Dienstag | 29. Mai 2012 | 17:39 Uhr
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    • | KURZINHALT

    • Von wegen gerechte Mutterliebe: Ständig werden ihm Bruder und Schwester vorgezogen! Das macht den jungen Raufbold zum Rebellen. Prompt hat er seinen Spitznamen weg: Accio, das Ekel. Als sein älterer Bruder, der Frauenschwarm Manrico, sich von den Mädels als Arbeiterführer bewundern lässt, heuert Accio zum Entsetzen der Familie bei den Schwarzhemden an und träumt von der Konterrevolution. Bis er, der in Wirklichkeit schüchtern ist, sich in Manricos bildhübsche Freundin Francesca verliebt und an seinen politischen Freunden zu zweifeln beginnt – während Manrico immer fanatischer wird ...
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    • Mein Bruder ist ein Einzelkind: Trailer

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Daniele Luchetti
    Buch:   Antonio Pennacchi als Story  
      Sandro Petraglia  
      Daniele Luchetti  
    Musik:   Franco Piersanti
    Kamera:   Claudio Collepiccolo
    Produzent:   Matteo De Laurentiis als Executive Producer  
      Marco Chimenz als Producer  
      Riccardo Tozzi als Producer  
    Darsteller:   Diane Fleri als Francesca  
      Ascanio Celestini als Padre Cavalli  
      Riccardo Scamarcio als Manrico Benassi  
      Vittorio Emanuele Propizio als Accio, 13 Jahre  
      Massimo Popolizio als Benassi  
      Alba Rohrwacher als Violetta  
      Luca Zingaretti als Mario Nastri  
      Claudio Botosso als Prof. Montagna  
      Elio Germano als Accio Benassi  
      Angela Finocchiaro als Frau Benassi  
      Anna Bonaiuto als Bella  
      Ninni Bruschetta als Bombacci  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Bruderliebe
    • Gut gemachte Unterhaltung mit ernsten und humorvollen Stillmitteln, wie im Titel richtungsweisend angekündigt. Ein Zeitbild der italienischen Arbeiterklasse. Es wird unterstützt von amerikanischen Welthits, die auf Italienisch gesungen eine stimmungsvolle Untermalung abgeben. Die Familie ist das Zentrum, um das die Mitglieder und ihre Freunde/innen kreisen und die ihnen Halt und Zuflucht gewährt. Hier treffen Kommunismus und Faschismus aufeinander. Sieger bleibt aber die Bruderliebe, die auf eine tragische Probe gestellt wird. Mitunter geht es echt italienisch turbulent zu, aber es gibt auch nachdenkliche, vom Gefühl getragene Szenen. Und die Liebe kommt natürlich nicht zu kurz. Sie zeigt sich kitschfrei, dafür aber anrührend und immer vor dem Hintergrund der Verantwortung der Familie. Die letzte lange Einstellung, in der sich die Hauptfigur selbst als Junge sieht, gewährt Zeit, über alles noch einmal nachzudenken.
    • 14.06.2010 Bewertung:
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