Dienstag | 29. Mai 2012 | 11:57 Uhr
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    • | KURZINHALT

    • Der Magier Dr. Parnassus (Christopher Plummer) reist mit seiner Theatertruppe in einem klapprigen Varieté-Vehikel durch die Lande. Die besondere Attraktion dieses Wunder-Kabinetts auf Rädern ist ein Zauberspiegel, durch den man ein fantastisches Universum unbegrenzter Vorstellungswelten betreten kann. Als die Truppe in London gastiert, taucht Mr. Nick (Tom Waits) – der leibhaftige Teufel – auf. Er erinnert Parnassus daran, dass dieser ihm vor Jahren seine Tochter Valentina (Lily Cole) versprochen hat - sobald sie 16 Jahre alt geworden ist. Um seine Tochter zu retten, geht Dr. Parnassus eine letzte Wette mit Mr. Nick ein. Der Deal: Wem es binnen drei Tagen als erstem gelingt, fünf Seelen zu gewinnen, dem soll Valentina gehören.

      Valentina ahnt zunächst noch nichts von ihrem schrecklichen Schicksal. Da entdeckt die illustre Truppe zufällig einen jungen Mann, der am Strick von einer Londoner Brücke baumelt – und rettet ihn vor dem sicheren Tod. Es dauert nicht lange, da hat sich Valentina unsterblich in den geheimnisvollen Fremden namens Tony (Heath Ledger) verliebt. Da Valentinas 16. Geburtstag unmittelbar vor der Tür steht, versuchen nun alle gemeinsam, dem Teufel ein Schnippchen zu schlagen. Zur großen Überraschung entpuppt sich Tony dabei als besonders guter Seelenfänger.
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    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Uh, ja, die Story ist kompliziert; Märchen- und Sagenstoffe von Unsterblichkeit und Teufelsbünden vermischen sich mit einer Vater-Tochter-Missbeziehung, dazu kommt ein junger Drifter mit zweifelhafter Vergangenheit, der ewige Kampf zwischen Gut und Böse ist zudem noch verbunden mit einem esoterischen Mythos von einer ewigen Geschichte, die das Universum zusammenhält, und all das ist verknüpft mit selbstreflexiven Film-Allegorien und Wunderland-Symbolen wie einen Zauberspiegel, der Reisen ins eigene Ich gestatten, woselbst freilich der Teufel lauert…
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    • | VIDEOS ZUM FILM

    • Das Kabinett des Dr. Parnassus: Trailer

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Terry Gilliam
    Buch:   Charles McKeown als Writer  
      Terry Gilliam als Writer  
    Musik:   Mychael Danna
      Jeff Danna
    Kamera:   Nicola Pecorini
    Produzent:   Amy Gilliam als Producer  
      Samuel Hadida als Producer  
      David Valleau als Executive Producer  
      William Vince als Producer  
      Patrice Theroux als Executive Producer  
    Darsteller:   Christopher Plummer als Dr. Parnassus  
      Tom Waits als Mr. Nick  
      Lily Cole als Valentina  
      Heath Ledger als Tony  
      Verne Troyer als Percy  
      Andrew Garfield als Anton  
      Quinn Lord als 9 Jhre alter Sohn  
      Paloma Faith als Sally  
      Carrie Genzel als Journalist  
      Jude Law als Tony  
      Johnny Depp als Tony  
      Colin Farrell als Tony  
      Mark Benton als Dad  
      Johnny Harris als Polizist  
      Simon Day als Inspector  
      Richard Riddell als Martin  
      Brad Dryborough als Repulsed Diner  
      Mackenzie Gray als Mönch  
      Fraser Aitcheson als Polizist  
      Ian A. Wallace als Mönch  
      Joseph Cintron als Mönch  
      Ryan Grantham als kleiner Anton  
      Peter New als Sanitäter  
      Michael Jonsson als Sanitäter  
      David Smallbone als Sallys Freund  
      John Snowden als Chauffer  
      Vitaly Kravchenko als Piotr  
      Igor Ingelsman als Gregor  
    • | USERKOMMENTARE

    • brannon| Schwacher letzter Film
    • Der Film hat viel Potenzial. Startet er jedoch schon sehr eigenwillig, gibt man ihm am Anfang noch eine Chance zu erklären was hier passiert und worum es wirklich geht.

      Doch das bleibt der Film schuldig...
      Viel Wind um nichts, schwache Effekte, eine äüßerst konfuse und unsinnige Story von gut und böse und der Lasterhaftigkeit des Wettens.

      Parnassus aka Plummer gibt des geistig veriwrrten etwas zu gut. Er wirkt dauerhaft verblödet und verwirrt...
      Auch Anton wirkt völlig fehl am Platz. Völliges Stereotype von Nichtskönner und verknallter Vollidiot. Super peinlich.

      Einzig Tony wirkt sehr interessant und von allen vier Darstellern gut verkörpert.

      Der Höhepunkt bzw. Charakterwendung von Tony kommt dann aber sehr plötzlich, unsauber erklärt und völlig verwirrend. Zudem krass überspitzt.

      Einzig Mr. Nick wirkt äußerst cool und gelassen...

      Naja im Fazit reine Geldverschwendung und ein schwacher letzer Film für Ledger.
    • 14.01.2010 Bewertung:
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    Wertung: 8.5/10 (2 votes)

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