Dienstag | 29. Mai 2012 | 21:21 Uhr
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    • | KURZINHALT

    • Es ist das Jahr 1954, als sich der Kalte Krieg zwischen den Großmächten auf seinem Höhepunkt befindet. U.S. Marshal Teddy Daniels (Leonardo DiCaprio) wird mit seinem neuen Partner Chuck Aule (Mark Ruffalo) nach Shutter Island beordert. Dort sollen sie klären, wie es einer brillanten mehrfachen Mörderin gelingen konnte, aus einem abgeschlossenen Zimmer des eigentlich absolut fluchtsicheren Ashecliffe Hospital zu entkommen und spurlos zu verschwinden. Auf der abgelegenen, vom Wind gepeitschten Insel, umgeben von untersuchenden Psychiatern und gefährlichen psychopathischen Patienten, erwartet die Marshals eine unheimliche, explosive Atmosphäre. Eine Atmosphäre, die andeutet, dass hier nichts so ist wie es scheint.

      Während ein Hurrikan aufzieht, kommen die Ermittlungen schnell voran. Doch als der Sturm immer intensiver wird, immer neue Verdächtigungen und Rätsel aufkommen, steigen mit jeder weiteren Enthüllung auch Spannung und Schrecken an. Hinweise und Gerüchte tauchen auf von dunklen Verschwörungen, von hässlichen medizinischen Experimenten, repressiver Bewusstseinskontrolle, geheimen Klinikstationen, vielleicht sogar von Spuren übernatürlicher Vorgänge, doch Beweise dafür gibt es nicht. In den düsteren Schattenzonen einer Klinik, die wie ein Spuk nicht nur von den schrecklichen Taten ihrer gerissenen Patienten, sondern auch den undurchschaubaren Absichten ihrer nicht minder raffinierten Ärzte heimgesucht wird, spürt Teddy, dass er gezwungen sein wird, sich seinen tiefsten und schrecklichsten Ängsten zu stellen, je weiter er mit seinen Ermittlungen vordringt. Und es wird ihm bewusst, dass er die Insel vielleicht nicht mehr lebend verlassen wird.
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    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Mit „Shutter Island“ verfilmte Martin Scorsese den gleichnamigen Thrillerbestseller von Dennis Lehane, der ebenfalls die Vorlage zu Eastwoods „Mystic River“ (USA 2003) lieferte und dies ist mit Sicherheit nicht Scorseses beste Arbeit. Mehrfach stellte Scorsese bereits sein enormes Filmwissen unter Beweis, aber hier scheint es, als habe er einen zu großen Teil seines Wissens in seinen neuesten Film unterbringen wollen: „Shutter Island“ ist ein Genremix, beginnt als Thriller, wird dann zum Horrorfilm und endet als Psychothriller, gespickt mit Elementen aus weitern Genres wie zum Beispiel dem Film Noir und Zitaten aus zahlreichen Filmen wie „Shining“ (Kubrick, USA 1980) und „Das Schweigen der Lämmer“ (Jonathan Demme, USA 1991). Und manchmal tut Scorsese dabei zu viel des Guten. Die Musik zum Beispiel, die aber auch wirklich auf Teufel komm raus signalisieren soll, dass dieses uralte Gemäuer Ashecliffe unheimlich ist und damit beinahe eher das Gegenteil erreicht.
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    • | VIDEOS ZUM FILM

    • Shutter Island: Trailer
      Shutter Island: Trailer (2)

    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Martin Scorsese
    Buch:   Dennis Lehane als Story  
      Laeta Kalogridis als Screenplay  
    Musik:   Robbie Robertson
    Kamera:   Robert Richardson
    Produzent:   Dennis Lehane als Executive Producer  
      Martin Scorsese als Producer  
      Mike Medavoy als Producer  
      Arnold Messer als Producer  
      Chris Brigham als Executive Producer  
    Darsteller:   Leonardo DiCaprio als Teddy Daniels  
      Mark Ruffalo als Chuck Aule  
      Ben Kingsley als Dr. John Cawley  
      Michelle Williams als Dolores Chanal  
      Patricia Clarkson als Ethel Barton  
      Emily Mortimer als Rachel Solando  
      Max von Sydow als Dr. Jeremiah Naehring  
      Jackie Earle Haley als George Noyce  
      John Carroll Lynch als Deputy Warden McPherson  
      Ruby Jerins als kleines Mädchen  
      Drew Beasley als Henry  
      Ken Cheeseman als Doktor  
      Curtiss Cook als Trey Washington  
      Christopher Denham als Peter Breene  
      Gary Galone als Torwache  
      Tom Kemp als Wache  
      Elias Koteas als Andrew Laeddis  
      Ted Levine als Warden  
      Dennis Lynch als Mann mit rotem Hut  
      Robert Masiello als Doktor  
      Joseph McKenna als Billings  
      Aidan Cole Mitchell als Teddy jr.  
      Nellie Sciutto als Krankenschwester  
      Gregory Seymore als Soldat  
      Joseph Sikora als Glen Miga  
      Damian Zuk als Elijah Tookey  
    • | USERKOMMENTARE

    • Hannibal71| Wer`s Brauch
    • Hey,
      Ich weiss nicht ob sie`s schon wussten...

      Mal ehrlich,das ist nicht deren ernst gewesen oder?...ich muss erstmal wach werden...Shutter Island ist von der Ausstattung her hervorragent,etwas was ich von einem Regiegenie auch verlange.Nur diese lahme und viel zu durchsichtige Story und diese,Ich weiss echt nicht wie Ich das kommentieren soll,Schauspielleistung.Macht mich fertig.Entweder Ich bin schon zu oft in Filmen wie diesem gewesen oder meine Ansprüche werden für Hollywoodland langsam zu hoch.Vielleicht ligt es ja auch an dem "Intellegtuellem" "Nivou"unserer Jugen.Als Ich im kino war sassen hinter mir ein paar junge Bubis(etwa 18-20),die nach etwa einem drittel des films nicht mehr mit kamen und sich fragten ob sie jetzt Kopfschmerzen bekommen sollten,da das so anstrengend sei.Armes Deutschland...Hoffen wir dochmal das Martin seinen nächsten Film ohne seine Muse(Leo)macht,es kann nur besser werden!!!
      Und für unseren nächsten Kinoabend wünsche Ich mir mehr Hirn um mich herrum.

    • 24.03.2010 Bewertung:
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    Wertung: 7.3/10 (15 votes)

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