Eine charmante Idee, die aber nicht genug Stoff für einen Spielfilm bietet. Die neue junge Garde des französischen Films (Ledoyen, Gayet, Mouret) bietet hier eine lockere Komödie. Ihren Charme bezieht sie aus der Umständlichkeit und der verklemmten Intellektualität und der verkopften Emotionalität der Akteure. Wo man sonst in allen anderen Filmen nach einem gemeinsamen Essen (vielleicht auch davor) gleich in die Kiste steigt, wird hier jeder Schritt der Annäherung langatmig diskutiert. Selbst die Erzählung innerhalb der Erzählung bringt nicht viel mehr Schwung, weil man sich auf beiden Ebenen im gleichen Sujet bewegt. Da wird dann schon das Wegschnappen eines Handys oder ein Ballwechsel auf dem Tennisplatz zum Ereignis. Aber all der anfangs noch bezaubernde Charme verflacht etwas, je länger diskutiert wird. Na ja, ist halt mal was anderes, vielleicht etwas für übersättigte Sextiger/Innen.
01.12.2010
Bewertung:
Sigmund_Freud| langweilige Dümpelei die kaum Romatik aufkommen lässt
Der Film fängt ja ganz nett an, und man denk an eine "Boy meets Girl"-Geschichte, aber es stellt sich heraus, das dies nur die Rahmenhandlung für eine andere Geschichte ist. Soweit so gut. Dann kommt also die wirklich Geschichte. Aber die dümpelt da hin, ohne das es einen Höhepunkt gibt. Zumal über einige Stecken jeglich Logik fehlt und andere Teile mehr als langatmig geschildert werden
Unter einer "Charmante [...] Beziehungskomödie mit lustigen Gedankenspielen und hohem Flirtfaktor" (Bianka Piringer, cinefacts) verstehe ich etwas anderes. Für eine Komödie gibt es zu wenige lustiges und Romantik, wenn die je einer findet, melde er sich.
Fazit: Wer den Film sehen möchte, der warte, bis er auf DVD erscheint, den das hohe Eintrittsgeld ist er nicht Wert.