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  • Die Katze

    Drama | Frankreich / Italien 1971
  • Originaltitel:
    Le chat
    Genre:
    Drama
    Produktionsland:
    Frankreich / Italien 1971
    Länge:
    85 Minuten
    Auszeichnungen:
    Berlinale:  3 x nominiert | 2 x gewonnen  

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    • | KURZINHALT

    • Seit zwanzig Jahren sind Julien (Jean Gabin) und Clémence (Simone Signoret) verheiratet. Damals, als sich der charmante, lebendige Buchdrucker Julien in die schöne Akrobatin Clémence verliebte, beendete ein schrecklicher Sturz Clémences Zirkuskarriere, sodass sie ihr altes Leben hinter sich ließ und mit Julien in ein kleines Haus am Rand von Paris zog. Ihre Liebe hielt lange, doch nicht lange genug, um ihnen das Alter erträglicher zu machen. Irgendwann hasst Julien seine Frau in dem Maße, in dem er sie vorher liebte, und Clémence erwidert seinen Abscheu, nachdem sie lange unter seiner Sprachlosigkeit gelitten hat. Dennoch bleibt Julien das Zentrum ihres Lebens, während dieser noch eine alte Freundin (Annie Cordy) hat, eine frühere Zufallsgeliebte, in deren Bordell er regelmäßig Zuflucht sucht. Vor allem aber hat er eine Katze, auf die er all seine brach liegenden Gefühle konzentriert, was die eifersüchtige Clémence mit hilfloser Bösartigkeit gegen ihre "Rivalin" quittiert. Als Clémence die Katze schließlich tötet, beginnt der letzte Akt des Ehedramas, an dessen Ende beide verlieren.
    •  
    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Pierre Granier-Deferre
    Buch:   Pierre Granier-Deferre  
    Musik:   Philippe Sarde
    Kamera:   Walter Wottitz
    Produzent:   Raymond Danon  
    Darsteller:   Jean Gabin als Julien Bouin  
      Simone Signoret als Clémence Bouin  
      Annie Cordy als Nelly  
      Jacques Rispal als Doktor  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Ende einer großen Liebe
    • Ein subtiles Psychoduell eines alten Ehepaares dessen Liebe erkaltet ist. Wortlos leben sie neben einander her – Zettel statt Worte. Er (Jean Gabin) hängt an einer Katze, sie (Simone Signoret) hasst die Nebenbuhlerin. . . .
      Um sie herum werden alle Häuser abgerissen- die Welt zerbricht - und ihnen droht die Zwangsräumung an ihrem Lebensende. . . Hier steht das Minespiel der beiden großartigen Hauptdarsteller im Mittelpunkt. Sie, die ihn immer noch liebt, leidet unter der Situation. Er will nur seine Ruhe haben und wehrt jede Annäherung vehement ab. In liebevollen Rückblenden wird die Geschichte ihrer großen Liebe nacherzählt. Ein Tiefpunkt in einer menschlichen Beziehung. Miteinander geht’s nicht, aber ohne einander auch nicht. Das ist eben das Aus schlechthin. . .
    • 13.04.2009 Bewertung:
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