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  • Das Vaterspiel

    Drama | Deutschland / Österreich 2008
  • Originaltitel:
    Das Vaterspiel
    Genre:
    Drama
    Deutschlandstart:
    26.11.2009
    Produktionsland:
    Deutschland / Österreich 2008
    Verleih:
    Alamode Film
    Bilformat:
    1,85:1
    Tonformat:
    Dolby Digital
    Länge:
    117 Minuten
    FSK:
    ab 16 Jahren
    Offizielle Seite:
    www.dasvaterspiel.de

WERBUNG
    • | KURZINHALT

    • Aus heiterem Himmel ein Anruf, am anderen Ende eine Stimme aus lang vergangenen Tagen: Mimi (Sabine Timoteo). Sie will, dass ihr Studienfreund Ratz (Helmut Köpping) nach New York kommt, gleich am nächsten Tag, weil sie seine Hilfe braucht. Für Mimi war Ratz immer bereit, vieles zu tun, und in Wien macht ihm sowieso einiges zu schaffen: Der übermächtige Vater (Christian Tramitz), die inzestuös angehauchte Liebe zu seiner Schwester (Franziska Weisz) und sein autistisches Dasein vor dem Computer. Das alles hinter sich zu lassen, wäre gar nicht so schlecht, und in Amerika kann Ratz vielleicht auch das Computerspiel gewinnbringend verkaufen, an dem er seit Jahren tüftelt. Doch auch in New York muss er sich bald unangenehmen Fragen stellen: Wie soll er sich zu der Nazivergangenheit des alten Mannes stellen, dessen Kellerversteck er ausbauen soll? Wie echt sind Mimis Gefühle, und wie schuldig macht man sich mit virtuellen Morden am eigenen Vater? Und dann gibt es noch einen Mann (Ulrich Tukur), der in einem sachlichen Büro ein lange zurückliegendes Verbrechen zu Protokoll gibt.
    •  

    • Wertung: stern stern stern stern stern

      | FILMKRITIK

    • Ein zwiespältiger Film ist das geworden; und genau das will er sein: er will den Komplex, den ein cholerischer Vater erzeugt, verbinden mit deutschen Kriegs- und Menschenrechtsverbrechen an litauischen Juden, will die vielfältigen Ausformungen, Gründe und Folgen von Schuld untersuchen; wie ja auch im zugrundeliegenden Bestsellerroman. Das bedeutet: kein klares Betroffenheitskino über den Holocaust; keine simple Anklage an eine emotional verkümmerte, erfolgsorientierte Vatergeneration; andersrum auch nicht schlicht und einfach ein Drama um einen überempfindlichen Ödipusneurotiker, der den Weg ins Erwachsensein nicht geschafft hat. Sondern ein vielschichtiges Panorama, das den Zuschauer intellektuell und emotional herausfordert.
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    •  

    • | VIDEOS ZUM FILM

    • Das Vaterspiel: Trailer

    • | SZENENBILDER

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    • | CAST & CREW

    Regie:   Michael Glawogger
    Buch:   Josef Haslinger als Story  
      Michael Glawogger als Writer  
    Musik:   Olga Neuwirth
    Kamera:   Attila Boa
    Produzent:   Christoph Mazodier als Co-Producer  
      Erich Lackner als Co-Producer  
      Helga Binder als Executive Producer  
      Christine Ruppert als Producer  
      Thierry Potok als Co-Producer  
    Darsteller:   Helmut Köpping als Ratz  
      Sabine Timoteo als Mimi  
      Christian Tramitz als Kramer  
      Ulrich Tukur als Jonas Shtrom  
      Michou Friesz als Mutter  
      Nicholas Bodeux als Beamter  
      Franziska Weisz als Schwester Klara  
      Itzhak Finzi als Lucas  
      Samuel Finzi als Lucas mit 40 Jahren  
      Otto Tausig als Großvater  
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