OK, soweit so klar. Wie erfinden eine neue Abstruse Situation und schicken Frank los. Passt, funktioniert, ist mit reichlich schöner und passender Action gespickt, ein schönes Auto und einer halbwegs gut aussehenden Frau und schon geht die Post ab. Lassen wir einige Realitätsgrenzen außer acht und wollen einfach nur genießen, dann haben wir einen richtig guten Popkorn Film.
Er kommt nicht unbedingt an die ersten beiden ran, aber das will er wohl auch garnicht.
Hinsetzen und genießen. Wer Transporter mag und Action Filme wird den hier auch mögen.
Transporter 3 ist ein guter Actioner, der mit etwas bodenständiger Actionsequenzen an den 1. Teil anschließt als an den abgehobenen 2. Teil. Jason Statham überzeugt als ultracoolen Frank Martin, Robert Knepper als Fiesling mit Hirn macht seine Sache gut und die unbekannte ussische Schauspielerin angeblich unterirdisch macht es zumindest sehr ordentlich. Die Story ist einfach gestrickt aber mit dem Thema Umweltverschmutzung zeitgemäß. Zugegeben die Gespräche zwischen Martin und Valentina handeln von Essen, Vorurteilen und natürlich Sex, dass mögen etwas flach finden bieten aber genügend Wortwitz. Der Film legt den Haupaugenmerk auf den Actionszenen toll choreographikt von Cory Yuen. Neben den Martial-Arts-Szenen (einer gegen Alle), temporeichen Autoverfolgungsjagden gibt es ein furioses Finale im Zug. Trotz guten Actionszenen ist der Film vor allem am Anfang und in der Mitte etwas lang atmig, ein bißchen mehr Action und Tempo hätten nicht geschadet.