckt.
    •  

    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Regression, das Zurückentwickeln in einen früheren, reineren, unschuldigeren, kindlichen Zustand, bildet den Grundtenor des Films. Irm steht vor einem Berg von Alltag, den sie nicht zu bewältigen sich bereit fühlt, sie muss ihre kranke Mutter pflegen, die nach alkoholbedingtem Schlaganfall in den Zustand eines kleinen Kindes zurückgefallen ist: lallend, verlangend, hilfsbedürftig. Und auch Irm flieht in die Rolle des Kindes – per Telefon mit unbekannten Frauen spielt sie das süße Mädchen, um dann melodramatische, schreckliche Geschichten von Leukämie und Sterben zu erfinden. Sie spielt mit den Gefühlen und der Trauer ihr unbekannter Mitmenschen, spürt heimliche, böse Freude, wenn sie ihre Opfer dann auf den Friedhof lockt, wo freilich gar keine Beerdigung eines armen, tapferen, vor der Zeit verstorbenen Kindes stattfindet…
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    •  

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    • Die Anruferin: Trailer

    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Felix Randau
    Buch:   Vera Kissel  
    Musik:   Thies Mynther
    Kamera:   Jutta Pohlmann
    Produzent:   Ralph Schwingel als Producer  
      Stefan Schubert als Producer  
      Hejo Emons als Producer  
    Darsteller:   Franziska Ponitz als Irms Mutter  
      Bernhard Marsch als Blumenverkäufer  
      Esther Schweins als Sina Lehmann  
      Ivan Shvedoff als Peter  
      Valerie Koch als Irm Krischka  
      Marita Breuer als Zuralski  
      Stefanie Mühlhan als Möllerin  
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