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  • FILMDETAILS | Bis später, Max! Die Liebe kommt, die Liebe geht
  • Bis später, Max! Die Liebe kommt, die Liebe geht

    Drama | Deutschland / Österreich 2007
  • Originaltitel:
    Love Comes Lately
    Genre:
    Drama
    Deutschlandstart:
    09.04.2009
    Produktionsland:
    Deutschland / Österreich 2007
    Verleih:
    3Rosen
    Bilformat:
    1,66:1
    Tonformat:
    Dolby Digital
    Länge:
    85 Minuten
    FSK:
    ab 12 Jahren
    Offizielle Seite:
    www.bisspaetermax.3rosen.com

WERBUNG
    • | KURZINHALT

    • Der fast 80-jährige Schriftsteller Max Kohn geht noch oft auf Reisen. Der New Yorker wird als Referent zu Lesungen und Vorträgen eingeladen, zu denen er mit der Bahn fährt. Seine Freundin Reisel ist sehr eifersüchtig und kontrolliert mit Anrufen, ob er sich in den angegebenen Hotels aufhält. Der ursprünglich aus Wien stammende jüdische Autor schreibt seine humorvollen Gedanken über das Altwerden unterwegs in Kurzgeschichten nieder. Dort, wie auch in seinen realen Abenteuern, dreht sich alles um die Frauen.
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    • | KURZKRITIK

    • Aus Geschichten des Nobelpreisträgers Isaac B. Singer hat der Filmemacher Jan Schütte ein berührendes Roadmovie um den Schriftsteller Max Kohn und seine literarischen Helden komponiert. Der österreichische Schauspieler Otto Tausig stellt den alten Wahlamerikaner als gewitzten Philosophen mit ausländischem Akzent dar. Max Kohns Lebenshunger und sein Interesse für schöne Frauen beflügeln seine Fantasie und vermischen sich mit unterwegs aufgeschnappten Neuigkeiten zu skurrilen Abenteuern. In diesem tragikomischen Film der leisen Töne stecken kluge Gedanken über das Altwerden.
    •  

    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Der deutsch-österreichische Film „Bis später, Max!“ von Jan Schütte ist ein wunderbar tragikomisches Stück über das Alter mit seinen Beschwerden, seiner nicht endenden Sehnsucht nach dem Leben und seiner schleichenden Entfremdung von der Wirklichkeit. Dass der Film trotz Wehmut und Abschiedsstimmung so leicht und humorvoll geraten ist, verdankt er seiner sehr geschickten Inszenierung, dem österreichischen Hauptdarsteller Otto Tausig und dem selbstironischen Tonfall des Ich-Erzählers in den Kurzgeschichten von Max Kohn. Die Vorlage für das Drehbuch lieferten drei Geschichten von Literaturnobelpreisträger Isaac B. Singer.
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    • | VIDEOS ZUM FILM

    • Bis später, Max!: Trailer

    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Jan Schütte
    Buch:   Isaac Bashevis Singer als Story  
      Jan Schütte als Writer  
    Musik:   Henning Löhner
    Kamera:   Edward Klosinski
      Chris Squires
    Produzent:   Danny Krausz als Co-Producer  
      Alex Gibney als Executive Producer  
      Martin Hagemann als Producer  
      Kai Kuennemann als Producer  
      Jan Schütte als Co-Producer  
    Darsteller:   Otto Tausig als Max Kohn  
      Barbara Hershey als Rosalie  
      Rhea Perlman als Reisel  
      Lee Wilkof als Alfred Meyer  
      Olivia Thirlby als Sylvia  
      Caroline Aaron als Rachel  
      Tovah Feldshuh als Ethel  
      Elizabeth Pena als Esperanza  
      Brian Doyle-Murray als Boss  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Späte Liebe
    • Hier hat Jan Schütte seinen Lieblingsschauspieler (Otto Tausig) mal nicht in einer Komödie eingesetzt, obwohl es schon komische Dialoge und Situationen gibt, die zum Schmunzeln anregen, wenn der 80-Jährige Max von diversen Frauen immer wieder angebaggert wird. Und es sind auch ganz unterschiedliche Typen von Frauen mit unterschiedlichen Motiven. Aus der Reihe der mehr oder weniger liebeshungrigen älteren Damen sei nur Barbara Hershey erwähnt, von der man lange nichts gesehen hat und die als Einzige souverän zum Zuge kommt. Es wird aber auch von den Schwierigkeiten erzählt, die man beim Anknüpfen von Beziehungen im Alter hat. Die Hilflosigkeit des alten Max, der zum Helden wider Willen wird, wird sehr warmherzig dargestellt.
      Dann gegen Ende gelingt dem Regisseur eine Überschneidung von literarischen Begebenheiten (er liest aus einer Kurzgeschichte vor) und der Realität. Beide Elemente haben den gleichen Inhalt. Damit nimmt er uns mit auf eine Ebene, in der Ort und Zeit bedeutungslos werden. Man ist sich nicht sicher, ob das Geschehen lediglich Fiktion ist oder Wirklichkeit. Das weckt unser Interesse, macht betroffen und lässt schließlich auch wieder aufatmen.
      Natürlich ist die Zielgruppe 70 plus, aber auch Gerontologen werden gut unterhalten.
    • 14.07.2011 Bewertung:
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