In einer spannungsarmen, uninteressanten Vater-Tochter Beziehung kann der Alte nicht um seine Frau trauern, weil er im Park ständig von durchgeknallten Typen zugetextet wird, die in loser Reihenfolge auftauchen. Es gibt logische Knacks, die in diesem sonderbaren Konstrukt eine Fülle von Fragezeichen hinterlassen. Und damit man nicht einschläft, steckt man plötzlich optisch in einer heißen Sexnummer, die in das Ambiente passt, wie das U-Boot in die Wüste. Die vielgepriesene Behutsamkeit des Vorgehens liegt aber an der Unentschlossenheit der Macher. Und selbst die renommierte Riege von Stars hilft hier auch nicht weiter. Witz und Charme sind von so winzigem Gehalt, dass man sie kaum bemerkt. Das einzige was stimmt, ist der Titel, falls man unter Chaos einen kruden Mix von unausgegorenen Gedankensplittern versteht, der völlig unstrukturiert weder einen Anfang noch einen Höhepunkt oder ein Ende hat und dazwischen leere Hülsen. Was soll’s also?
01.07.2010
Bewertung:
Sigmund_Freud| Schöne Idee, nur bei der Umsetzung haperte es
Also die Idee des Films ans sich ist schön. Auch die Umsetzung ist teilweise gelungen und bis fast zum Schluss auch wirklich gut, nur dann, so scheint es, haben Regisseur und Cutter versehentlich eine Szene aus eine Porno erwischt: Minuten lang wird sehr detailliert eine Sexszene gezeigt, die die ganze Atmosphäre des Films zerstört. Der Sinn dieser Szene fehlt völlig.
Auch die Tochter redet am Schluss sehr altklug daher, was auch nicht zu deren Alter passt.
Hätte man auf die Porno-Szene verzichtet und dafür eine romantische Auflösung des Films gewählt, wäre dieser Film sicherlich ein 4.5 oder sogar 5 Sterne Film, so aber nur 3 Sterne. Schade!!!
Die FSK müsste auf Grund der kritisierten Szene mindestens 16 sein.