Dienstag | 29. Mai 2012 | 16:19 Uhr
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  • Shakespeare In Love

    Komödie | USA 1998
  • Originaltitel:
    Shakespeare In Love
    Genre:
    Komödie
    Deutschlandstart:
    04.03.1999
    Produktionsland:
    USA 1998
    Länge:
    119 Minuten
    FSK:
    ab 06 Jahren
    Auszeichnungen:
    Oscars:  13 x nominiert | 7 x gewonnen   Golden Globe:  6 x nominiert | 3 x gewonnen   BAFTA:  15 x nominiert | 3 x gewonnen   Berlinale:  2 x nominiert | 1 x gewonnen  

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    • | KURZINHALT

    • Man schreibt den Sommer 1593. Der junge William Shakespeare leidet unter einer Schreibblockade, ihm fehlt die Muse, die ihn wachküßt. Als er jedoch der ebenso hübschen wie intelligenten Lady Viola begegnet und sich in sie verliebt, findet er seine Inspiration wieder und sein ursprünglich geplantes Lustspiel "Romeo und Ethel, die Tochter des Piraten" wandelt sich zum Meisterwerk "Romeo und Julia". Doch aus seiner Liebe zu Viola soll sein ganz persönliches Liebesdrama entstehen. Alles fängt mit Violas Wunsch an, Schauspielerin zu werden. Da der Mimenberuf aber im elisabethanischen Zeitalter für Frauen strengstens untersagt war, schleicht sie sich, als junger Mann verkleidet, ohne Wills Wissen in seine Theatergruppe ein und übernimmt die Rolle des Romeo. Und zu allen Übel soll sie auch noch, auf Befehl von Königin Elisabeth, den unerträglichen Lord Wessex heiraten. Vorhang auf für das amüsanteste Chaos der Filmgeschichte!
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    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   John Madden
    Buch:   Marc Norman  
    Musik:   Stephen Warbeck
    Kamera:   Richard Greatrex
    Produzent:   Donna Gigliotti  
      David Parfitt  
      Edward Zwick  
    Darsteller:   Antony Sher als Dr. Moth  
      Judi Dench  
      Geoffrey Rush  
      Colin Firth  
      Ben Affleck als Ned Alleyn  
      Gwyneth Paltrow  
      Joseph Fiennes  
    • | USERKOMMENTARE

    • 8martin| Oscar für Will
    • John Madden ist ein Geniestreich gelungen. Es gibt viel Dramatik, genügend Komik und auch ein bisschen Tragik. Ein großartiges, bis in kleine Nebenrollen prominent besetztes Ensemble (Paltrow, Fiennes, Dench, Firth u.v.a.) bringt eine atmosphärisch glaubhafte Show über die Rampe. Dies wird unterstützt von pompöser Deko und einer temporeichen Inszenierung mit turbulenter Action und einer Titelmusik, die ins Ohr geht. Es ist für Kenner von Shakespeare und seiner Zeit, aber auch für Newcomer auf diesem Gebiet ein amüsanter Hochgenuss. Die Kenner erfreuen sich an der Wiedererkennung von Szenen und Textstellen aus Shakespeares Stücken, Newcomer fühlen sich äußerst gut unterhalten. Der Titel hat hier doppelte Bedeutung und deckt sowohl die Realität ab, als auch das Theaterstück ’Romeo und Julia’, auf das alles zuläuft. Eine textgleiche Abfolge zwischen beiden belustigt und verdeutlicht eine mögliche Entstehung des Stückes, wobei man sich in der Tradition der Verkleidungs- und Verwechslungsstücke bewegt. Und die Tatsache, dass üblicherweise Männer Frauenrollen übernahmen, wird hier umgekehrt: eine Frau spielt vorübergehend einen Knaben. Die Liebe findet nicht erst am Ende ihre Erfüllung, sondern schon mittendrin. Die verfahrene Situation einer Vereinigung für die Ewigkeit wird in echt Shakespearescher Art und Weise durch einen königlichen, salomonischen Schiedsspruch geregelt und der Aussicht auf ein neues Stück „Was ihr wollt“. Rundum gelungen!
    • 18.06.2011 Bewertung:
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