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  • Happy-Go-Lucky

    Drama, Komödie | Großbritannien 2008
  • Originaltitel:
    Happy-Go-Lucky
    Genre:
    Drama, Komödie
    Deutschlandstart:
    03.07.2008
    USA Kinostart:
    10.10.2008
    Produktionsland:
    Großbritannien 2008
    Verleih:
    Tobis
    Bilformat:
    2.35:1
    Tonformat:
    Dolby Digital
    Länge:
    118 Minuten
    FSK:
    ab 06 Jahren
    Offizielle Seite:
    www.happy-go-lucky-derfilm.de
    Auszeichnungen:
    Golden Globe:  2 x nominiert | 1 x gewonnen   Berlinale:  2 x nominiert | 1 x gewonnen   Oscars: 1 x nominiert  

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    • | KURZINHALT

    • Poppy, Lehrerin in London, nimmt das Leben leicht, blickt immer on the bright side of life, hat sich für Fröhlichkeit und Optimismus entschieden. Hat immer einen Spruch auf den Lippen, verzagt nie, lacht immer, ist offen und freundlich zu jedermann bei gleichzeitigem ironischen, fast sarkastischem Unterton. Und weiß stets, wie sie ihr Gegenüber zu nehmen hat, sei’s einen aufsässigen Schüler oder die spießigen Schwester, sei’s einen verstockt-grummelnden Penner oder den verklemmten, zornigen, paranoiden, rassistischen Fahrlehrer, der ihre größte Herausforderung wird.
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    • | KURZKRITIK

    • Mike Leigh probt monatelang mit seinen Schauspielern, entwickelt mit ihnen zusammen die Charaktere, bis die Darsteller ganz zu ihren Figuren passen, bis ein ungeahnter Grad an Authentizität erreicht wird. In seinen Filmen behandelt er oft die sozialen Gegebenheiten in und um London – nun konzentrierte er sich auf die Konfrontation von Lebenseinstellungen. Und schuf einen durchweg fröhlichen Film über eine durchweg fröhliche Frau, der ganz und gar nicht leichtgewichtig die Unbeschwertheit feiert und dessen Beschwingtheit ansteckt – auch weit über den Kinobesuch hinaus.
    •  

    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Es soll Leute geben, die ins Kino gehen, um gute Laune zu haben. Um nach dem Film so richtig beschwingt zu sein, froh und munter und ganz und gar fröhlich. Für diese Menschen ist „Happy-Go-Lucky“ wie geschaffen, der beschwingt, froh und munter und ganz und gar fröhlich von der 30jährigen Lehrerin Poppy erzählt, die ihr Leben beschwingt, froh und munter und ganz und gar fröhlich angeht.
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    •  

    • | VIDEOS ZUM FILM

    • Happy-Go-Lucky: Trailer

    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Mike Leigh
    Buch:   Mike Leigh als Story  
    Musik:   Gary Yershon
    Kamera:   Dick Pope
    Produzent:   Simon Channing-Williams als Producer  
    Darsteller:   Stanley Townsend als Stadtstreicher  
      Joseph Kloska als Suzys Freund  
      Karina Fernandez als Flamenco-Lehrerin Rosita  
      Kate OFlynn als Suzy  
      Philip Arditti als Flamenco-Eleven  
      Rebekah Staton als Flamenco-Eleven  
      Sinead Matthews als Alice  
      Trevor Cooper als Patient  
      Viss Elliot als Flamenco-Eleven  
      Anna Reynolds als Frau am Empfang  
      Andrea Riseborough als Dawn  
      Sarah Niles als Tash  
      Eddie Marsan als Scott  
      Sally Hawkins als Poppy  
      Elliot Cowan als Buchverkäufer  
      Sylvestra Le Touzel als Heather  
      Nonso Anozie als Ezra  
      Caroline Martin als Helen  
      Alexis Zegerman als Zoe  
      Samuel Roukin als Tim  
      Oliver Maltman als Jamie  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Grenzenlose Frohnatur
    • Selten war ein Film so total reine Ansichtssache wie der hier. Man kann verständlicherweise der Ansicht sein, dass Poppy (Sally Hawkins) beneidenswert in ihrem grenzenlosen Optimismus ist, andere meinen sie sei bemitleidenswert in ihrer Naivität. Wie dem auch sei, es ist kein toller Film. Mike Leigh hat sich an eine Art Komödie gewagt, die bisher erst einmal sein Metier war.
      Poppy kann einem ganz schön auf den Senkel gehen mit ihrer affigen Albernheit. Sie zelebriert das Chaos um sich herum, weil sie doch wohl etwas schlicht ist. Und so plätschert ihr Geplapper ohne Witz und Charme so vor uns hin. Eine Dreißigjährige benimmt sich eigentlich nicht so infantil. Es wird zunehmend langatmiger und bleibt eindimensional, denn die Handlung dreht sich im Kreise (Fahrstunde, Flamencokurs Pennergespräch). Gäbe es keinen One-Night-Stand mit einem Sozialarbeiter, wäre die Männerwelt völlig außen vor geblieben. Und selbst dabei benimmt sich Poppy etwas doof und keineswegs sexy.
      Und dann bricht als dramatischer Höhepunkt völlig unvorbereitet eine sinnfreie aber handgreifliche Auseinandersetzung mit ihrem Fahrlehrer aus. Kurz und heftig - ergebnisoffen!
      Die Message: ’Poppy will die ganze Welt glücklich machen!’ So einfach ist das. Na wer’s glaubt!?
    • 02.01.2012 Bewertung:
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    Wertung: 3.0/10 (4 votes)

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