FILM REVIEW | In einer kleinen Stadt - Needful Things
In einer kleinen Stadt - Needful Things
Horror
| USA 1993
| INHALTSANGABE
In dem kleinen Städtchen Castle Rock (Schauplatz vieler King-Romane) hat der alte, aber sehr elegante Leland Gaunt (Max von Sydow) ein Antiquitätengeschäft eröffnet. Mit falschen Versprechungen treibt er die Bewohner des Ortes jedoch bald in Streit und Zwietracht, der bereits nach kurzer Zeit in Mord endet.
Für Sheriff Alan Pangborn (Ed Harris) ist dies alles zuviel und er forscht über Gaunt nach. Er findet allerdings etwas heraus, das er wirklich nicht erwartet hatte. Gaunt ist der Teufel in Person und gerade dabei, sich an Pangborns Verlobte Polly Chalmers (Bonnie Bedelia) heranzumachen.
In der Stadt vermutet bald jeder in jedem seinen schlimmsten Feind. Besonders haarig wird es, als der egoistische Bürgermeister Danforth Keeton (J. T. Walsh) zu Gaunts willenlosem Diener wird und beschließt, sich und alle anderen in die Luft zu jagen.
WERBUNG
| FILMKRITIK
Eigentlich müsste man erwarten, dass aus Stephen Kings Bestseller , wenn man ihn auch noch starbesetzt, ein wirklich guter Film wird. Aber hier wurde ein Fehler begangen. Anscheinend schuldete irgend ein Produzent des Films Charlton Heston noch einen Gefallen und besetzte den Regiestuhl mit dessen Sohn Fraser. Und der lässt "Needful Things" zur ungewollten Satire und Parodie verkommen.
Fraser Heston parodiert hier die Elemente des Horrorfilms mit viel Sarkasmus. Schade nur, dass das nicht geplant war und, dass man das auch merkt. Da ist selbst die schönste Besetzung zum Teufel. Ein Pluspunkt geht jedoch an Max von Sydow, dem der Dreh sichtlich Spaß gemacht hat, der durch seine oft belustigte Mimik allerdings auch viel Schuld am Scheitern des Films hat.
| FAZIT
Die ungewollte Parodie eines Horrorfilms.
| BEWERTUNG
Dieser Film erreichte auf einer Skala von 0 - 5 Punkten (5 = sehr gut) folgende Wertung
Gesamtwertung:
Autor: Sebastian Schmidt
| FILMPLAKAT
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