Dienstag | 29. Mai 2012 | 19:42 Uhr
Sie befinden sich hier: KINO | Startseite > Datenbank > Filmdetails
  • FILMDETAILS | Die Klavierspielerin
  • Die Klavierspielerin

    Musik, Drama | Frankreich / Österreich 2001
  • Originaltitel:
    La Pianiste
    Genre:
    Musik, Drama
    Deutschlandstart:
    11.10.2001
    USA Kinostart:
    29.03.2002
    Produktionsland:
    Frankreich / Österreich 2001
    Verleih:
    Concorde Filmverleih GmbH
    Bilformat:
    1,85:1
    Tonformat:
    Dolby Digital
    Länge:
    131 Minuten
    Auszeichnungen:
    BAFTA: 1 x nominiert  

WERBUNG
    • | KURZINHALT

    • Erika Kohut (Isabelle Huppert) gibt Klavierunterricht am Konservatorium in Wien. Sie ist Anfang vierzig und lebt mit ihrer streng kontrollierenden Mutter (Annie Girardot) zusammen. Manchmal flieht sie aus diesem Umfeld. Dann besucht sie Pornokinos oder Peepshows. Sexualität erlebt sie als Voyeuristin. Ihr Leben spielt sich nicht in der Welt der anderen ab. Bis eines Tages einer ihrer Studenten (Benoît Magimel) sich in den Kopf setzt, sie zu verführen. Zwischen Anziehung und Abstoßung wächst die Lust. Nach einem ersten missglückten Versuch der Annäherung versuchen beide, das Spiel weiterzuführen und zwar jeder nach den jeweils eigenen Regeln. Ein Kampf entsteht ...
    •  
    • | CAST & CREW

    Regie:   Michael Haneke
    Buch:   Elfriede Jelinek als Story  
      Michael Haneke als Writer  
    Kamera:   Christian Berger
    Produzent:   Veit Heiduschka als Producer  
    Darsteller:   Isabelle Huppert als Erika Kohut  
      Annie Girardot als Mutter  
      Benoit Magimel als Walter Klemmer  
      Susanne Lothar als Mrs. Schober  
      Udo Samel als Dr. George Blonskij  
      Anna Sigalevitch als Anna Schober  
      Cornelia Köndgen als Mme Gerda Blonskij  
      Thomas Weinhappel als Baritone  
      Philipp Heiss als Naprawnik  
      William Mang als Lehrer  
      Rudolf Melichar als Direktor  
      Michael Schottenberg als Lehrer  
      Gabriele Schuchter als Margot  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Abartige Liebe
    • Ein echter Haneke. Schockierend abartig, aber durchaus realistisch und sogar logisch in seiner Konsequenz. Für viele eine Zumutung. Elfriede Jelinek lieferte für das kaputte Liebesdrama die Vorlage. Ansatz ist das sonderbare Mutter-Tochter Verhältnis. Isabelle Huppert beeindruckt wieder einmal, hier durch anschauliche Verdeutlichung einer fehlgeleiteten Liebesfähigkeit. Zwischen Mutter (Annie Girardot) und ihrer Tochter gibt es auch Gewalt, die im Verhältnis zum Liebhaber (Benoit Magimel) eine Fortführung erfährt. Alle drei erfahren das genaue Gegenteil von aufrichtiger Zuneigung. Dabei gibt es eine in sich stimmige Steigerung, in der sich Gewalt als letzte Vollendung von Sex manifestiert, nachdem eine sadistische und masochistische Phase durchlebt wurde. Die Tochter schwebt zwischen ihrer Mutter und dem jungenhaften Liebhaber hin und her und vermischt Abhängigkeit und Dominanz durch selbst erlittene und anderen zugefügte Qualen. Und der junge Mann reagiert erst mit Verachtung, dann doch mit willenloser Hingabe und Gewaltbereitschaft. Eine ausweglose Tragik, bei der selbst eine Behandlung keine schnelle Lösung bringen kann. Das ist teilweise optisch und psychologisch schwere Kost. Dagegen sind die Mainstream-Horrorstreifen nur bunte Seifenblasen.
    • 23.03.2012 Bewertung:
    • Bitte melden Sie sich hier kostenlos an, um einen Kommentar abzugeben:



    • | INTERESSANTE FILME

    Bisher wurden noch keine Filme mit diesem Film verknüpft.
     Film vorschlagen

    • | Userwertung

    Wertung: 7.0/10 (2 votes)

    • | Cinefacts bei Facebook
    Facebook Logo
      • | WEITERE INFOS
          •   AKTIONEN