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  • James Bond 007: In tödlicher Mission

    Thriller, Action | Großbritannien / USA 1981
  • Originaltitel:
    For Your Eyes Only
    Genre:
    Thriller, Action
    Deutschlandstart:
    06.08.1981
    Produktionsland:
    Großbritannien / USA 1981
    Länge:
    122 Minuten
    FSK:
    ab 16 Jahren
    Auszeichnungen:
    Oscars: 1 x nominiert   Golden Globe: 1 x nominiert  

WERBUNG
    • | KURZINHALT

    • Vor Griechenland wird ein britisches Spionageschiff versenkt. Das darauf befindliche ATAC-Gerät könnte die englische Flotte sabotieren. Das Historikerehepaar Havelock, mit der Suche und Bergung beauftragt, wird Opfer eines Attentats. Geheimagent James Bond (Roger Moore) soll über den Killer an die Hintermänner herankommen und das ATAC sicherstellen. Dabei gerät ihm Melina Havelock (Carole Bouquet) in die Quere, die mit Pfeil und Armbrust ihre Eltern rächen will. Beide geraten sie in den Konkurrenzkampf griechischer Gangster, der nach Unterwasserabenteuern und einer Verfolgungsjagd auf Skiern sein Finale in einem unzugänglichen Bergkloster findet.
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    • | KURZKRITIK

    • Nach den wilden 1970ern wieder deutlich bodenständiger, bietet die Bond-Reihe mit „In tödlicher Mission“ einen eher familientauglicheren Roger Moore als Superagent 007 - gleichwohl immer noch vorzügliche Action vor der edlen europäischen Kulisse Spaniens, Italiens und Griechenlands. Die Handlung ist klassischer, voller Verrat und Gegenverrat, und kommt sowohl ohne große Weltvernichtungspläne (samt ihren überdimensionierten Schurken) ebenso aus, wie Bond weitgehend ohne comic-hafte Gadgets. Die schöne Carole Bouquet als rächende Melina gibt dem Film das richtige Maß an vordergründigem Tiefgang. Dafür darf zum Schluss gar die damalige Premierministerin Thatcher verulkt werden.
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    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   John Glen
    Buch:   Michael G. Wilson  
      Richard Maibaum  
    Musik:   Bill Conti
    Kamera:   Alan Hume
    Produzent:   Albert R. Broccoli  
    Darsteller:   Roger Moore  
      Desmond Llewelyn als Q  
      Cassandra Harris  
      Julian Glover  
      Lynn-Holly Johnson  
      Topol  
      Carole Bouquet  
      Chaim Topol als Columbo  
    • | USERKOMMENTARE

    • Flapman| Einer der schwächeren Bond-Filme
    • "For Your Eyes Only" - diesen Titelsong habe ich schon damals als 12-jähriger auf meinem Walkman rauf und runter gehört und auch heute noch ist es für mich ohne Zweifel eines der besten Bond-Lieder.
      Leider hat mir jedoch der Film an sich bei der Neusichtung auf DVD unso weniger gefallen, da er mir vor allem storytechnisch viel zu zerfahren aufgebaut ist.

      Es gibt einfach zu viele Weltschauplätze, welche teilweise im 15-Minuten-Takt gewechselt werden (gerade sind wir noch am sonnigen Strand, dann plötzlich im Schnee, dann wieder an irgend einem Strand) - und parallel dazu natürlich auch jeweils die obligatorische Action-Verfolgungsszene und ein frisches Bond-Girl, welches selbstverständlich sofort scharf wird beim Anblick von Roger Moore.
      Dieser wirkt jedoch leider etwas hölzern, ungelenk und in die Jahre gekommen - beinahe schon so trashig wie William Shattner als der späte James T. Kirk. Dies sieht man vor allem bei Actionszenen, die natürlich weitgehend von Stuntmen ausgeführt werden und er nur mal zwischendurch in Großaufnahme dazwischen geschnitten wurde. Die berühmte Ski-Verfolgungsjagd in einer Bobbahn ist dadurch mit den wirklich miesesten Blue-Screen-Effekt ausgestattet, den ich jemals gesehen habe (Nahaufnahmen von Roger Moore, der sich zudem recht schwer tut so zu wirken, als würde er gerade skifahren). In einer weiteren Szene müssen Bond und seine Kollegen einen hohen Berg erklimmen und dieses fürchterliche Gekrauche zieht sich leider einfach nur endlos und stereotyp hin...
      Man hat hier wohl versucht, an die klassische Action früherer Filme anzuknüpfen und dabei leider außer Acht gelassen, daß Roger Moore zu der Zeit halt auch schon die Mitte seiner 50er Jahre erreicht hatte.
      Im nachfolgenden Film "Octopussy" hatte man dies dann aber offenbar erkannt und die Rolle wieder mehr auf den englischen Gentlemen Roger Moore zugeschnitten, die Action-Szenen deutlich passender und glaubwürdiger gestrickt und ihm auch wieder mehr flotte Sprüche in den Mund gelegt.

      Trotz allem: es bleibt unterm Strich immer noch ein halbwegs unterhaltsamer James-Bond-Streifen mit dem typisch nostalgischen Trash-Faktor, so daß der Zuschauer eben auch wieder in diese ureigene Bond-Welt versetzt wird - auch wenn dies in vielen anderen Filmen der Reihe schon deutlich besser gelungen ist.
    • 10.08.2009 Bewertung:
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    • | Userwertung

    Wertung: 5.8/10 (5 votes)

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